Archiv der Kategorie: Aktionen

{Einab} im November

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Schon wieder ist ein neuer Einab- Monat angebrochen, und die Blogparade wandert weiter zu Marlene vom Verrückten Huhn.

Sicherlich gibt es auch diesen Monat wieder viele interessante Beiträge.  Wer noch einmal genau wissen will, welche Themen zur Blogparade einfach nachhaltig besser leben passen und was es für Teilnahmebedingungen gibt, der kann sich hier nochmals schlau machen.

Auf gehts in die nächste Runde!

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Plastic free july IV

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Der Juli ist vorbei, und ich stelle fest, es war wirklich schwer!

Wir haben unseren Plastikkonsum im Alltag bereits so gering gehalten, dass es wirklich schwierig ist, noch mehr Plastik zu vermeiden! Klar geht immer noch mehr, aber da ich fest überzeugt bin, dass alles, was ich Kindern absolut verbiete, doppelt interessant ist, möchte ich nicht an den Dingen, die Zwerge gerne haben, sparen. Heißt also auch, dass es mal ein Eis gab oder Süßigkeiten in Plastik. Die Zwergin ist zwar bereits sehr klar in ihren Wünschen und verzichtet oft auf etwas, weil es in Plastik verpackt ist, alles möchte ich ihr aber nicht vorenthalten, da ich gerade ihre eigene bewusste Entscheidung für oder gegen etwas fördern möchte.

Trotz allem haben wir aber auch diese Woche wieder etwas geschafft, wenn auch eher wieder langfristige, große Dinge sich geändert haben.

Wie dem so ist, wenn die Zeit und das Geld am wenigsten sind, geht etwas kaput. Vor ein paar Tagen hat uns unser 6 Jahre alter Kaffeevollautomat verlassen. Der Juli blieb auch in der letzten Woche so stressig wie in den ersten Wochen, so dass einfach keine Zeit war, den Automat in seine Einzelteile zu zerlegen und den Fehler im Heuhaufen zu suchen… Geld, um ein Modell zu kaufen, das unseren Vorstellungen entsprechen würde, ist aber auch nicht da, und ohne Kaffee morgens in die Arbeit geht nun mal einfach gar nicht!

Nach einigem hin und her haben wir uns für eine ganz schlichte Espressokanne entschieden, wie wir sie früher zu Studentenzeiten hatten, allerdings diesmal komplett aus Edelstahl. Klar ist es nicht so einfach und schnell wie ein Druck auf den Knopf, und ich musste unsere alte Plastik- Kaffemühle wieder aus dem Keller ausgraben, aber bereits nach einigen Tagen hat ein neues Ritual des Kaffeemachens begonnen, sich einzuschleichen. Während früher der Druck auf den Knopf gereicht hat und man einige Sekunden später den fertigen Kaffee im Becher hatte, muss man nun etwas Zeit einplanen, um auf das Kochen des Wassers zu warten. Zeit, die ich morgens zusätzlich einplanen muss, aber dann eben auch habe, um einfach meinen Gedanken nachzuhängen oder ein kleines Gespräch zu führen. Und der Kaffee schmeckt auch aus dieser Kanne wirklich lecker! Durch den fehlenden Vollautomat ist etwas mehr Platz auf der Arbeitsfläche, und ich werde ab sofort auf den Flohmärkten die Augen offen halten nach einer alten handbetriebenen Kaffeemühle…

Alles in allem zwar kein geplantes Entplastiken, aber trotzdem eines, das uns mehr Platz geschaffen hat auf der Arbeitsfläche, aber eben auch ein schönes Ritual und Zeit zum Durchatmen.

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Zum Geburtstag hat mir dann der Zwergenpapa noch eine Riesenfreude gemacht! Nachdem ich ja auf dem Weg zur Zwergenoma eine Mühle aufgetan habe, die uns verpackungsfrei Mehl und Getreide verkauft, hat mir der Zwergenpapa eine Getreidequetsche geschenkt, mit der ich ab sofort mein eigenes Müsli machen kann.  Die Flockenquetsche ist komplett aus heimischen Hölzern und Edelstahl in Deutschland gefertigt und einfach wunderbar! Ich bin noch in den Anfängen und freue mich über jeden Tip, was ich mit den gequetschten Körnern noch ales anfangen kann, aber ich stelle bereits jetzt fest, dass viel mehr geht als nur Haferflocken!

Einziger Nachteil: die Zwerge lieben das Quetschen, und bröseln mir nun fast täglich das Zimmer voll 😉

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Weiterhin benützen wir natürlich bei jedem Ausflug unsere Flaschen und Brotzeitdosen, gefüllt mit plastikfreien Snacks und Leitungswasser oder Tee.

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Zum Abschluss habe ich aber am letzten Tag noch einmal einen dicken Dämpfer bekommen. Wir haben vor ein paar Wochen eine Reihe Fliesen für die Küche bestellt. Da wir wirklich nur eine Reihe benötigten, waren das eben auch nur 20 Stück, die nun geliefert wurden- in 4 kleinen Pappkartons, auf einer flächenmäßig ca. 6x so großen Wegwerfpalette, komplett umwickelt mit einer dicken Schicht Plastikfolie!

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Wirklich erschreckend, wenn man bedenkt, dass für ein paar Steinfliesen ein Vielfaches an Müll entstanden ist!

Solange Waren so verpackt werden und die Industrie Verpackungsmüll in diesen Massen produziert, können meine Bemühen nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein!

Es muss sich dringend im Großen etwas ändern, damit auch unsere Kinder in Zukunft noch eine Lebensgrundlage haben!

Einen tollen Beitrag schrieb letztes Jahr übrigens Maria über graues Plastik, Plastik also, das wir nicht sehen, weil es zu Transport, Lagerung und Herstellung verwendet wird, aber auch beim letztendlich plastikfreien Produkt, das wir in den Händen halten meist irgendwie da ist…

https://widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/2014/07/28/grauer-plastikmull-die-unsichtbare-gefahr/

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Linkparty von Maria teil:

https://widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/2015/06/14/plastic-free-july-2015-ich-bin-dabei-linkparty/

Plastikfree July III

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Der Juli ist schon wieder fast um, und es ist wirklich schwer, unseren Plasstikkonsum noch mehr zu reduzieren. Wir sind viel unterwegs, da ein Termin nach dem nächsten ansteht, und es bleibt wenig Zeit für Neues oder viel Vorbereitung.

Aber gerade unterwegs häuft sich gerne Plastik an. Hier ist Vorbereitung das wichtigste. Und mit wenig Zeit eben auch das schwierigste.

Ich habe unterwegs also immer eine Trinkflasche dabei und versuche, soweit wie möglich, Brotzeit von zu Hause mitzunehmen. Mit einem Karabiner können die Trinkflaschen ganz einfach an Rucksack oder der Hose befestigt werden, so dass sie schnell griffbereit sind. Bei Wanderungen auch sehr praktisch, da ich noch häufig den Zwerg im Tuch auf dem Rücken trage und trotzdem jederzeit an das Getränk komme.

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Da es hier momentan wahnsinnig heiß ist, möchten die Zwerge natürlich am liebsten jede freie Minute zum Baden. Auch zum See, zu diversen Sommerfesten oder an den Spielplatz wandern also Getränkeflaschen, Schüsseln mit Obst, Gemüsesticks oder Salat mit.

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Das Packen braucht etwas mehr Planung und der Korb und der Fahrradanhänger sind voller, aber mittlerweile haben wir Routine darin und jedes Mal geht das Packen zügiger.

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Ohne unsere Hybridwindeln gehe ich auch nicht mehr aus dem Haus, denn die verursachen wesentlich weniger Wäsche als unsere anderen Stoffwindeln, und da wir momentan kaum zu Hause sind, ist weniger Schmutzwäsche wirklich einiges wert.

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Eine tolle Entdeckung habe ich dann aber diese Woche doch noch gemacht: eine Mühle, die auf dem Weg zur Zwergenoma liegt, d.h. also, wir kommen dort regelmäßig vorbei. In dieser Mühle und dem dazugehörigen Laden bekomme ich Mehl und Getreide für Frühstücksflocken in meine mitgebrachten Gefäße abgefüllt. In Zukunft gibt es diese Dinge also verpackungsfrei!

Plastic free july II

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Schon wieder ist eine Woche um- Halbzeit!

Und es scheint fast so, als ob wir unser Plastik im Alltag tatsächlich so weit minimalisiert haben, dass es momentan kaum möglich ist, noch etwas einzusparen. Es blieb auch diese Woche stressig, die Zwergin war wieder fit, dafür wurde der Zwerg krank, im Job hatten der Zwergenpapa und ich viel zu tun und es scheint unter diesen Bedingungen genau so zu funktionieren, wie wir es momentan haben. Um neue, dauerhafte Änderungen einzuschleifen, brauchen wir wohl erst einmal Urlaub, um dann neu gefundene Rituale mit in den stressigen Teil des Alltags zu nehmen.

Trotz allem habe ich aber auch diese Woche versucht,Plastik zu vermeiden. Da scheinbar große Veränderungen kaum mehr drin sind, habe ich mich an die Kleinigkeiten gemacht: beschichtete Tütchen. Viele der Zutaten, die ich für das Herstellen von Kosmetik, Wasch- oder Putzmittel usw. brauche, ist zwar sehr plastikreduziert, aber meist sind die Papiertütchen innen mit einer hauchdünnen Schicht Plastik ausgekleidet. Leider habe ich trotz intensiver Suche in den letzten Wochen und Monaten keine Alternativen gefunden, die vor Ort mit dem Fahrrad zu bekommen wären. Klar, bestellen ist nicht wirklich öko, aber wenn ich wegen diversen Pulverchen mit dem Auto durch die Gegend fahren müsste, wäre es das sicherlich auch nicht. Also habe ich mich im Netz auf die Suche gemacht nach der Möglichkeit, all diese Zutaten in einem Laden in Großpackungen ohne Plastik zu bestellen und wurde fündig. Natron und co. können in größeren Gebinden in Papier verpackt bestellt werden, und das Paket kam komplett plastikfrei. Das sollte nun also erst mal für einige Zeit reichen, und die einmalige Lieferung ist für mich verschmerzbar, wenn ich mir überlege, wie oft ich ansonsten in den nächsten Monaten wohl mit dem Auto losziehen hätte müssen…

Nachtrag: Weil so viele interessiert an dem Shop waren, hier also der Link:

http://www.hinterauer.info/shop/

Bisher bin ich wirklich zufrieden.

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Ein weiteres Problem war das Katzenfutter. Die beiden Katzen bekommen zwar wenig Trockenfutter, aber als Leckerlie wird es sehr gerne gefressen. Vor ein paar Tagen habe ich festgestellt, dass unser Trockenfutter der Wahl im Karton neuerdings ebenfalls beschichtet ist. Also musste ich mich auf die Suche machen nach Trockenfutter, das meine beiden wählerischen Fellknäuel auch fressen.  Nach mehreren Fehlversuchen und vorwurfsvollen Katzenblicken wurde ich fündig, und ab sofort gibts Leckerlies verpackungsfrei!

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Auf meiner Einkaufsliste stehen seit längerem auch neue Schuhe. Irgendwie habe ich aber nie die richtigen gefunden… plastikreduziert, schadstofffrei, fair… irgendwas war immer auszusetzen. Also musste auch dieser Punkt auf der Liste warten. Bis ich vor ein paar Tagen zufällig über gleich zwei Paar in einem Internetflohmarkt stolperte. Beide wie neu, jeweils nur einmal getragen um dann festzustellen, dass sie nicht passen, beide von einer guten Ökomarke, und beide sogar ein echtes Schnäppchen.  Die Schuhe kamen auch komplett plastikfrei, und ich habe für den Sommer und die kommenden kühleren Tage tatsächlich neue Schuhe.

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Da nun hoffentlich langsam alle wieder auf dem Weg der Besserung sind, und es in den nächsten Tagen auch im Job entspannter wird, bleibt trotz allem zu hoffen, dass die dritte Woche noch einmal neue plastikfreie Erkenntnisse bereithält!

Auf ein Neues!

Diesen Beitrag verlinke ich bei Marias Blogparty zum plastic free july:

https://widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/2015/06/14/plastic-free-july-2015-ich-bin-dabei-linkparty/

Plastic free july I

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Die erste Woche ist vorbei.

Und wieder einmal hat sich gezeigt, dass Stress der Feind von plastikfrei ist. In der Arbeit ist gerade viel los und es bleibt wenig Zeit für große Vorbereitungen, die Zwergin war mit Fieber und einem Mageninfekt krank und die Hitze tat ihr übriges, um mich des öfteren zur schnelleren Plastiklösung greifen zu lassen. Nach der Arbeit wollte ich schnell nach Hause zur Zwergin und nicht noch bei 30 Grad durch die halbe Stadt radeln…

Gleich am ersten Tag bin ich auch direkt in die Biergartenfalle getappt: noch total stolz auf das Abbestellen der Strohhalme musste ich dann gleich zusehen, wie ein Ketchuptütchen nach dem anderen über die Pommes der Zwerge geleert wurde. Ohne Ketchup geht einfach nicht! Nachdem ich mich aber letztes Jahr in einem Biergarten so über deren Lösung des Ketchups im Glas gefreut habe, durfte zur folgenden Biergarteneinladung gleich mein eigenes Glas mit Ketchup mit.

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Beim jährlichen Sommerfest des Fanclubs vom Zwergenpapa haben wir auch wieder erfolgreich das Wegwerfgeschirr verhindert. Jeder hat sein eigenes Geschirr mitgebracht und für die, die es vergessen hatten, haben wir zusätzliches Geschirr zur Verfügung gestellt.

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Der Garten gibt auch gerade wieder einiges her, und so konnte ich teilweise gar nicht schnell genug ernten, so flott waren die Schüsseln wieder leer gefuttert!

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Alles in allem aber eine Woche, in der es ziemlich drunter und drüber ging- und wir noch weit entfernt waren von plastikfrei!

Also auf in die zweite Woche! Das können wir doch besser!

Diesen Beitrag verlinke ich bei Marias Blogparty zum plastic free july:

https://widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/2015/06/14/plastic-free-july-2015-ich-bin-dabei-linkparty/

 

Plastikfreie Vorbereitungen

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Morgen gehts los. Der Plastic free july beginnt.

Wer noch nicht mitmacht, hier gehts schnell zur Anmeldung:

http://www.plasticfreejuly.org/

Die Challenge ist wirklich nicht so wild, wie sie klingt, denn es gibt verschiedene Schwierigkeitsstufen!

Man kann sich für einen Tag, eine Woche oder den gesamten Juli anmelden und entweder verzichtet man auf die Top 4: Tüten, Coffee to go – Becher, Strohhalme und Plastikflaschen, oder man versucht eben, Plastik komplett zu verweigern.

Damit in Zukunft die schönsten Plätze nicht so aussehen, also eine feine Sache, an der jeder zumindest für kurze Zeit teilnehmen und so neue Anregungen und Tips erproben kann.

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Die Top 4 gehören bei uns meist nicht mehr zum zu vermeidenden Plastik. Leider beinhaltet für viele Menschen aber eben genau das Vermeiden dieses alltäglichen Plastiks eine große Umstellung im täglichen Verhalten. Wenn diese Hürde aber geschafft ist, sind die täglichen Müllberge bereits wesentlich kleiner!

Wir trinken Wasser eigentlich nur aus der Leitung, und nur ausnahmsweise in Glasflaschen. Säfte gibt es ebenfalls in Glas-Pfandflaschen, und aus selbstgemachtem Sirup lässt sich ganz einfach ein leckeres Getränk aus Wasser zaubern, wie z.b. hier aus diversen Kräutern aus dem Garten:

https://gruenezwerge.wordpress.com/2014/04/26/unkraut-sirup-2/

Unterwegs haben wir alle immer unsere Edelstahlflaschen dabei. Die gibt es in verschiedenen Größen, so dass wir die benötigte Wassermenge unseren Unternehmungen anpassen können. Bei unseren Flaschen sind sämtliche Verschlüsse mit allen Flaschen untereinander kombinierbar.

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Strohhalme gibt es zu Hause schon lange nicht mehr aus Plastik. Wir haben für den Eigengebrauch tolle Halme aus Glas.

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https://gruenezwerge.wordpress.com/2014/01/30/kleine-mullvermeider-ll/

Bei besonderen Anlässen bekommt unser Besuch Papierhalme.

https://gruenezwerge.wordpress.com/2014/06/27/sommerlich/

Außer Haus kämpfe ich noch etwas mit der Gewohnheit, immer bei der Bestellung direkt den Strohhalm abzubestellen! Das Bestellen mit zwei Kindern ist manchmal relativ stressig, so dass mir oft erst dann einfällt, ich wollte „Kein Strohhalm!“ dazu sagen, wenn der Kellner mit dem Ding im Glas zurückkommt. Ich hoffe, das werde ich in den nächsten 4 Wochen zur festen Routine einschleifen können. Tatsächlich kosten diese beiden Worte weder zusätzliche Zeit noch Kraft, so dass es auch für jeden möglich ist, bewusst auf seinen Strohhalm im Glas zu verzichten!

Kaffee to go gibt es im Zwergenhaus auch nur im mitgebrachten Becher. Da ich in der Früh oft nicht genügend Zeit habe, meinen Kaffee in Ruhe zu trinken, aber jeden Morgen ein Stück Auto fahren muss, nehme ich mir meinen Kaffee im Isolierten Becher mit. Der Zwergenpapa nimmt ebenfalls jeden Tag einen Kaffe mit auf die Arbeit, um dann den nächsten dort in seinen dann leeren Becher zu füllen. Auch einige Kaffee- to – go – Läden hier im Umkreis haben kein Problem damit, mir meinen Kaffee in meinen Becher zu füllen, sollte ich unterwegs einmal wirklich einen benötigen und die Zeit reicht nicht für eine gemütliche Pause im Kaffee aus.

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Tüten sind ebenfalls ziemlich einfach zu vermeiden, wenn man sich erst angewöhnt hat, immer genug Stoffbeutel, Körbe oder Kisten dabei zu haben!

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Obst und Genüse, aber auch loose Dinge wie Kaffee oder Nüsse werden in meine mitgebrachten Beutelchen gefüllt, so dass auch die dünnen Obsttütchen nicht gebraucht werden.

https://gruenezwerge.wordpress.com/2014/01/09/kleine-mullvermeider/

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Und die Mülltüten sind ebenfalls unnötig, wenn kaum mehr Restmüll entsteht! Die Eimer werden mit einer Lage alter Zeitung ausgekleidet und dann regelmäßig geleert. Nach jedem Leeren spüle ich den Eimer aus und streue etwas Natron auf den Boden, so dass nichts schmutzig ist oder zu stinken beginnt.

Ich hoffe nun also, noch einige zum Mitmachen zu animieren, denn jedes kleine Stück Plastik und jede kleine Änderung im Verhalten macht einen Unterschied!

Ich freue mich auf den kommenden Monat voller Herausforderungen, neuer Ideen und vielen Mülleimern, die in Zukunft leer bleiben werden!

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Dieser Beitrag wandert zur grünen Blogparade EiNab:

http://foolfashion.blogspot.co.at/2015/06/einab-im-juni.html

und zur Plastic free july- Blogparade:

https://widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/2015/06/14/plastic-free-july-2015-ich-bin-dabei-linkparty/

 

{EiNab} im Juni

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Der Mai ist vorbei und die Blogparade „Einfach nachhaltig besser leben“ wandert weiter zu Zora von Foolfashion

http://foolfashion.blogspot.de/2015/06/einab-im-juni.html

Beiträge werden weiterhin auf der aktuellen Pinterest- Wand gepinnt, diesen Monat versuchen wir es zusätzlich mit Inlinks.

Ich bin schon wirklich gespannt auf all die kommenden Beiträge und freue mich auf einen weiteren Monat {EiNab}

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Zero Waste Camping

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So. Die Zero Waste Challenge ist vorbei, und unsere Woche Camping auch. Zeit also für ein Resümee!

Zu hause war ich ja trotz genauer Planung, bekannten Einkaufsmöglichkeiten und diversen Vorräten nicht abfallfrei, aber unterwegs, wenn man nicht weiß, wo es was ohne Verpackung gibt, ist das echt eine fast unmögliche Aufgabe! Hinzu kam noch, dass wir an verschiedenen Orten waren, also eigentlich nie mehrmals an der gleichen Stelle einkaufen gingen. Ich habe einiges an Vorräten in den Bus gepackt, so dass wir wenig einkaufen mussten, aber einiges war leider nötig. Und dann musste ich wieder einmal feststellen, dass es in anderen Ländern teilweise noch viel schwieriger ist, plastik- und müllfrei einzukaufen. So waren alle italienischen Supermärkte, die ich diese Woche gesehen habe, wahre Plastikparadiese.

Wasser gab es praktisch gar nicht plastikfrei zu kaufen. Da unsere Edelstahl- Trinkflaschen aber immer dabei sind, konnten wir sie auffüllen, wenn wir an Trinkwasser kamen.

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Säfte gab es zwar manchmal in Glasflaschen, die aber leider auch keine Pfandflaschen waren und so leer zu Müll wurden.

Obst und Gemüse haben wir versucht, lose auf dem Markt zu kaufen. Wie immer hatte ich hier meine Beutel dabei, und meine neue Edelstahlschüssel hat auch für leicht Zermatschbares gute Dienste geleistet.

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Da die Schüssel wasserdicht und geruchdicht verschließbar ist, konnten wir darin auch Lebensmittel außerhalb des Buses aufbewahren, ohne dass sofort Ameisen oder andere Tiere daran gingen. Nachts blieb die Schüssel ebenfalls draußen, und so blieb der Inhalt automatisch kühl.  Brot blieb darin ebenfalls länger haltbar, da es weder nachts Feuchtigkeit zog und lätschig wurde, noch tagsüber austrocknete.

Bei der Kirschverkäuferin auf dem Wochenmarkt habe ich, nachdem ich sie davon überzeugt hatte, mir die Kirschen in meinen Beutel zu packen sogar eine Nektarine dazu geschenkt bekommen, weil sie sich so gefreut hat über meinen Versuch, ihr auf italienisch von meinem Zero waste projekt zu erzählen 🙂

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Der größte Teil des Mülls fällt aber immernoch bei den Windeln an. Also habe ich wieder mein erprobtes Windelmanufakturwindel- Set mitgenommen.

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Dieses Mal sollte es ja aber noch weniger Müll werden, weshalb ich tagsüber zu waschbaren Einlagen gegriffen habe. Mullwindeln saugen sehr gut, sind auf die perfekte Größe faltbar und trocknen aufgefaltet sehr schnell. Nur wenn es nachts länger halten musste oder ich zu bestimmten Zeiten wusse, dass die Windel verschmutzt werden würde, habe ich Wegwerfeinlagen verwendet. Die Windeln blieben so also relativ sauber und ich konnte sie gut auch mit der Hand auswaschen.

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Alles in allem waren wir also nicht wirklich müllfrei, konnten aber wieder einiges an Müll einsparen.

Ohne die Challenge hätte ich vermutlich auch viel weniger nach Alternativen gesucht und mir nicht so viele Gedanken gemacht… also trotz fehlendem Zero- Erfolg eine wirklich gute Woche mit tollen neuen Ideen und Erfahrungen.

 

Bereits früher habe ich über einige meiner kleinen Müll-Helferlein berichtet:

https://gruenezwerge.wordpress.com/2014/01/09/kleine-mullvermeider/

https://gruenezwerge.wordpress.com/2014/07/23/windeln-unterwegs/

https://gruenezwerge.wordpress.com/2015/05/12/schussel/

 

Dieser Beitrag wandert direkt zur Blogparade {EiNab}:

https://gruenezwerge.wordpress.com/2015/05/09/blogparade-im-mai-einab/

 

 

Zero waste challenge

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In Graz findet ab Morgen die Zero Waste Challenge statt- eine Veranstaltung, bei der die Teilnehmer versuchen, eine Woche lang so wenig wie möglich Müll zu produzieren.

https://openzerowaste.wordpress.com/

Mitmachen kann jeder, ganz egal, ob er aus Graz ist oder nicht.

Eine Woche ohne Müll- klingt verlockend, und wie ich letzten Juli beim Plastic free July bereits festgestellt habe, lassen sich bei so einer kurzen Experimentierphase leichter neue Dinge ausprobieren oder auf etwas verzichten. Eine Woche ohne etwas, das ich nicht ohne Verpackung bekommen kann, ist machbar.

Also eigentlich perfekt für eine kleine Herausforderung- wenn die Woche nicht genau in die Ferien und unsere Campingzeit fallen würde. Nach einigem Zögern habe ich mich aber doch dazu entschieden, mitzumachen.

Zu Hause dürfte es gerade in den Ferien, wo ich etwas mehr Zeit habe, um Dinge selbst zu machen oder nach Alternativen zu suchen, kein Problem sein, zumindest unseren Müll noch einmal etwas zu verringern.

Beim Campen ist es aber schon schwer, auf Plastikmüll zu verzichten, aber Zero Waste ist echt eine Nummer!

Und gerade da reizt mich nun die Herausforderung! Ich habe also beschlossen, mitzumachen. Ich weiß nicht, ob ich erfolgreich sein werde, und ich weiß nicht einmal, ob ich es überhaupt schaffe, weniger Müll zu produzieren als normalerweise, aber ich würde gerne versuchen, eine Woche meinen Müll noch einmal zu reduzieren.

Da diese Woche absolut nicht repräsentativ sein wird für eine normale Woche, wird es sicherlich auch viele Dinge geben, die in einer normalen Woche gar nicht in die Mülltüte wandern würden. Genauso wird es aber hoffentlich Alternativlösungen geben, die ich vielleicht in den zukünftigen Alltag integrieren kann.

Da wir vermutlich auch nicht regelmäßig Internet haben werden, werde ich auch nicht regelmäßig berichten. Ich werde aber für mich trotz allem Tagebuch führen und unseren Müll dokumentieren und über unsere Erfahrungen berichten- auch wenn es vermutlich nicht mehr rechtzeitig zur Abschlussveranstaltung sein wird- ich sehe die Woche also als persönliche Herausforderung und Anlass, eingeschliffene Verhaltensweisen zu ändern und neue  Alterativen zu finden.

Morgen gehts los- ich freue mich schon darauf und würde mich über viele Mitstreiter freuen!

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