Archiv für den Monat April 2015

Besteckkasten

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Ich war mal wieder auf dem Flohmarkt erfolgreich. Seit langem sind mir die Plastik- Besteckkästen in den Schubladen ein Dorn im Auge. Allerdings wollte ich nichts neues kaufen, so dass ich darüber hinwegsehen musste, jedes Mal, wenn ich die Schubladen aufgemacht habe.

Bis jetzt. Auf dem Flohmarkt habe ich einen großen Besteckkasten und zwei kleine Kisten mit Unterteilung aus Holz und einen Kasten mit diversen Unterteilungen aus Bast gefunden. Perfekt.

Die alten Plastikbesteckkästen waren mittlerweile wirklich extrem unansehnlich und auch an einigen Stellen gebrochen oder eingerissen, so dass ich sie nun guten Gewissens ersetzen kann.

Zwar passen die neuen Kästen nicht so perfekt in die Schublade wie die aus Plastik zuvor, aber das habe ich gleich zum Anlass genommen, das Besteck auszusortieren. Jetzt reichen die Fächer, und größere Dinge liegen einfach lose darin. Da die neuen Kästen flach in der Schublade liegen, können daneben problemlos auch Utensilien gelagert werden, ohne dass diese sofort unter den Kasten rutschen oder sich verkeilen.

Ich bin begeistert und freue mich jedesmal, wenn ich die Schubladen öffne über den tollen plastikfreien Anblick!

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Nachhaltiges Wissen

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Vor einigen Tagen bin ich über das Lexikon https://www.otto.de/reblog/rexikon/ des Nachhaltigkeitsblogs von Otto gestolpert. Hier kann jeder, der mitmachen möchte,  grüne Begriffe mit seinen eigenen Worten erklären. Momentan läuft sogar eine Aktion, bei der für jeden erklärten Begriff ein Baum gepflanzt wird.

Und da noch viele spannende Begriffe fehlen, hat vielleicht auch der eine oder andere Lust, ebenfalls einen grünen Begriff zu erklären und damit einen Baum pflanzen zu lassen!

Hier kommt also mein Begriff für einen weiteren Baum:

Cradle to cradle

Cradle to cradle bedeutet so viel wie „von der Wiege zur Wiege“. Hinter dieser Bewegung stehen Wissenschaftler wie der Mitbegründer Michael Braungart, die versuchen, Produkte so zu konzipieren, dass sie nach dem Ende ihres Lebens wieder komplett in ihre Einzelbestandteile zerlegbar und so komplett zu recyceln sind. Herkömmliche Produkte bestehen meist aus Mischmaterialien, die nur schwer zu trennen oder gar nicht mehr ohne Qualitätseinbußen zu recyceln sind. So ist herkömmliches Recycling meist eher ein Downcycling, d.h. das neue Produkt ist minderwertiger, es gehen wertvolle Materialien dabei verloren. Produkte mit dem cradle to cradle- Zertifikat hingegen bleiben komplett im Rohstoffkreislauf, es entsteht kein „Abfall“. Ein Produkt muss also bereits zu Beginn seiner Konzipierung soweit überdacht werden, dass auch die weitere Verwendung nach seinem Lebensende miteinbezogen werden kann.

Um die Materialien komplett weiterverwerten zu können, ist es wichtig, dass keine giftigen Stoffe verarbeitet werden, da diese Gifte ansonsten eben auch im Kreislauf weiterverarbeitet werden würden.

Unterschieden wird in zwei Kreisläufe, den biologischen und den technischen Kreislauf. Nach dem Vorbild der Natur, die keinen Abfall kennt, werden in diesen Kreisläufen alle Stoffe so weiterverwendet, dass nichts verloren geht oder Abfall entsteht. Stoffe, die biologischer Herkunft sind, müssen rückstandsfrei kompostierbar und wieder in den natürlichen biologischen Kreislauf integrierbar sein, technische Produkte werden in ihre Einzelbestandteile zerlegt und wieder neu verwendet.

Ein wie ich finde sehr interessantes Konzept, das ich hoffentlich mit eigenen Worten verständlich und richtig erklärt habe.

 

 

Give away

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Von jeder Geburtstagsfeier kommt die Zwergin mit einer kleinen Tüte nach Hause. Die gibts überall zu mehreren abgepackt und in allen Motiven passend zum Moto der Party zu kaufen. Elfen, Feen, Piraten, Pferde…

Letztes Jahr dachte ich ja, wir brauchen  so Tütchen gar nicht, da wir nicht viele Geschenkchen mitgeben werden… allerdings basteln wir immer gemeinsam, und das Ende war, dass niemand mehr seinen angelutschten Lollie, sein Gebasteltes und den beim Spiel bekommenen Aufkleber mehr fand…

Also auf ein Neuse, dieses Jahr mit Tütchen!

Natürlich kamen mir diese kleinen Plastiktüten nicht ins Haus. Nachdem ich Selberbasteln dank Zeitmangel schnell wieder verdrängt hatte, kam mir die Idee, Butterbrottüten zu verwenden. Die gibt es in einigen Läden sogar in Karton verpackt.

Wir haben auf jede Tüte den Namen eines Gastes geschrieben und sie mit  einem Aufkleber verziert, damit die Kinder ihr Tütchen schnell wiedererkennen. Wer wollte, konnte seineTüte im Laufe der Feier noch bemalen.

Die Tüten haben gut funktioniert, am Ende hat tatsächlich  jedes Kind sein eigenes Gebasteltes und die eigenen Gummibärchen mit nach Hause genommen!

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Waschmittel DIY

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Da mit zwei Zwergen einiges an Wäsche anfällt, bin ich immer wiederauf der Suche nach dem passenden Waschmittel- so wenig Chemie wie möglich, schonend zur Wäsche, auch Windelwäsche sollte damit sauber werden und natürlich plastikfrei.

Vor ein paar Wochen bin ich mal wieder über ein Rezept gestolpert, das schon länger auf meiner Liste der Dinge die ich unbedingt ausprobieren muss, stand: Waschmittel aus Efeu.

Und ich scheine hier tatsächlich unser Waschmittel gefunden  zu haben.

Der Efeu an der Wand zu den Nachbarn  sollte eigentlich schon lange weg, ich habe ihn nur der Nachbarin zuliebe stehen gelassen, da sie mit unserem Efeu ihr halbes Haus bewachsen hat und das gerne auch so beibehalten würde. So kam der Efeu zwar aus unserem Grundstück, wurde aber auf unserer Seite sowieso immer komplett runter geschnitten… endlich freut sich also nicht mehr nur Nachbarin und unsere Katze, sondern ich kann mit dem entstandenen Schnitt etwas anfangen 🙂

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Ich verwende das Laub, das ich vom Stiel abzupfe und etwas kleiner schneide. Ein paar Handvoll Blätter reichen für ca. 1,5 Liter Waschmittel. Die Blätter kommen in einen Topf mit kochendem Wasser und optional einem Löffel Waschsoda. Dann werden sie unter Rühren einige Minuten gekocht und anschließend lasse ich die Flüssigkeit im Topf abkühlen. Nach einigen Stunden beginnt das Ganze bereits zu schäumen. Dann schöpfe ich die Blätter ab und fülle das Waschmittel in Flaschen um. Pro Waschgang kommen ca. 200 ml in die Waschmaschine. Das Waschmittel hält einige Tage, wer also wenig Wäsche hat, sollte weniger ansetzen.

Ich wasche nun seit einigen Wochen alles mit Efeuwaschmittel, und ich habe bisher das Gefühl, die Wäsche und sogar die Windeln werden teilweise sogar sauberer als zuvor mit Ökowaschmittel.

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Wenn ich von unserem Waschmittel erzähle, kommt jedes Mal der Einwand, dass Efeu aber giftig ist- hier handelt es sich aber auptsächlich um die Beeren, die ich nicht für mein Waschmittel verwende. Bei den Blättern gilt wie immer: Die Menge macht das Gift! Für das Efeuwaschmittel gilt also wie für jedes andere Wasch- oder Putzmittel auch: Fernhalten von Kindern und selbstverständlich nicht trinken!

 

Mit diesem Beitrag nehme ich an unserer Blogparade Einfach nachhaltig besser leben im April teil.

http://zwischengeflecht.blogspot.de/2015/04/neue-link-party.html

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Grüne Blogparade #EiNab

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In den letzten Wochen haben hier die Drähte geglüht und Köpfe geraucht… Und endlich ist es soweit:
Unsere grüne Blogparade „einfach -nachhaltig- besser leben“ startet.

Wir, das sind Frederike von http://zwischengeflecht.blogspot.de/ , Zora von http://foolfashion.blogspot.de/ , Marlene von https://verrueckteshuhn.wordpress.com/ und Maria https://widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/ und ich.
Wir bloggen über DIY, urbane Selbstversorgung, Nachhaltigkeit, zero waste, Plastikreduktion und Naturkosmetik im Alltag und mit Familie und Kindern.

„Leben, arbeiten und wirtschaften mit der Natur und nicht mehr länger gegen die Natur ist unser großer Lernprozess.“
Dalai Lama

Diesen Lernprozess wollen wir gemeinsam angehen. Deshalb haben wir diese Plattform erstellt, über die wir uns vernetzen, austauschen, voneinander lernen und uns gegenseitig bestärken können.
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Du bist herzlich dazu eingeladen!
Wenn du dich auch mit grünen Themen beschäftigst, dann zeig uns deine Texte! Teile deinen Link und vernetze Dich mit anderen Blogs in unserer monatlichen Blogparade. Alles, was uns in Richtung Nachhaltigkeit führt, was im Kleinen doch große Veränderung bringt, ist hier willkommen!

Das könnte sein:
Back-, Koch-, undEinmachrezepte, Gartenpläne, Upcycling- Ideen, use-what-you-have-Projekte, selbstgemachte Kleidung und Gebrauchsgegenstände, Nutztierhaltung, Bastelideen, Müll- und Plastikvermeidung, aber auch Nachdenkliches, Philosophisches, Konsumkritisches, Informatives und, und, und….

Dabei legen wir großen Wert darauf, dass alle Projekte möglichst ressourcen- und umweltschonend sind. Für uns steht die kritische, ja revolutionäre Seite des DIY im Fokus. Wir basteln nicht um des Bastelns willen, sondern weil wir glauben, dass dadurch eine andere Welt möglich ist.

Wie läuft das ganze ab?
Die Linkparty findet an jedem10. des Monats statt und ist für einen Monat offen. Wir fünf werden abwechselnd auf unseren Blogs hosten. So hoffen wir besonders viele unterschiedliche Leute anzusprechen. Diese Blogparade ist für alle offen!
Für die Linkbilder verwenden wir Pinterest. Verlinke deinen Beitrag im Kommentar der jeweiligen Linkparty, wir werden danach ein Bild samt Link an das jeweilige Monatsboard pinnen.
Du kannst auch ältere Beiträge verlinken und an der aktuellen Parade mehrmals teilnehmen.
Bitte setze in deinem Beitrag einen Backlink zur aktuellen Linkparty. Wenn du möchtest, kannst Du auch das tolle Banner von Marlene mitnehmen!
Hier gehts zur ersten Linkparty:
http://zwischengeflecht.blogspot.de/2015/04/neue-link-party.html
Auf unserer Pinterestwand werden alle Links gesammelt :https://dk.pinterest.com/einfachbesser/einab-april-2015

Gut beschuht…

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Beim Campen habe ich immer gerne ein Paar Schlappen dabei, in die ich jederzeit schnell schlupfen kann. Bereits recht lange begleiten mich meine alten Schuhe, die aber immer noch super bequem sind und auch einen nächtlichen Toilettengang bei Regen ohne Probleme mitmachen.
Bis mich beim letzten Gang ein Schlammloch überrascht hat, in dem sich der Schuh so wohl fühlte, dass er einfach dort bleiben wollte. Da ich allerdings weiter wollte, gab das Material nach und der Riemen riss. Ohne diesen Riemen ist ein normales Laufen nicht möglich.
Mein erster Gedanke war, wo ich wohl mitten im Nichts neue Schuhe herbekomme… Nirgends, das war klar. Ich war bereits kurz davor, die Schuhe in den Müll zu werfen und mich damit abzufinden, die nächsten Tage jedes Mal in die Wanderschuhe zu schlüpfen, wenn ich kurz das Zelt verlasse, als mir mein Häkelzeug in den Blick kam.
Da wir natürlich nichts dabei hatten, womit ich den Schuh reparieren konnte, blieb nur das Häkelzeug.
Und so hat der Schuh nun einen neuen angehäkelten Riemen, der sich bereits mehrfach nicht nur als kurzfristige Notlösung bewährt hat.
Diese Schlappen dürfen auf jeden Fall auch zum nächste Campingausflug mit!
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Mit diesem Beitrag nehme ich an Marias Linkparty „fix it“ teil:
https://widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/2015/04/01/fix-it-reparieren-ist-nachhaltig-3/

Der kleine Hunger unterwegs

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Wir sind viel unterwegs, und da brauchen wir auch immer wieder Brotzeit. Egal ob im Kindergarten oder bei langen Wanderungen, unsere Edelstahldosen haben sich bereits vielfach bewährt.
Die Zwergin hat ihre zweigeteilte Dose besonders gern- in eine Hälfte kommt das Pausenbrot, in die andere Obst.
Auch im Kühlschrank zur Aufbewahrung eignen sich die Dosen wunderbar.
Ich habe auch schon einige andere zB. mit Seitenbügeln ausprobiert, bin aber immer wieder begeistert von den Lunch bots. Die gibt es mit unterschiedlicher Unterteilung und die Deckel in verschiedenen Farben. Die Dosen haben eine gute Größe und können von den Zwergen problemlos selbst geöffnet und geschlossen werden.
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Für Kleinigkeiten oder Flüssiges haben wir Schraubdosen von Kivanta, die wirklich dicht halten. In diesen Dosen nehme ich mir auch täglich meinen Joghurt oder Müsli mit in die Arbeit.
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Für die kleine Zwergenportion Joghurt benutzen wir gerne die ehemalige Babyflasche von Pura, die wir mit einem Silikondeckel ebenfalls auslaufsicher einfach umbauen konnten.
Warmes Essen oder Babybrei transportieren wir mit der Thermodose von Klean Kanteen, die auch absolut dicht schließt.
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Und unsere Trinkflaschen sind natürlich auch immer dabei! Die gibt es von Kivanta und Klean Kanteen in allen Größen und mit verschiedenen Verschlüssen, so dass wirklich für jeden die passende dabei ist.
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Alle Produkte bekommt man hier:
http://www.kivanta.de/
Für die Miniportion Trauben, Kekse… für die Handtasche wurde ich hier fündig:
http://www.henkelmann-lunchtime.de/index.htm
Und wer in der Nähe einen Trekking- und Outdoorladen hat, kann sich auch dort umsehen- immer öfter findet man auch dort Edelstahlgeschirr, Brotzeitdosen und Trinkflaschen.
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Zur Erinnerung: Hier habe ich auch über Babyflaschen und Geschirr für unterwegs berichtet:
https://gruenezwerge.wordpress.com/2014/10/23/babyflasche-plastikfrei/
https://gruenezwerge.wordpress.com/2014/07/19/campingfreuden/