Archiv für den Monat Dezember 2013

Silvesterabend

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Wir haben uns dazu entschlossen, dieses Jahr kein Feuerwerk zu machen. Damit aber für die Zwergin um Mitternacht trotzdem was geboten ist (wenn sie es denn schafft, so lange wach zu bleiben:-) ), haben wir Knallbonbons gebastelt.
Dazu haben wir einfach Klorollen in altes Geschenkpapier eingewickelt und mit Bonbons, Streudeko und Konfetti gefüllt.
Bis auf die Bonbons ein plastikfreier Spaß, für den wir „Müll“ recycelt haben.
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Für die abendliche Tischdeko passt farblich wunderbar unser Weihnachtsgeschenk, das die Zwergin im Kindergarten gebastelt hat. „Da ist gar kein Plastik dran, Mama!“
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Und zum Knabbern für Zwischendurch gibt es komplett plastikfreie Knabbererbsen nach Fräulein Knusper aus dem knusperstuebchen
http://knusperstuebchen.net/2013/12/29/knuspersnacks-fur-den-silvesterabend/
Danke für den tollen Tipp!
Die Erbsen sind schnell und einfach gemacht, ein Glas Kichererbsen abtropfen, abtrocknen und in einer Sauce aus 4-5. Löffeln Olivenöl, Salz, Pfeffer, Curry, Paprika und Kräutern der Provence kräftig umrühren. Anschließend für 30 Minuten bei 200 Grad in den Ofen, aus kühlen lassen und knabbern!
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Guten Rutsch und ein ein schönes neues Jahr!

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Glücksschweinchen

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Auf einem Adventsbasar kaufte ich einen großen Klumpen selbst gemachtes Marzipan, noch ohne eine Ahnung, was ich denn damit anfangen will.
Super lecker, aber zu schade, um es einfach zu essen:-)
Und was bietet sich mehr an als Neujahrsschweinchen?
Die Zwergin hat also feste geknetet und den Klumpen mit Lebensmittelfarbe Rosa gefärbt. Dieses Mal hatte ich noch übrige Lebensmittelfarbe von einer Geburtstagstorte, für nächstes Jahr muss ich mir dringend eine Alternative einfallen lassen, um Lebkuchen oder Marzipan plastikfrei farbig zu bekommen!
Anschließend hat die Zwergin verschieden große Kugeln geformt und zu Schweinchen zusammengebaut. Eine Große für den Bauch, eine für die Nase, vier Füße und die Öhrchen…
Die Tierchen erhielten dann noch Augen aus Zuckerperlen, die ich dieses Jahr nach viel Schütteln in den Supermärkten ohne Plastik im Karton gefunden habe.
Am Ende blickte ich auf eine ganze Schweineschar, die nun am Neujahrstag unseren Gästen als Glücksbringer hoffentlich schmecken wird.
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Silvesterbrauch

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Bereits seit  Jahren hadere ich mit einem alten Silvesterbrauch- dem Bleigießen. Wie  es aber mit  Bräuchen so ist- über die Jahre werden sie zu festen Ritualen in der Familie, und man trennt  sich ungern von einer solchen Tradition. So ging es mir auch mit dem Bleigießen! Seit ich mich an Silvester erinnern kann, gab es an diesem Abend auch Bleigießen, und anschließend konnte noch lange diskutiert werden über die Bedeutung der  gegossenen  Figuren und wir hatten eine Menge Spaß dabei.

Nun ist es aber so,  dass beim Erhitzen des Bleis giftiges Bleioxid entsteht, die Bleifiguren, der benützte Löffel und sogar das verwendete Wasser gehören anschließend in den Sondermüll und die Utensilien dazu sind zu allem Überfluss auch noch in eine Menge Plastik verpackt.
Auf der Suche nach Alternativen bin ich auf das  Wachsgießen gestoßen.

Geht genauso, ist aber wesentlich umwelt- und gesundheitsfreundlicher.
Man braucht alte Wachsreste oder Bienenwachspastillen, einen alten Löffel, eine Kerze und eine Schüssel mit Wasser.
Eine  etwa daumennagelgroße Menge Wachs wird über einer Kerze geschmolzen. Anschließend kippt man das flüssige Wachs schwungvoll in die Schüssel mit kaltem Wasser. Die Figuren können direkt gedeutet werden oder ihre Umrisse werden mit Hilfe der Kerze an die Wand geworfen und dann der Schatten gedeutet.Nach der Party können die Figuren ganz einfach wieder eingeschmolzen und zu neuen Kerzen verarbeitet werden. So entsteht kein unnötiger Müll.
Einem alten Glauben nach soll bei diesem Brauch verwendetes echtes Bienenwachs dem Gießenden wohl sogar dazu verhelfen, im kommenden Jahr sein Leben selbst formen zu können, so wie die beim Gießen entstandene Figur.IMG_20131229_201433

Badepralinen

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Die Zwergin hat kleine Geschenke für Freunde und Familie gebastelt. Auf ihren mehrfachen Wunsch sollte es etwas für die Badewanne sein.
Auf der Suche im Netz habe ich viele verschiedene Rezepte für Badepralinen gefunden. Wir haben dann einfach experimentiert und ein wie wir finden sehr angenehmes Ergebnis erzielt.

Für ca. 10- 15 Pralinen brauchten wir

100g Natron
50 g Zitronensäure
20g Maisstärke
20g Kakaobutter
10 g Mandelöl
Ca. 20 Tropfen ätherisches Öl

Das Natron, die Zitronensäure und die Maisstärke miteinander vermischen. Die Kakaobutter mit dem Mandelöl und den ätherischen Ölen verrühren. Anschließend alles gut vermischen und die Masse in kleine Förmchen oder Eiswürfelbehälter streichen und fest andrücken, damit die Pralinen nicht zerbröseln. Wer möchte, kann vorher noch getrocknete Blütenblätter oder Kräuter in die Förmchen streuen.
Die Pralinen müssen über Nacht im Kühlschrank fest werden, anschließend kann man sie gut aus den Förmchen holen und sicher vor Feuchtigkeit verpacken!
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Mit diesem Beitrag nehme ich an unserer Blogparade Praktisch. Plastikfrei. Leben teil.

Reste- Desert

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Seit die Zwergin geboren ist, hat es sich so ergeben, dass am Heilig Abend die ganze Familie bei uns zum Essen und zur Bescherung eintrifft. Und zu  einem guten Essen gehört auch eine gute Nachspeise! Festlich sollte es sein, plastikfrei, ohne diverse Geschmacksverstärker, Farbstoffe oder ähnliches, und natürlich lecker! Da  traf es sich gut, dass mir eine  Kollegin vor ein paar Jahren  ihr Geheimrezept für den Weihnachtsnachtisch  verraten hat! Es hat funktioniert, der Nachtisch ist jedesmal wieder begehrt! Und das Tolle  an dem  Ganzen ist,  dass in meiner Mousse au  chocolat gleich  die ganzen Osterhasen und Nikoläuse des letzten Jahres einen würdigen  Platz finden!  Früher ist es mir oft passiert, dass ich alte lasch schmeckende Schokolade  entsorgt habe. Nun kommt all die Schokolade, die wir im laufe der vorangegangenen  Monate  geschenkt bekommen haben, in das Mousse. So ist sie verbraucht, bevor sie nicht mehr schmeckt, und die fehlende  Menge  wird einfach mit einer Tafel Lieblingsschokolade (natürlich fair) aufgestockt.

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Das Rezept ist einfach und schnell gemacht. Pro 100 g Schokolade braucht man je 100g Sahne und 2 Eier. Ist also leider nicht gerade kalorienarm oder vegan, aber zu Weihnachten…

Die Schoki wird im Wasserbad geschmolzen, währenddessen kann  schon die Sahne mit den Eiern vermischt werden. Anschließend muss die Schokolade unter festem Rühren in die Masse gegossen werden, damit die Sahne nicht stockt oder klumpt. Ist die Schokolade gut verrührt, nocheinmal kurz aufrühren. Zum Schluss sollte das Ganze noch einige Stunden kalt gestellt werden.
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Erst eins, dann zwei…

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Advent, Advent…

Die Zwergin jubelte heute morgen vor Freude über das vierte Kerzchen auf dem Kranz, denn „dann steht das Christkind vor der Tür“!

Der Zwergenopa hat gebastelt, und wie ich finde ist dabei ein sehenswertes Dekoobjekt für den Eingang enstanden.

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Sternenfenster

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Was macht man mit einem angefangenen Abend und ein paar Resten Bienenwachs, die noch vom Weihnachtsgeschenkebasteln mit der Zwergin übrig sind?

Klar, Fenstersterne!

Die Zwergin hat mit ein paar Ausstechern und einem Nudelholz genug Kraft aufgebracht, um Sterne aus den Bienenwachsplatten zu stechen.

Jetzt zieren sie zu Girlanden aufgefädelt unsere Fenster, je nach Lichteinfall wirken sie fast transparent oder scheinen sebst zu leuchten!

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Krabbeldecke

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Nachdem der Babyzwerg sich nun fest dreht und hin und her rollt, kann er nicht mehr auf seiner gemütlichen Wolldecke im Sofaeck liegen. Also her mit der Krabbeldecke

Die Zwergin hatte ja ne  recht süße, second hand hat mir damals vollkommen gereicht, um diverse Giftstoffe am Baby zu vermeiden. Aber natürlich ist das Ding 100% Polyester- also nicht gerade das Material, auf dem ich nun gerne ein Baby herumnuckeln lasse! Also, los gehts. Was neues kaufen ist ja auch nicht gerade nachhaltig- aber in  der Wollkiste liegen Massen an Filzwollresten, die ich im Bekanntenkreis zusammengesammelt habe- also genau das richtige dafür.

Entstanden ist eine  dicke kuschelige Spielunterlage, die der kleine Zwerg nun ausgiebig „errollt“.

Die Zwergin hat sie auch schon als Spielunterlage entdeckt: „Da bleibt der Hintern so schön  warm, wenn ich am Boden sitze!“

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Weihnachtswichtel

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Gerade zu Weihnachten habe ich das Gefühl, von billiger Plastikdeko umringt zu sein. Von glitzernden Hirschen über Weihnachtsmänner bis hin zu Osterhasen mit Renntiergeweih!!! habe ich schon wieder einiges  Blinkendes und Schillerndes gesehen. Schwer entkommt man all den Plastikweihnachtsmännern, die, sich an Stricke klammernd, von Hauswänden baumeln, bunt blinkenden Lichterketten und anderem Kitsch.

Gut, dass die Zwergin beim letzen Waldspaziergang die Jackentaschen mit Zapfen vollgestopft hat. Das trübe Wetter haben wir heute genutzt, aus Filzresten, Filzwolle und den Zapfen kleine Wichtel  zu basteln, die nun ganz schlicht unseren Barbarazweig schmücken.

Mit diesem Beitrag nehme ich an unserer Blogparade Praktisch. Plastikfrei. Leben teil.