Archiv der Kategorie: Einkaufen

Müllsammel- Fazit

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Der Februar ist vorbei, und mit ihm ein Monat Müll sammeln. Auch in der vierten Woche hat sich wieder einiges angehäuft.

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Ich versuche gerade, den Essensvorrat ebenfalls plastikfrei zu bekommen und kaufe auch dafür so gut es geht nichts mehr, das in Plastik verpackt ist. Die alten Vorräte werden Stück für Stück ausgetauscht. Aus diesen Vorräten im Keller haben wir wieder Dinge aufgebraucht, die dort schon lange liegen und nie gegessen wurden- eine Packung Instantnudeln, an die ich mich nicht einmal erinnern kann, sie gekauft zu haben, eine Packung Suppennudeln und eine Dose Frühstücksfleisch.

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Frisch gekauft habe ich diese Woche einen Camembert und ein Stück Hefe.

Auch diese Woche waren Freunde zu Besuch und es wurden einige Getränke geöffnet.

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Ebenfalls mit Freunden haben sich die Zwerge diverse Süßigkeiten geteilt. Eine Tüte Chips und eine Tüte Knabberzeug wurden komplett vernichtet, die Gummibärchen und die Marshmallows lagen schon länger angebraucht im Schrank und nun wurden die Reste vertilgt.

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Wir haben ein Fläschchen Wein geöffnet, das leider wieder eine Kappe aus Alu hatte.

Mein Rasierhobel ist komplett aus Edelstahl, leider sind aber die Klingen in Plastik verpackt… immer 10 Stück sind in einem Kistchen aus Plastik, das zusätzlich in eine Folie eingeschweißt ist.

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Und dann war natürlich Fasching. Am Dienstag waren wir auf einem Faschingsumzug, und ich möchte den Zwergen nicht den Spaß am Süßigkeiten- Fangen nehmen… also haben wir natürlich mitgefangen und einiges sofort gegessen…

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Leider nicht in meiner Kiste gelandet sind diese Woche 4 Strohhalme, die die Zwerge im Lokal bekommen haben und eine Plastikgabel, die es ebenfalls im Lokal gab, und die Plastikfolie, in die die Paprika eingepackt war, die Freunde zum Kochen zu uns mitgebracht haben- aufgrund meines Sammelns haben sie sich nicht davon abhalten lassen, ihren Müll wieder mit zu nehmen.

Nachdem der Monat nun vorbei ist, habe ich allen gesammelten Müll genommen und zusammen gewogen, um zu sehen, was nun insgesamt zusammen kam.

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Ich bin tatsächlich positiv überrascht, sah es doch Woche für Woche nach recht viel aus… Knapp 500g sind zwar trotz allem noch optimierbar, aber ich finde, eine ordentliche Leistung.

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Zum Abschluss der Woche hatte ich noch ein extrem positives Erlebnis im Supermarkt ums Eck…

Nachdem ich dort schon einige Diskussionen hinter mich gebracht habe, wurde mir dieses Mal mein Käse absolut problemlos und ohne Zögern in meine mitgebrachten Dosen gelegt. Zuerst sollten diese nochmals in eine Tüte mit Preisschild, aber nach einem kurzen Hinweis von mir klebte auch der Preiszettel ohne weiteres Nachfragen auf einer meiner Dosen.

Dieser Einkauf hat mir wieder gezeigt, dass es wert ist, nicht locker zu lassen und ich vmtl. nicht die Einzige bin, die ihre Produkte ohne Verpackung fordert, denn letztlich gehe ich dort nicht oft genug einkaufen, um diesen Erfolg auf mein Konto zu buchen!

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3.Woche, müllfreie Neuigkeiten

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Die dritte Woche meines Müllsammelmonats ist vorbei, und auch diese Woche ist wieder einiges an Verpackung angefallen.

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Wir hatten vor einigen Tagen Freunde zu Besuch. Aus diesem Abend resultieren die Kronkorken und Flaschenhülsen der Weinflaschen.

Die Zwergin hat zum Schulbeginn eine Packung Schokolinsen bekommen. Die Verpackung selbst besteht zwar aus Karton, der Deckel jedoch war aus Plastik. Diese Woche nun hat sie die letzten aufgegessen.

Beim Mischen meines Deos ist mir diese Woche ein ätherisches Öl aus gegangen. Die Flasche selbst bestand aus Glas, allerdings hatte das Fläschchen einen Ausgießer und einen Deckel aus Plastik. Ebenfalls diese Woche ausgegangen ist ein Körperöl, dessen Deckel auch aus Plastik war.

Und dann haben wir das Wohnzimmer umgeräumt und dabei einige Dübel aus der Wand gezogen, die nicht mehr benutzbar waren.

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Eine Plastiktüte stammt noch aus der Woche Urlaub an Weihnachten… die Zwerge wollten dort unbedingt genau diese holländischen Cornflakes. Die letzte Portion wurde diese Woche gegessen. Die Verpackung der Bananenchips liegt ebenfalls schon seit letzten Sommer im Schrank… Von einem Ausflug mit Oma haben die beiden eine halbe Packung mitgebracht, die sie nun endgültig gegessen haben.

Der Zwergenonkel hat einen Bauernhof, auf dem einige Kühe leben. Zum Eigenbedarf wird einmal im Jahr eine dieser Kühe geschlachtet, und wir nehmen jedes Mal auch etwas vom Fleisch. Da das Fleisch direkt portioniert und eingeschweißt wird, entsteht auch hier Plastikmüll.

Und dann wollten die Zwerge und der Zwergenpapa unbedingt Pistazien essen und unverpackt habe ich keine bekommen…

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Eine Schokokekspackung hat diese Woche auch nicht überstanden… Ich hatte die Packung in der Arbeit im Schreibtisch liegen und habe immer wieder mal einen Keks gegessen.

Die Zahnpaste der Zwerge war diese Woche alle, und da die Zwerge nicht auf  meine selbstgemachte Zahncreme umsteigen wollen, wird es auch diese Verpackung leider auch in Zukunft geben.

Das Plastikteil stammt von unserem Staubsauger und ist vor ein paar Tagen abgebrochen.

Und dann gab es leider auch diese Woche wieder neues Plastik…

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In der Gemüsekiste gibt es immer wieder leckere Käseaktionen mit neuen, besonderen Käsesorten… diese Woche haben wir an der Aktion teil genommen, da sich die Auswahl sehr interessant anhörte. Leider sind die Käse aber in mit einer dünnen Plastikfolie beschichtetes Papier gewickelt.

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Und 3 Tüten sind angefallen beim Verarbeiten des Hunde- und Katzenfutters. Ich hole mir regelmäsig das Aballfleisch beim Metzger ums Eck, portioniere das und friere es in alten Tüten ein.

Ansonsten gab es diese Woche wenig neue Entdeckungen…

Ich war im Unverpacktladen einkaufen und habe unsere Vorräte wieder aufgestockt, die so langsam auch immer mehr plastikfrei werden, je mehr wir die alten Vorräte aufbrauchen…

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Und dann habe ich mit Sylvia von Gruener wird’s nimmer einen Workshop zum Herstellen von plastikfreien  Putzmitteln veranstaltet, bei dem ich selbst auch wieder viele Anregungen bekam, wir neue Erfahrungen und Ideen ausgetauscht haben und selbstverständlich mit den Teilnehmern unsere Putzmittel selbst hergestellt haben.

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2. Woche, ganz schön haarig…

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Die zweite Woche ist vorbei, und wir haben natürlich fleißig weiter gesammelt.

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Auch diese Woche haben sich ein paar Sachen angesammelt, obwohl wenn wir wirklich versucht haben, keinen Müll zu verursachen.

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Aber der Reihe nach…

Der Zwerg hat sich eine Packung Salzstangen geschnappt, die seit längerem im Schrank liegt.

Wir haben diese Woche 4 Bier getrunken und die Deckel landeten selbstverständlich in meiner Sammelkiste.

Beim Putzmittel- machen habe ich eine Flasche Essigessenz verbraucht, deren Plastikdeckel natürlich mitgezählt wird.

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Auch über diverse andere Reste haben sich die Zwerge hergemacht… Die Reste einer Packung Marzipan- Schoko- Früchte, die noch übrig waren von einem Geschenk des Zwergenpapas zu seinem Geburtstag und eine halbe Packung Gummibärchen, die von der Silvesterparty liegen blieben, mussten diese Woche dran glauben.

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Auch der Wauz war diese Woche nicht ganz unbeteiligt. So hat er sich eine Packung veganer Kekse geschnappt, die ich am nächsten Morgen für eine Kollegin mit in die Arbeit nehmen wollte… Übrig blieb leider nur die Plastikfolie… Zwei weitere Folien waren noch dem Einkauf von letzter Woche geschuldet, als wir ohne Behältnisse einkaufen waren… die Folien von zwei Stücken Hartkäse sowie eines Stückes Wurst kommen leider auch auf meinen Haufen.

In das letzte kleine Tütchen war unser Paprikagewürz verpackt, das ich letzten Herbst aus Mangel an verpackungsfreien Gewürzen in Plastik gekauft habe. Da wir nun aber einen verpackungsfreien Laden in der Stadt haben, wird das nächste Paprikapulver hoffentlich ohne Tütchen zu uns kommen.

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Die große Dose Ziegenkäse steht ebenfalls schon eine gefühlte Ewigkeit im Kühlschrank… Da die Großpackungen weniger Müll verursachen, haben wir das letzte Mal eine große Dose gekauft… nun war der Käse aufgegessen und sowohl Dose wie auch Plastikdeckel landen in meiner Sammelkiste.

Und weil Dinge immer dann passieren, wenn man sie nicht gebrauchen kann, ist ausgerechnet diese Woche mein seit langem gehütetes Gesichtspuder endgültig aufgebraucht worden… Die Verpackung besteht aus einem Plastikdöschen und einem Alunapf.

Auch der Schaumfestiger, den ich wirklich sehr sparsam benutzte, ist nun endgültig leer.

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Da ich im jedes Jahr gegen Ende des Winters Probleme bekomme mit der trockenen Luft und dringend meine Haare im Zaum halten muss, damit sie nicht zu elektrisiert sind, benutze ich hin und wieder Schaumfestiger. Die meiste Zeit im Jahr komme ich jedoch wunderbar ohne klar, weshalb die Flasche nun schon einige Zeit überdauert hat. Diese Woche nun war sie aber endgültig leer, und da noch kein Ende der trockenen Zeit in Sicht ist, in der meine Haare mir ohne Hilfsmittel nicht zu Berge stehen, musste Nachschub her.

Dass ich keine neue Flasche kaufe, war klar, Schaumfestiger gibt es nur in Alu mit Plastik oder eben in reiner Plastikverpackung. Ich habe mich auf die Suche nach alternativen Möglichkeiten gemacht und eine wunderbare Möglichkeit gefunden, meinen Schaumfestiger zu ersetzen: Bier.

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Bier scheint nass in die Haare geknetet, tatsächlich eine gute Alternative zu herkömmlichen Stylingprodukten zu sein.

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Ich habe es nur als Hilfe, um meine aufgeladenen Haare zu bändigen verwendet, bin jedoch begeistert.

Etwas Bier in eine kleine Sprühflasche gefüllt und auf die Haare gesprüht, wirkt Wunder! Zwar ist es etwas gewöhnungsbedürftig, sich frühmorgens die Haare mit Bierduft einzusprühen, jedoch verfliegt der Geruch innerhalb kürzester Zeit, und auch für andere ist er nicht mehr wahrnehmbar.

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Bier als Haarfestiger funktioniert bei meinen Haaren wunderbar, sie fliegen auch bei trockener Luft nicht, und ich habe tatsächlich das Gefühl, das Bier gibt ihnen zusätzlich mehr Volumen.

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In Zukunft werde ich also, statt mir diverse Produkte für die Haare zu kaufen, einfach hin und wieder etwas Bier abfüllen, wenn der Zwergenpapa sich sowieso eines aufmacht.

Mit diesem Beitrag nehme ich an unserer grünen Blogparade {EiNab} teil.

 

 

 

 

Müllsammeln die Erste und käsige Erkenntnis

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Die erste Woche meines Februar- Müllsammelprojektes ist vorbei und ich möchte euch gerne teilhaben lassen an meinem gesammelten Elend.

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Es hat sich doch mehr angesammelt, als ich erwartet hatte.

Einiges wäre vermeidbar gewesen, anderes ist akzeptabel, und eine Sache hat mich letztlich schon zu einer wunderbaren Änderung gebracht und mir ein Wochenprojekt und viel Spaß beschert…

Aber der Reihe nach…

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Wir haben die Gemüsekiste, da wir dort unser Obst und Gemüse regional, bio und verpackungsfrei bekommen. Leider verirrt sich hin und wieder doch etwas Plastik in die Kiste… So auch diese Woche. Der Rucola-Salat war in einer Plastikschale verpackt und in eine zusätzliche Plastikfolie verschweißt.

Wir haben zwei Flaschen Wein geöffnet, und leider ist bei den meisten Weinflaschen der Korken mit einer Plastikkappe umhüllt. Ich habe mittlerweile einige sehr gute Weine gefunden, deren Korken nicht mit einer Folie verschlossen ist, so dass ich in Zukunft bewusst beim Kauf von Wein auch darauf achten werde. Die Weine, die wir noch im Keller haben, werden aber natürlich trotzdem genossen, weshalb auch in Zukunft wohl noch einige Kappen im Müll landen müssen.

Die kleine Schokoriegel- Verpackung hat die Zwergin aus der Schule mitgebracht. Dort wurde Geburtstag eines Mitschülers gefeiert, und alle Kinder haben einen Schokoriegel erhalten… Die Zwergin hat ihn in ihre Brotzeitdose gepackt und zu Hause mit ihrem Bruder geteilt- und das will ich den beiden natürlich nicht zugunsten der Plastikvermeidung verbieten.

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Der Toast durfte vor ein paar Wochen Samstag Mittag mit zu uns kommen, da sein MHD eben am Samstag ablief und ansonsten im Müll gelandet wäre. Die letzten eingefrorenen Scheiben haben die Zwerge am Wochenende zum Frühstück verputzt.

Die Spaghetti liegen auch bereits sehr lange in unserem Vorratsschrank. Ich habe im Lauf des letzten Jahres sehr viel aussortiert, und das meiste davon getauscht gegen Lebensmittel. Meine Bedingung war immer, Bio und soweit wie möglich plastikfrei, aber ich habe meinen Tauschpartnern immer frei gelassen, was und wieviel sie letztlich geben wollen für das eine oder andere Teil. Meist kamen dann Nudeln, und die waren zwar immer bio, aber selten plastikfrei. Eines dieser, gegen nicht mehr gebrauchte Dinge eingetauschte Nudelpäckchen musste nun diese Woche zum Abendessen herhalten.

Die Plastikfolien neben der Nudelverpackung sind reiner Faulheit und Bequemlichkeit geschuldet. Der Zwergenpapa ist direkt nach der Arbeit zum Metzger gefahren und hat Wurst und Käse gekauft. Leider haben wir beide morgens nicht daran gedacht, ihm leere Behälter dafür mitzugeben.

Erste Erkenntnis für diese Woche also einmal wieder: Wir müssen noch mehr planen und bereits am Morgen wissen, wo wir nach der Arbeit vorbei fahren. Das beinhaltet noch mehr Planung, Vorausdenken und eben das Einpacken diverser Behältnisse im Vorhinein, sollte der Weg uns an bestimmten Läden vorbei führen…

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Bei der Wurstdose war ebenfalls das MHD überschritten, und die Dose wäre so oder so im Müll gelandet. Für den Notfall hab ich immer ein Päckchen Butter eingefroren. Butter kann ja sehr einfach und sehr lecker und komplett verpackungsfrei selbst hergestellt werden. Diese Woche war allerdings einiges los, so dass ich einfach keine Lust und keine Zeit hatte, und deshalb die eingefrorene Butter genommen habe.

Der Frischkäse stammt aus einer Foodsharing- Kiste. Ich liebe Frischkäse, aber dank der Plastikverpackung wandert der nur in unseren Kühlschrank, wenn ich eben Nahrungsmittel dadurch rette.

Das erste, was diese Woche in meiner Kiste landete, war diese Frischkäseverpackung. Und die hat mich so geärgert, dass ich am nächsten Tag gleich mal recherchieren musste, wie man Frischkäse selbst herstellt…

Es gibt viele verschiedene Anleitungen im Netz, manche klingen zwar sehr lecker, aber auch unheimlich zeitaufwändig. Und genau deshalb habe ich die einfachste ausprobiert, die ich finden konnte…

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Es braucht nichts außer fettarmen Joghurt, den es ja im Pfandglas problemlos zu kaufen gibt. Der Joghurt wird in ein Baumwolltuch geschüttet und über Nacht im Kühlschrank in einem hohen Gefäß zum Abtropfen aufgehängt.

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Am nächsten Morgen ist die Molke abgetropft, und der Käse kann direkt gegessen werden. Ich finde ihn bereits so unheimlich lecker und finde, dass die gekauften Käse geschmacklich kaum mithalten können.

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Wer nun aber geschmacklich noch variieren möchte, kann nun nach Herzenslust ausprobieren. Ich habe Schnittlauch kleingeschnitten und darunter gemischt, aber auch bereits Paprika und Kräuter der Provence ausprobiert…

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Frischkäse wird es nun bei uns sicherlich endlich wieder häufiger geben, wenn auch weiterhin der

Fertigkäse mitkommen darf, wenn er ansonsten nur noch die Aussicht auf den Müll hätte….

Mit diesem Beitrag nehme ich an unserer grünen Blogparade {EiNab} teil.

Heftumschläge plastikfrei

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Während wir hier gerade Pfingstferien haben, geht es in einigen anderen Bundesländern bereits auf die Sommerferien zu. Und nach den Sommerferien beginnt wieder ein neues Schuljahr mit neuen Heften und neuen Umschlägen…

Da ich Lehrerin bin, beschäftigt mich das Thema Schule ohne Plastik sowieso ständig, dieses Jahr aber umso mehr, als auch die Zwergin bald ein Schulkind sein wird.

Heftumschläge sind dabei immer ein ganz wichtiges Thema: die gibt es nämlich kaum ohne Plastik.

Lehrer sind sehr wählerisch, da die Umschläge stabil und natürlich gerade für Schulanfänger farblich unterscheidbar sein sollen und ausreichend Wiedererkennungswert besitzen müssen, so dass nicht 25 Kinder nachfragen, welches Heft gemeint ist, sondern sofort allen klar ist: das ist das große blaue Heft.

Sylvia Manhart von minouki hat nun den Plastikumschlägen den Kampf angesagt.

Gemeinsam mit ihrem Mann stellt sie Umschläge aus stabilem 250g starkem Recyclingpapier her. Die Umschläge werden regional in einer Druckerei mit wasserbasierten Ökofarben gedruckt und noch von ihr mit lösungsmittelfreiem Kleber zu hause geklebt.

Momentan sind die Umschläge in DinA4 in 4 verschiedenen Farben zu bekommen.

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Die Farben sind klar und eindeutig zuzuordnen, aber mit dezenten Mustern schön gestaltet. Das Papier ist dick genug, dass das Heft auch bei starker Benutzung geschützt ist und bei normalem, achtsamen Umgang ein Schuljahr problemlos überstehen sollte.

Die Zwergin ist begeistert von den Heftumschlägen und würde sie am liebsten sofort um alle Malbücher binden. Gerade die Muster treffen voll ihren Geschmack.

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Sylvia hat nun ihr Projekt in der Crowdfunding- Plattform „Startnext“ eingestellt, um Geld zu sammeln für eine Blaue- Engel- Zertifizierung und weitere Farben und Größen.

Ein wirklich unterstützenswertes Projekt, und ich hoffe, dass es bald viele weitere Farben und Umschläge in DinA5 geben wird!

Und wer jetzt wie die Zwergin gerne selbst einmal die tollen Umschläge testen will, der hat die Chance, hier so ein schönes Set zu gewinnen. Dazu müsst ihr einfach nur bis Freitag, den 3. Juni bis Mitternacht unter diesem Beitrag kommentieren und mir erzählen, was ihr versucht, um den Schulranzen plastikfrei zu halten. Unter allen Kommentaren verlose ich dann am Samstag ein Set dieser tollen Umschläge. Der Gewinner wird von mir in den Kommentaren erwähnt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Mit diesem Beitrag mache ich bei unserer Blogparade {EiNab} mit.

Verschnupft

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Ich versuche bereits seit langem, Wegwerfprodukte soweit wie möglich zu vermeiden. Gerade im Bereich der Körperpflege gibt es viele Wegwerfprodukte, ohne die es meist auch geht. In der Erkältungszeit waren früher die Mülleimer regelmäßig randvoll mit Taschentüchern. Im Frühling, wenn die Pollen unterwegs sind, waren die Eimer dann ein zweites Mal voll. Im Schrank meiner Mama habe ich dann vor ein paar Jahren die Stofftaschentücher entdeckt, die ich selbst als Kind benutzt habe. Nach und nach kamen noch weitere Taschentücher vom Flohmarkt hinzu, so dass wir nun auch in Starkschnupfzeiten genug Vorrat haben. In der Waschmaschine bei 60 Grad werden die Tüchlein wieder wunderbar sauber.

Unterwegs haben wir kleine Taschentuchtaschen, in die ich die gefalteten Taschentücher stecke, so dass so ein Täschchen genausoviel Platz braucht wie eine herkömmliche Taschentuckpackung.

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Stofftaschentuchtaschen

Und für besonders starken Schnupfen, wenn das Tuch nach dem Schneuzen wirklich entsorgt werden will, gibt es eine Tücherbox aus Recyclingpapier, die tatsächlich komplett plastikfrei kommt. Auch diese Tücher können passend in eine Taschentuchtasche gefaltet werden.

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Stofftaschentuchtaschen

So sind also immer für alle Fälle in Handtaschen, Handschuhfächern, Rucksäcken und Kindergartentaschen kleine Taschentuchpäckchen dabei.

Mit diesem Beitrag nehme ich bei der Blogparade Praktisch. Plastikfrei. Leben zum Thema Körperpflege und {EiNab} im Januar teil.

Plastic free july II

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Schon wieder ist eine Woche um- Halbzeit!

Und es scheint fast so, als ob wir unser Plastik im Alltag tatsächlich so weit minimalisiert haben, dass es momentan kaum möglich ist, noch etwas einzusparen. Es blieb auch diese Woche stressig, die Zwergin war wieder fit, dafür wurde der Zwerg krank, im Job hatten der Zwergenpapa und ich viel zu tun und es scheint unter diesen Bedingungen genau so zu funktionieren, wie wir es momentan haben. Um neue, dauerhafte Änderungen einzuschleifen, brauchen wir wohl erst einmal Urlaub, um dann neu gefundene Rituale mit in den stressigen Teil des Alltags zu nehmen.

Trotz allem habe ich aber auch diese Woche versucht,Plastik zu vermeiden. Da scheinbar große Veränderungen kaum mehr drin sind, habe ich mich an die Kleinigkeiten gemacht: beschichtete Tütchen. Viele der Zutaten, die ich für das Herstellen von Kosmetik, Wasch- oder Putzmittel usw. brauche, ist zwar sehr plastikreduziert, aber meist sind die Papiertütchen innen mit einer hauchdünnen Schicht Plastik ausgekleidet. Leider habe ich trotz intensiver Suche in den letzten Wochen und Monaten keine Alternativen gefunden, die vor Ort mit dem Fahrrad zu bekommen wären. Klar, bestellen ist nicht wirklich öko, aber wenn ich wegen diversen Pulverchen mit dem Auto durch die Gegend fahren müsste, wäre es das sicherlich auch nicht. Also habe ich mich im Netz auf die Suche gemacht nach der Möglichkeit, all diese Zutaten in einem Laden in Großpackungen ohne Plastik zu bestellen und wurde fündig. Natron und co. können in größeren Gebinden in Papier verpackt bestellt werden, und das Paket kam komplett plastikfrei. Das sollte nun also erst mal für einige Zeit reichen, und die einmalige Lieferung ist für mich verschmerzbar, wenn ich mir überlege, wie oft ich ansonsten in den nächsten Monaten wohl mit dem Auto losziehen hätte müssen…

Nachtrag: Weil so viele interessiert an dem Shop waren, hier also der Link:

http://www.hinterauer.info/shop/

Bisher bin ich wirklich zufrieden.

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Ein weiteres Problem war das Katzenfutter. Die beiden Katzen bekommen zwar wenig Trockenfutter, aber als Leckerlie wird es sehr gerne gefressen. Vor ein paar Tagen habe ich festgestellt, dass unser Trockenfutter der Wahl im Karton neuerdings ebenfalls beschichtet ist. Also musste ich mich auf die Suche machen nach Trockenfutter, das meine beiden wählerischen Fellknäuel auch fressen.  Nach mehreren Fehlversuchen und vorwurfsvollen Katzenblicken wurde ich fündig, und ab sofort gibts Leckerlies verpackungsfrei!

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Auf meiner Einkaufsliste stehen seit längerem auch neue Schuhe. Irgendwie habe ich aber nie die richtigen gefunden… plastikreduziert, schadstofffrei, fair… irgendwas war immer auszusetzen. Also musste auch dieser Punkt auf der Liste warten. Bis ich vor ein paar Tagen zufällig über gleich zwei Paar in einem Internetflohmarkt stolperte. Beide wie neu, jeweils nur einmal getragen um dann festzustellen, dass sie nicht passen, beide von einer guten Ökomarke, und beide sogar ein echtes Schnäppchen.  Die Schuhe kamen auch komplett plastikfrei, und ich habe für den Sommer und die kommenden kühleren Tage tatsächlich neue Schuhe.

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Da nun hoffentlich langsam alle wieder auf dem Weg der Besserung sind, und es in den nächsten Tagen auch im Job entspannter wird, bleibt trotz allem zu hoffen, dass die dritte Woche noch einmal neue plastikfreie Erkenntnisse bereithält!

Auf ein Neues!

Diesen Beitrag verlinke ich bei Marias Blogparty zum plastic free july:

https://widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/2015/06/14/plastic-free-july-2015-ich-bin-dabei-linkparty/

Zero Waste Camping

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So. Die Zero Waste Challenge ist vorbei, und unsere Woche Camping auch. Zeit also für ein Resümee!

Zu hause war ich ja trotz genauer Planung, bekannten Einkaufsmöglichkeiten und diversen Vorräten nicht abfallfrei, aber unterwegs, wenn man nicht weiß, wo es was ohne Verpackung gibt, ist das echt eine fast unmögliche Aufgabe! Hinzu kam noch, dass wir an verschiedenen Orten waren, also eigentlich nie mehrmals an der gleichen Stelle einkaufen gingen. Ich habe einiges an Vorräten in den Bus gepackt, so dass wir wenig einkaufen mussten, aber einiges war leider nötig. Und dann musste ich wieder einmal feststellen, dass es in anderen Ländern teilweise noch viel schwieriger ist, plastik- und müllfrei einzukaufen. So waren alle italienischen Supermärkte, die ich diese Woche gesehen habe, wahre Plastikparadiese.

Wasser gab es praktisch gar nicht plastikfrei zu kaufen. Da unsere Edelstahl- Trinkflaschen aber immer dabei sind, konnten wir sie auffüllen, wenn wir an Trinkwasser kamen.

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Säfte gab es zwar manchmal in Glasflaschen, die aber leider auch keine Pfandflaschen waren und so leer zu Müll wurden.

Obst und Gemüse haben wir versucht, lose auf dem Markt zu kaufen. Wie immer hatte ich hier meine Beutel dabei, und meine neue Edelstahlschüssel hat auch für leicht Zermatschbares gute Dienste geleistet.

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Da die Schüssel wasserdicht und geruchdicht verschließbar ist, konnten wir darin auch Lebensmittel außerhalb des Buses aufbewahren, ohne dass sofort Ameisen oder andere Tiere daran gingen. Nachts blieb die Schüssel ebenfalls draußen, und so blieb der Inhalt automatisch kühl.  Brot blieb darin ebenfalls länger haltbar, da es weder nachts Feuchtigkeit zog und lätschig wurde, noch tagsüber austrocknete.

Bei der Kirschverkäuferin auf dem Wochenmarkt habe ich, nachdem ich sie davon überzeugt hatte, mir die Kirschen in meinen Beutel zu packen sogar eine Nektarine dazu geschenkt bekommen, weil sie sich so gefreut hat über meinen Versuch, ihr auf italienisch von meinem Zero waste projekt zu erzählen 🙂

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Der größte Teil des Mülls fällt aber immernoch bei den Windeln an. Also habe ich wieder mein erprobtes Windelmanufakturwindel- Set mitgenommen.

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Dieses Mal sollte es ja aber noch weniger Müll werden, weshalb ich tagsüber zu waschbaren Einlagen gegriffen habe. Mullwindeln saugen sehr gut, sind auf die perfekte Größe faltbar und trocknen aufgefaltet sehr schnell. Nur wenn es nachts länger halten musste oder ich zu bestimmten Zeiten wusse, dass die Windel verschmutzt werden würde, habe ich Wegwerfeinlagen verwendet. Die Windeln blieben so also relativ sauber und ich konnte sie gut auch mit der Hand auswaschen.

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Alles in allem waren wir also nicht wirklich müllfrei, konnten aber wieder einiges an Müll einsparen.

Ohne die Challenge hätte ich vermutlich auch viel weniger nach Alternativen gesucht und mir nicht so viele Gedanken gemacht… also trotz fehlendem Zero- Erfolg eine wirklich gute Woche mit tollen neuen Ideen und Erfahrungen.

 

Bereits früher habe ich über einige meiner kleinen Müll-Helferlein berichtet:

https://gruenezwerge.wordpress.com/2014/01/09/kleine-mullvermeider/

https://gruenezwerge.wordpress.com/2014/07/23/windeln-unterwegs/

https://gruenezwerge.wordpress.com/2015/05/12/schussel/

 

Dieser Beitrag wandert direkt zur Blogparade {EiNab}:

https://gruenezwerge.wordpress.com/2015/05/09/blogparade-im-mai-einab/

 

 

Zero waste im Zwergenhaus

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Im Rahmen der Open space zero waste challenge versuche ich mich nun seit 3 Tagen an absoluter Müllfreiheit. Ich habe ja lange überlegt, ob die Challenge für uns in dieser Woche überhaupt Sinn macht, und stelle nun fest: ja, macht Sinn! Sehr viel sogar! denn wie bereits im Vorfeld geschrieben, ist allein die Tatsache, dass ich mich aktiv und bewusst mit unserem Müll beschäftige, sehr lehrreich.

Jedes Mal, wenn ich unsere Tonne an die Straße zur Abholung bringe, bin ich geschockt über die Menge, die trotz allem zusammenkommt. Und jedes Mal wundere ich mich darüber!

Ich habe manche Dinge von vornherein aus der Challenge ausgeschlossen: Katzenfutterdosen und Katzenstreu, da ich das momentan nicht anders hinbekomme. Und ich muss nun feststellen, dass tatsächlich die Dosen unsere gelbe Tonne immer wieder gut füllen! Die alternative Katzenernährung ist nun also in meiner Dringlichkeitsliste einige Punkte nach oben gewandert.

Ich habe es in den 3 Tagen leider nicht geschafft, einen Nulltag hinzulegen, habe aber auch festgestellt, dass einiges des anfallenden Mülls Altlasten sind oder nicht direkt von mir stammt.

Und ich habe tolle neue Alternativen gefunden. So habe ich heute zufällig einen Laden gefunden, der gebrauchte Eierkartons zurücknimmt und Apfelessig in Pfandflaschen verkauft. Und weil ich schon so erfolgreich war habe ich gleich noch im Laden nebenan einen langen Plan in die Tat umgesetzt und nachgefragt, ob sie auch in mitgebrachte Gefäße füllen- ab sofort bekomme ich nun also auch meine Gewürze ohne Verpackung.

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Vieles, das in unserem Mülleimer landet, wird vom Besuch mitgebracht. So habe ich mich heute umso mehr gefreut, als eine Freundin vorbei kam und für die Zwerge direkt im Laden, wo sie hergestellt werden in eigene Gläser abgefüllte Bonbons mitgebracht hat.

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Mir hat die Challenge also jetzt schon neue Einkaufsmöglichkeiten und viele neue Ideen und Anregungen gebracht.

Hier gibts meine bisherigen Müllberichte:

https://openzerowaste.wordpress.com/2015/05/27/zero-waste-im-zwergenhaus-tag-1/

https://openzerowaste.wordpress.com/2015/05/28/tag-2-im-zwergenhaus/

https://openzerowaste.wordpress.com/2015/05/29/3-tag-im-zwergenhaus/

Tolle Ideen und viele Interessante Beiträge anderer Teilnehmer finden sich hier:

https://openzerowaste.wordpress.com/

 

Dieser Beitrag wandert direkt zur Blogparade {EiNab}:

https://gruenezwerge.wordpress.com/2015/05/09/blogparade-im-mai-einab/

 

Absolut dicht

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Schon lange war ich auf der Suche nach einer Schüssel mit Deckel, die dicht schließt und meine alten Plastikdinger ersetzt.

Zu Hause benutze ich nur noch Keramik oder Edelstahlschüsseln, die jedoch alle keinen Deckel haben, so dass sie zum Transport nur bedingt taugen.

Vor kurzem bin ich dann über die Schüsseln von Onyx gestolpert: laut Hersteller schließt der Deckel luftdicht, jedoch nicht wasserdicht, die Schüssel ist frostfest und ohne Deckel kann sie in die Spülmaschine und den Ofen. Auch als Rührschüssel soll sie sich eignen.

Die musste ich natürlich ausprobieren. Die letzten Wochen hat mich eine 4l- Schüssel also nahezu zu jedem Ausflug begleitet. Sogar mit auf die Hütte mitten in den Bergen durfte sie wandern.

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Und dort hat sie sich bei ihren ersten Einsätzen gleich mal mehrfach bewährt. Wir verbringen jedes Jahr über Ostern ein paar Tage auf einer Alpe in den Bergen, je nach Wetter und Schneelage nur schlecht mit dem Auto erreichbar. Also muss der gesamte Proviant auf einmal mit. Im letzten Jahr hatte ich auch ein gepackenes Osterlamm für die Zwerge dabei, das und aber noch vor Ostern vom dort wohnenden Hermelin angenagt wurde. Dieses Jahr durfte also das Osterlamm und einiges andere, das nagersicher und geruchsdicht verpackt werden musste in der Schüssel im Eingangsbereich übernachten- und die Schüssel hielt, was sie versprach. Weder Lamm, noch später Speck oder Käsegeruch drang nach draußen, nichts wurde angeknabbert!

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Wieder zu Hause, wollte ich nun auch wissen, wie es mit der Wasserdichte steht- laut Hersteller schließt die Schüssel ja nicht komplett dicht! Das darin über Nacht eingefüllte Wasser in der auf dem Kopf stehenden Schüssel blieb aber komplett darin und kein Tropfem lief aus. Bei sachgemäßer Behandlung der Silikondichtung im Deckel (weshalb der Deckel nicht in die Spülmaschine und den Ofen darf), würde ich darin also ohne zu zögern auch Suppe transportieren.

Wir haben unsere Schüssel mittlerweile auch bei Ausflügen zum Spieplatz oder mit dem Fahrrad dabei, darin transportierte Kuchen, Kekse oder ähnliches kommen absolt sicher an ihrem Bestimmungsort an.

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Auch Salat kann ich nun endlich auch zu Fuß oder dem Fahrrad transportieren ohne dass danach die Tasche voller Dressing ist. Einziger Makel sind die Klammern, die am Unterteil der Schale festgemacht sind. Die bleiben also auch auf einer schön gedeckten Tafel bei der Grillfeier zu sehen.

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Wir sind aber rundum zufrieden, auch wenn 4l manchmal einfach zu klein sind und wir wohl früher oder später noch die größere brauchen 🙂

Hier gibt es die tollen Onyx- Schüsseln in verschiedenen Größen:

http://www.kivanta.de/Onyx-Lebensmittelbehaelter-aus-Edelstahl-40-l

Und weil so eine Schüssel eine Anschaffung fürs Leben ist und einige Plastikschüsseln ersetzen und überleben kann, wandert dieser Beitrag zu unserer Blogparade Einfach nachhaltig besser leben.

https://gruenezwerge.wordpress.com/2015/05/09/blogparade-im-mai-einab/