Archiv für den Monat März 2015

Osterbastelei

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Die Zwergin hat mit ihren Freundinnen für den Ostertisch gebastelt.
Zuerst hat sie einen Streifen von einer Klorolle abgeschnitten und beklebt. Anschließend hat sie umgedrehte halbe Eierschalen hineingesetzt und mit lustigen Gesichtern bemalt.
In die Schale kam ein Stückchen feuchtes Klopapier und anßchließend Kressesamen.
Jeden Morgen bewundert sie nun ihre Kresseköpfe und deren wachsende Frisuren und wir haben zum Osterfrühstück leckere frische Kresse.
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Geburtstagsvorbereitungen

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Die Zwergin hatte Geburtstag, und bei den Vorbereitungen ist mir aufgefallen, wie leicht man allein beim Beleuchten das Geburtstagstisches haufenweise Plastik ansammeln kann. Züge,Raupen, usw. um die entsprechende Anzahl an Kerzen einzustecken, kleine Kerzchen mit Steckern für den Kuchen, Jahreszahlkerzen usw… Alles mindestens mit einzelnen Plastikteilen und komplett in Plastik verpackt.
Bereits zum ersten Geburtstag der Zwergin habe ich mir einen Geburtstagskreis aus Holz geleistet. Der ist immer wieder neu aufbaubar, mit entsprechenden Einsätzen kann die gewünschte Anzahl an Kerzen eingesteckt werden (Ich decke mich hier immer in der Weihnachtszeit mit Christbaumkerzen ein, die passen genau und sind nur in einer Papierschachtel verpackt). Bei größeren Geburtstagen verwende ich gerne verschiedenfarbige Kerzen, eine Farbe für jeden Zehner und eine andere für jeden Einer, also z.B. bei 32 Jahren 3 rote und 2 gelbe Kerzen.
Die Zahlen sind ebenfalls immer wieder zu kombinieren, also auch bei höheren Geburtstagen einsetzbar.
Zusätzlich zu den Kerzen und Zahlen gibt es Deko- Stecker, die immer wieder neu variiert werden können. Die Fische hat mein Papa der Zwergin zum ersten Geburtstag gebastelt, da sie von Sternzeichen Fisch ist, den Tiger hat er dem Zwerg zum ersten Geburtstag gemacht, indem er an ein Holztier vom Flohmarkt einfach einen Holzfuß angeklebt hat, der in das Loch im Ständer gesteckt wird.
Das Ganze ist auch wunderbar zu transportieren, da es eben in seine Einzelteile zerlegbar ist, oder ich direkt nur ein Teil mit in die Kuchenbox packe.
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Wo kaufe ich ein?

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Im Rahmen von „Blogger denken nach- wo kaufe ich ein?“, möchte auch ich mir etwas Gedanken über mein Einkaufsverhalten machen. Wo kaufe ich Klamotten, welche Klamotten kaufe ich, wieviel brauche ich…
Bereits in der Schwangerschaft begann ich, auf gebrauchte Kleidung umzusteigen. Zunächst betraf das aber nur Babykleidung. Da bereits getragene Kleidung auch bereits häufig gewaschen wurde, schien mir das die beste Möglichkeit, mein Baby vor Schadstoffen in der Kleidung zu bewahren. Je mehr ich dann versuchte, plastikfrei zu leben, umso mehr stand beim Kleiderkauf auch der Gedanke an plastikfreie Materialien im Vordergrund. Nach und nach änderte sich nun auch der Inhalt meines Kleiderschrankes von Kunstfaser hin zu Baumwolle, Hanf und Leinen. Zum Kriterium Bio kam auch fair dazu, und je mehr ich versuchte, plastikfrei und dann müllfrei zu leben, umso mehr gewannen Second Hand Klamotten für die ganze Familie an Bedeutung.
Mittlerweile kaufe ich Kleidung so gut wie nur gebraucht. Second Hand Läden und Flohmärkte sind meist gut ausgestattet. Was ich dort nicht bekomme, finde ich im Internet zb auf Kleiderkreisel oder Mamikreisel. Sehr gerne bin ich in diversen Tausch Gruppen. Hier wird kein Geld benutzt, Dinge werden hin und hergetauscht… Wenn beide Parteien einverstanden sind, steht der Deal und die Dinge können sich gegenseitig zugeschickt werden.
Wieviel brauche ich… Sicherlich nicht so viel, wie ich habe! Ich versuche, meinen Kleiderschrank regelmäßig auszumisten. Kleidung, die nicht richtig passt, die ich kaum anziehe… Alles brachliegende Ressourcen, die vielleicht gerne jemand anders anziehen würde. Diese Kleidung gebe ich ebenfalls auf Flohmärkten, bei diversen Täuschen oder im Sozialkaufhaus weiter. Ich trage vorhandene Kleidung, solange es geht, repariere oder pimpe sie ein bischen und muss so häufig nichts neues kaufen, denn eigentlich findet sich in meinem Kleiderschrank genug.
Hin und wieder steht mir aber doch einmal der Sinn nach etwas Neuem oder ich bekomme es einfach nicht gebraucht. Dann sind tatsächlich die beiden oben genannten Kriterien Bio und Fair die wichtigsten. Es gibt einige Versandhandel, die beides bereits recht gut kombinieren und dazu Kleidung anbieten, die nicht zu „öko“ aussieht.
Gerne kaufe ich neue Kleidung direkt in kleinen Shops, die aus Biostoffen Einzelstücke nähen. Diese Kleidung ist zwar etwas teurer als die aus diversen Markenläden, dadurch, dass es aber immer etwas besonderes ist, bleibt die Ausgabe unterm Strich überschaubar. Solche Kleidung findet sich immer häufiger auf diversen Kunsthandwerkermärkten oder zB bei DaWanda.
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Hier gehts zu Marens Blog und ihrer Linksammlung zu Thema Blogger denken nach- Bei wem kaufe ich ein: http://averageunicorn.blogspot.de/2015/03/von-adidas-bis-zalando-bei-wem-kaufe.html

Kuchenzeit

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Wir hatten noch ein paar Äpfel übrig, die durch die Lagerung nicht mehr knackig genug waren, um sie so zu essen. Also mussten sie verarbeitet werden! Besonders schnell und einfach ist da Apfelkuchen. Die Äpfel werden geschält und geachtelt, und auf ihrer Außenseite mit der Gabel angeritzt.
Der Teig besteht aus 200g Mehl, 200g Zucker, vier Eiern, einem Teelöffel Backpulver und einer Prise Vanillezucker.
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Der Teig wird in eine gefettete Form gegeben und anschließend mit den Apfelschnitzen belegt. Das Ganze muss nun für ca 40 min bei 180Grad in den Ofen.
Als Kuchenplatte habe ich von einer alten Mikrowelle den Drehteller behalten. Der ist extrem stabil und schaut, wie ich finde, auch noch nett aus auf dem Tisch.
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Immer wieder muss ich Kuchen in den Kindergarten oder zu Freunden transportieren.
Blechkuchen oder einzelne Kuchenstücke lassen sich wunderbar in einer Blechdose transportieren, in der meine Oma früher Gebäck aufbewahrt hat.
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Bisher bin ich aber an hohen Kuchen oder Torten gescheitert. Kuchentransportboxen aus Pappe oder Schüsseln mit Teller oder Handtuch sind kein Problem, wenn man mit dem Auto als Erwachsener irgendwohin geht, aber eine vierjährige scheitert daran auf dem Weg zur Kindergartengruppe kläglich. Zu Weihnachten habe ich dann aber ein echt tolles Geschenk bekommen : eine Kuchentransportbox aus Metall. Der Decke kann mit den drei Scharnieren bombenfest am Boden befestigt werden, und am Griff kann man das Ganze gut tragen. Jetzt brauche ich nur noch eine gute Idee für die passende Unterlage, damit der Kuchen geschnitten werden kann, ohne das Metall zu zerkratzen. Pappe wäre ja ganz praktisch, aber eben wieder zum Wegwerfen.
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Reparieren statt wegwerfen

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Es ist relativ einfach, eine Hose ohne Plastik zu kaufen. Selbst wenn ich darauf achte, dass das Material aus KbA stammt oder sogar fair hergestellt wurde, gibt es meist einige Modelle zur Auswahl. Allerdings werden auch zur Herstellung dieser Hosen Rohstoffe verbraucht!
Aus diesem Grund besteht unsere Garderobe so gut wie nur aus Second Hand Kleidung. Und bevor es da etwas “ Neues“ gibt, versuchen wir auch, die vorhandene Kleidung zu reparieren.
So hatte kürzlich die Lieblingshose vom Zwergenpapa ein durchgewetztes Knie. Zuerst war der Plan, einfach einen Flicken drüber zu nähen und die Hose dann eben nur noch im Garten anzuziehen. Da die Hose aber ansonsten noch einwandfrei war, war sie einfach zu schade, um eine Drecklhose aus ihr zu machen.
Nach einigem Überlegen hatten wir dann die Idee, einfach beide Knie zu flicken. Nach einigen Tests haben wir uns für zwei Rechtecke entschieden, die jeweils die vordere Hälfte des Hosenbeines von einer Naht zur anderen bedecken. Den Stoff haben wir bewusst anders gewählt als den Hosenstoff, so dass sich die Flicken abheben und nicht den Eindruck erwecken, dass versucht wurde, möglichst unsichtbar etwas zu flicken.
Die Hose ist weiterhin ein Lieblingsstück. Zwar ist sie nicht mehr fürs Meeting tauglich, durch die aufgesetzten Flicken aber pfiffig genug, um sie im Alltag auch in Situationen zu tragen in denen mehr als nur Schlabberlook gefragt ist.
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Mit diesem Beitrag nehme ich an der Linkparty von Maria von Wiederstand ist zweckmäßig teil:
https://widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/2015/03/01/fix-it-reparieren-ist-nachhaltig-marz/