Badespaß

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Es ist heiß, die Sonne knallt herunter, und was gibt es schöneres als bei diesen Temperaturen ins kühlende Wasser zu springen.
Leider sind gerade all die planschtauglichen Dinge aus Plastik. Der neue Ökotest hat wieder einmal Planschbecken getestet und es sind fast alle durchgefallen (vgl.Ökotest Juli2014).
Badeanzüge, Schwimmflügel, Wasserbälle, Badespielzeug…. überall Plastik.
Es gibt aber hin und wieder auch brauchbare Alternativen.
Bei meiner Suche nach plastikfreier Badekleidung bin ich auf einen kleinen Shop gestoßen, der zwar auch aus Plastik Badeanzüge herstellt, aber dafür recyceltes Material unter anderem aus alten Fischernetzen verwendet: http://www.early-fish.de/bademode.html
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Klar, Kunststoff ist Kunststoff, und mögliche giftige Stoffe sind durchs Recyceln ja auch nicht verschwunden… trotz allem finde ich aber den Ansatz des Shops sehr gut. Und die Zwergin ist begeistert. Genau ihr Geschmack, der Stoff fühlt sich auch in nassem Zustand gut an und verzieht sich nicht, und Seepferdchen liebt sie sowieso!
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Auch mit ihren Schwimmflügeln aus Baumwolle kommt die Zwergin gut zurecht.
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Im nassen Zustand wird eine Ecke nach innen gedrückt und dann an dieser Stelle der Flügel aufgeblasen. Nass halten die Flügel die Luft sehr gut, beim Trocknen verlieren sie sie wieder automatisch. Da die Zwergin bereits sehr stabil im Wasser ist, sind diese Flügel genau das richtige. Sie stören nicht, da sie wirklich wie Flügel am Rücken schwimmen und ermöglichen dadurch eine korrekte und stabile Lage im Wasser. Genaueres kann man auf dieser Seite nachlesen: http://www.schlori.de/
Wer die Augen offen hält, findet auch immer wieder mal wassertaugliches Spielzeug ohne Plastik. Auf Kunsthandwerkermärkten und Flohmärkten gibt es Boote oder sonstiges Schwimmendes und auch im Spielwarenladen gibt es immer öfter Holzboote und ähnliches.
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Da auch die Herstellung von Metallen sehr energieaufwendig ist, bevorzuge ich wie so oft Second Hand. Da oft gerade das Metallspielzeug aus Kinderhänden verbannt und gegen Plastik ersetzt wird, lassen sich auf Flohmärkten häufig Schnäppchen machen. Unser Eimer ist bereits ziemlich ausgebleicht, ansonsten aber vollkommen funktionstüchtig und für 50 Cent hat er auch kein allzu großes Loch in unseren Geldbeutel gerissen.
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  1. Schwimmflügel aus Baumwolle? Das kannte ich noch nicht 🙂
    Wir haben einen Schwimmanzug mit Einsätzen für Styroporblöcke. Das erspart Schwimmflügel. Und ist nicht aus Plastik! Ich weiß natürlich nicht, ob Styropor besser…
    Herzliche Grüße
    Leni

  2. Wow, was für faszinierende Quellen und Produkte du immer wieder auftust! Und das Boot ist ja absolut Zucker – eigentlich unglaublich, dass so schöne Spielsachen verdrängt werden konnten.
    LG Zora

    • Danke:-) ich verstehe auch nicht, wie man ein Plastikboot so einem schönen Segelboot vorziehen kann… und die Zwergin hat es den ganzen Tag hinter sich hergezogen, den Praxis Test hat es also mit Bravour bestanden!
      Viele Grüße

  3. Ich kann mich dran erinnern, dass wir früher selber Boote gebaut haben – einfach ein Stück Holz, in die Mitte eine Schraube fest reindrehen, links und rechts zwei kleine Nägel und dann dazwischen Schnur oder Stoff spannen – vielleicht was für die Zeit, wenn der kleine Zwerg nicht mehr ganz so klein ist? Zeitaufwand lag bei vielleicht einer halben Stunde, aber was waren wir stolz drauf… 🙂

  4. Pingback: Wasserspiele | gruenezwerge

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