Archiv für den Monat Oktober 2015

Kürbisbastelei

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Die Zwergenoma hat im Frühjahr Hokaido- Kürbisse auf dem Kompost gesät. Wie sich nun im Spätsommer herausstellte, waren die vermeintlichen Hokaidos Zierkürbise.

Die Zwerge haben sich darüber allerdings sehr gefreut, denn dank der extrem produktiven Pflanze konnten sie nun überall herbstlich die Kürbise in Töpfen und Schalen dekorieren. Und zum Basteln blieben natürlich auch noch einige übrig.

Auf ein Blatt Papier haben die Zwerge mit Buntstiften Augen, Ohren, Arme usw. aufgezeichnet, ausgeschnitten und dann damit die Kürbisse beklebt.

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Herausgekommen sind ganz schnell und einfach gemachte, wunderbar lustige Gesellen, die nun den herbstlichen Tisch zieren dürfen.

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Liebstes Kind…

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Ja, ich weiß, jetzt werden viele aufschreien…

Ich weiß, das macht man nicht…. ein Auto ist ein Auto, da hört der Spaß nun wirklich auf!

Aber trotzdem…

Mein Auto hat eine Kofferraumblene aus Plastik, in deren Innenleben die gesamte Elektronik von Licht bis hin zum Sensor für das Öffnen verbaut ist. Und diese Blende ist mit Plastikdübeln am Kofferraumdeckel befestigt.

Nach einigen Jahren Nutzung nun sind diese Dübel abgebrochen. Wie mir der Mann in der Werkstatt versicherte, keine falsche Behandlung, sondern eher eine Sollbruchstelle. Leider wusste der Mechaniker mir aber auch zu berichten, dass diese Sollbruchstelle so gebaut ist, dass eben nicht einfach die Dübel ausgewechselt werden, sondern die gesamte Blende ausgetauscht werden muss, da die Plastikdübel nicht herausschraubbar sind, um neue einzuschrauben. Kostenvoranschlag für das neue Teil ohne Einbauzeit inclusive der Elektronik, da auch die mit ausgetauscht werden müsste, ca. 200€.

Irgendwie einfach nicht einzusehen… mein erster Gedanke war, das Ganze einfach fest zu kleben… nach einem Gespräch mit einem befreundeten Automechaniker habe ich diese Idee aber verworfen, da das Ganze wohl nie so stabil werden würde, um weiterhin dem Zug standzuhalten, der darauf wirkt, wenn der Kofferraumdeckel geöffnet wird.

Stattdessen hatte dieser Freund aber eine andere Idee: Schrauben!

Und das versuchten wir dann auch. Von Außen schraubte er die Plastikblende in die Plastikverankerung der Dübel.

Leider wurde es nicht ganz so schön wie geplant, da die Schrauben nicht gerade eingeschraubt werden konnten, damit nicht das Metall beschädigt wurde, aber es ist super stabil.

Ja, ich weiß, das schöne Auto… sollte ich es aber verkaufen oder doch wieder ohne Schrauen sehen wollen, kann ich jederzeit ein neues Plastikteil kaufen und Blende und Verankerung einfach austauschen, und es ist wieder alles wie neu!

Aber ganz ehrlich- es ist ein Auto, das mich sicher von A nach B bringen soll, und das tut es auch mit dieser Art der Verschönerung!

Ich freue mich jedes Mal, wenn ich den Kofferraum öffne über die gesparten 200€ und das riesen Plastikteil mitsamt der darin verbauten Elektronik, das ich vor dem Müll gerettet habe!

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Mit diesem Beitrag mache ich natürlich bei unserer Blogparade EiNab  und Marias Linkparty Fix it mit.

Gut abgesetzt

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Da wir viel draußen unterwegs sind, machen wir auch oft draußen Pause. Dann ist es manchmal nicht schlecht, eine Unterlage zu haben, auf die man sich setzen kann. Klar tuts auch eine Jacke, aber die möchte ich manchmal gerne anbehalten oder der Boden ist feucht und kalt und eine Unterlage, die etwas isoliert, wäre ganz nett. Früher, als ich noch ohne Kinder stundenlang irgendwo draußen saß und gemalt habe, hatte ich in meiner Farbentasche immer eine kleine Matte aus Schaumstoff, die wasserabweisend und auch isolierend war.

In all diesen Jahren hat diese Matte aber sehr gelitten und da wir sowieso mehr als eine Sitzgelegenheit brauchen, habe ich mich nach Alternativen umgesehen, die auch leicht sind und wenig Platz im Rucksack einnehmen.

Da ich sehr zufrieden war mit der Woll- Krabbeldecke , beschloss ich also, auch die Sitzkissen aus Filzwollresten zu häkeln.

Die meiste Arbeit kostete mich das Sammeln von diversen Filzwollresten, die ich auf Tausch- und Verschenkebörsen im Internet zusammengesammelt habe. Gehäkelt ist so ein rundes Kissen dann recht schnell. Einen Kreis zu häkeln geht recht einfach. Zuerst wird in jede Masche doppelt gehäkelt, in der nächsten Reihe häkle ich nur in jede zweite Masche doppelt, dann nur in jede dritte usw… Trotz allem häkle ich aber nach Gefühl, da es auch immer auf die Art und Dicke der Wolle ankommt. Wichtig ist, den Kreis immer wieder flach auf den Boden zu legen, um rechtzeitig zu erkennen, wenn das Stück sich zu wellen beginnt.

Nach ein paar Runden in der Waschmaschine ist das Kissen so verdichtet, dass es kaum Nässe oder Kälte mehr durchlässt.

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Zusammengerollt passt es gut in den Rucksack oder die Handtasche, und es wiegt nicht viel mehr als mein vorheriges Schaumstoffkissen.

Sogar im Sommer hat uns das Kissen bereits gute Dienste geleistet, und auch bei großer Hitze blieb es angenehm und um einiges gemütlicher als auf den Drahtsitzen.

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Die Restekissen wandern natürlich zur grünen Blogparade {EiNab}.

EiNab im Oktober

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Einfach Nachhaltig besser leben- unsere Blogparade geht bereits in die 7. Runde! Wer hätte gedacht, dass soo viele interessante Beiträge entstehen, als wir im Frühjahr mit den Planungen anfingen…

Umsomehr freue ich mich, dass ich im Oktober wieder an der Reihe bin, und Gastgeber der Blogparade sein darf.

Wenn du dich auch mit grünen Themen beschäftigst, dann zeig uns deine Texte! Teile deinen Link und vernetze Dich mit anderen Blogs in unserer monatlichen Blogparade. Alles, was uns in Richtung Nachhaltigkeit führt, was im Kleinen doch große Veränderung bringt, ist hier willkommen!

Genaues zur Teilnahme und Links zu allen bisherigen Paraden und Pinnwänden findest du hier:

https://gruenezwerge.wordpress.com/einfach-besser-leben-einab/

Wir werden die Beiträge wie gewohnt auf einer Pinterest- Wand sammeln.

Da ich momentan leider mit Inlinks kämpfe, bitte ich euch, eure Links ganz oldschool im Kommentar zu hinterlassen, sobald ich das Problem gelöst habe wird selbstverstandlich nachgebessert.

 

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Kleine Wehwehchen

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Nachdem die Sommerpause nun doch dank Schuljahresanfangsstress und Krankheit etwas länger ausfiel, melde ich mich nun aber endlich zurück. Gar nicht so einfach, den Einstieg nach so langer Zeit wieder zu finden…

Eine Vorlage bot mir gestern allerdings die Arzthelferin, die mir einen Zugang in meine Armvene legte. Nachdem ich das Ding in meinem Arm etwas skeptisch betrachtete, versuchte sie mich mit den Worten zu beruhigen: „Keine Sorge, alles ist super, das ist nur Plastik, das da drin steckt…“

Schön! Machte es auch nicht besser! Dafür begann ich mich aber umzusehen und die Massen an Plastik um mich herum zu betrachten! Spätestens wenn medizinische Hilfe notwendig ist, scheint man dem Plastik einfach nicht mehr ausweichen zu können!

Das Plastikkonstrukt durfte nach einer knappen Stunde wieder aus meinen Venen, allerdings wird die Stelle darum herum, auf der das durchsichtige Plastikpflaster klebte, das die Nadel festhielt, noch einige Tage mit einer juckenden und roten Stelle deutlich zu sehen sein. Denn ich reagiere tatsächlich reativ schnell auf Klebstoff und/ oder Material herkömmlicher Pflaster.

Auch der Müll, der bei jedem Pflaster entsteht, ist beachtlich. Meist sind sie einzeln in eine Plastikfolie eingepackt, um sauber und steril zu bleiben. Auf den Klebeflächen kleben Schutzflügel, die ebenfalls oft aus Plastik oder beschichtetem Material bestehen, und das Pflaster selbst ist meist aus Plastik, oft, zur besseren Wundheilung, mit einer Aluauflage im Inneren versehen.

Zu Hause, bei kleinen und schnell heilenden Wehwehchen haben wir aus diesem Grund kaum Pflaster. Auf Stellen, die mit Salbe oder Creme behandelt werden, machen sich die Zwerge gerne einen „Salbenverband“, kleine Baumwolltüchlein, die schnell ausgekocht werden können, und wie ein Verband um die entsprehende Stelle gwickelt und festgeknotet werden. Auch rauhe Haut oder Rötungen behandeln die Zwerge gerne mit ihren heißgeliebten Tüchern.

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Wenn dann aber wirklich mal ein Pflaster gebraucht wird, habe ich eine Marke gefunden, die die Pflaster aus Baumwolle herstellt. Und weil so ein Pflaster ja oft mehr die Psyche streichelt als die Verletzung heilt, ist es besonders schön, dass es tatsächlich auch welche mit Kindermotiv gibt! Müll entsteht hier zwar trotzdem, aber mit der Wunde kommt kein Plastik in Berührung, und sogar den Kleber vertrage ich sehr gut.

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Dass es sich lohnt, auch bei kleinen Wehwehchen genau aufzupassen, hat sich auch wieder beim Routine- Kinderarztbesuch gezeigt. Da der Zwerg immer wieder Probleme mit den Bronchien hat, inhalieren wir, sobald er Anzeichen einer Erkältung zeigt. Dazu bekomme ich vom Arzt regelmäßig Salzlösung verschrieben. Die gibt es in verschiedenen Größen in der Glasflasche, mit Gummipfropfdeckel und einer Spritze, um die Lösung herauszubekommen, ohne den Inhalt zu verschmutzen.

Oder, wenns schnell gehen muss und ich nicht genau aufpasse, wie diesmal passiert, gibts die leider in vielen kleinen Plastikfläschchen, jede Dosis einzeln verpackt. Zwar muss ich die nicht gebrauchte Flüssigkeit so nach durchgestandener Krankheit nicht wegwerfen, da der Rest ja auch weiterhin steril verpackt ist, allerdings ist der Müll der dabei entsteht, wirklich enorm bei mindestens 3x täglich inhalieren, ganz zu schweigen von diversen Weichmachern, die mit Sicherheit im Plastik stecken…

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Im Notfall gibts leider keine Alternative, aber im Alltag lohnt es sich also wie immer, sich auf die Suche zu machen und die Augen offen zu halten.

Und weil es ja auch im September wieder unsere grüne Blogparade gibt, hüpfe ich hiermit also schnell zu Maria:

https://widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/2015/09/10/einab-einfach-nachhaltig-besser-leben-6/