Neue Vorsätze

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Ich bin ja eigentlich niemand, der sich Vorsätze fürs neue Jahr fasst… aber da mein letztjähriger Vorsatz mittlerweile so zu uns gehört, habe ich beschlossen, es mit etwas Neuem zu probieren. Wichtig ist mir wieder, dass es kein Zwang wird und aus einem Vorsatz ein fester Bestandteil unseres Alltages werden kann.
In vielen Bereichen unseres Alltages haben wir es bereits geschafft, so gut wie plastikfrei zu werden, aber es gibt auch Bereiche, die ich gerne ausblende und sämtliche Augen zudrücke.
Hierzu gehören Süßigkeiten! Die gibt es ja leider kaum ohne Plastik. Klar, sind die eh nicht gesund, aber hin und wieder essen wir alle gern einmal ein Stück Schokolade, Chips oder Gummibärchen.
Wie beim Plastikfreien Juli schon festgestellt, geht ein Monat doch rasch vorbei und man kann während dieser festgesetzten Zeit auch auf etwas verzichten, ohne sich zu sehr einschränken zu müssen.
Und so haben wir uns also vorgenommen, im Januar keine Süßigkeiten oder Snacks in Plastikverpackung zu kaufen.
Weil es aber gerade nach einem stressigen Tag doch auch einfach mal schön ist, abends gemeinsam etwas zu knabbern, habe ich mein altes Kichererbsenrezept wieder ausgepackt und etwas variiert.
Statt der deftigen Kichererbsen gab es dieses Mal süße.
Ich habe ein Glas Kichererbsen gut abtropfen lassen und anschließend in einer Schale mit einer Sauce aus 2-3Löffeln Kokosnussöl, Zucker und Zimt gut durchgeschwenkt. Anschließend kommen die Erbsen gut auf dem Backblech verteilt für ca. 30 min bei 200 Grad in den Ofen. Abkühlen lassen und schon ist eine leckere Knabberei fertig.
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Das Rezept für die deftigen Kichererbsen gibts hier:
https://gruenezwerge.wordpress.com/2013/12/31/silvesterabend/
Ich hoffe auf viele tolle Ideen und Möglichkeiten, Süßes oder Snacks für Zwischendurch selbst plastikfrei herzustellen. Und vielleicht wird der Verzicht letzlich zu einer weiteren bereichernden Erfahrung:-)
Und weil so etwas gemeisam besser geht, freue ich mich über jeden, der im Januar mit uns auf Plastik- Süßes verzichtet.
Gerne könnt ihr hier auch eure Tips oder Links kommentieren, wenn ihr selbst etwas ausprobiert habt!

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  1. Deine Kichererbsen sehen wirklich lecker aus ! Ich habe, wenn ich ehrlich bin, noch nie bewusst Kichererbsen gegessen, ist doch mal einen Versuch wert. Gibt es diese ohne Plastikverpackung? Werde ich auf jeden Fall in den nächsten Tagen einmal ausprobieren… Ich finde Deinen Vorsatz bewundernswert, ich könnte keinen Monat ohne Lakritz, Gummibärchen, Chips & Co. auskommen. Im Urlaub geht das ganz gut, aber zu Hause…- seufz…? Liebe Grüße, Birthe

    • Kichererbsen gibt es sogar in normalen Supermärkten im Glas… also ideal für plastikfreie Snacks… auch wenn im Deckel ja auch immer diese Schicht ist…:-(
      Ich liebe Kichererbsen in allen möglichen Varianten, ich sollte noch viel mehr damit machen:-)
      Viel Spaß dir beim ausprobieren und viele Grüße

    • Gebrannte Mandeln…. hm…. da bekomme ich gleich Hunger!!! Pudding wäre ja auch meine Alternative, aber da ist dann noch der Zwergenpapa, den ich mit Pudding glaube ich ganz gut loswerden könnte 😉 ich muss also hin und wieder doch etwas anderes ausprobieren, denn er soll ja auch nicht leiden, wenn ich mir etwas vornehme!
      Viele Grüße

      • Oh kein puddingliebender Zwergenpapa? Bei mir ist es grad umgekehrt, Herr Widerstand liebt Pudding und da muss ich zuschauen, dass ich selbst was bekomme bevor er alles weg isst.

        lg
        Maria

  2. Das ist ja eine tolle Idee! Da können die süßen Kleinen naschen und bekommen nebenbei eine Extraportion an Vitaminen, Magnesium und Zink. Sozusagen „gesunde Vitamine naschen“!
    Mich beschäftigt allerdings die Frage: wie vermittelt ihr euren Kindern, dass ihr weitgehend plastikfrei lebt?
    Bei uns gibt es zum Beispiel regelmäßig Diskussionen, wenn wir in einem Drogeriemarkt sind. Der große Kleine will jedes Mal ein Quetschpäckchen mit Fruchtmus. Vom Inhalt her kann ich das wohl gut heißen – Fruchtpüree ist ja eine gesunde Süßigkeit – aber die Verpackung geht gar nicht!
    (Wie) kann man einem Dreijährigen verständlich machen: Das kaufen wir nicht, weil die Verpackung inakzeptabel ist?

    • Die Zwergin kommt mittlerweile selbst oft mit etwas an, sagt mir dass das schon lecker ist, aber Plastik ist nicht gut für die Umwelt… trotzdem bin ich bei den Zwergen auch nicht so extrem … wenn sie etwas unbedingt ausprobieren wollen, dürfen sie- ansonsten hätte ich bedenken, dass das genze später nach hinten los geht und sie gerade all das kaufen, das ich ihnen verwehrt habe. Kürzlich hatten wir einen rießen stress wegen kinder joghurts mit Minniemaus drauf… letztendlich habe ich die Dinger gekauft, damit ruhe ist, und daheim haben beide Zwerge einen Löffel gegessen, die Nase gerümpft und den Rest stehen gelassen 😉 Thema erledigt!
      Besonders gut funktioniert es bei uns immer dann, wenn ich eine bessere Alternative finde, zb Das Elfenschloss oder die Meerjungfrau, oder die selbstgemachte Schokolade…
      Und vor allem wenn die Zwergin selbst etwas machen kann… das ist immer besonders lecker!
      Schwierig auf jeden Fall und immer eine Gradwanderung, finde ich:-)
      Viele Grüße und viel Glück beim Durchhalten und Alternativen finden;-) und auchmal beim Augen zudrücken!

      • Danke für den Einblick! Das klingt nach einem guten Weg, den ihr mit euren Kindern geht!
        Ich habe bisher beim Einkaufen versucht, das „Haben-Wollen“ generell zu reduzieren. Also höchstens eine Sache aussuchen, am liebsten sogar nicht jedes Mal. Die Müll-Thematik habe ich dabei bisher außen vor gelassen – schließlich sind die Müllmänner mit ihren großen Wagen bisher noch die Helden schlechthin! (Kann ja auch ruhig so bleiben!) Mal sehen, wie ich für dieses Thema ein Packende kriege…

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