Archiv der Kategorie: Garten

Ei mal anders

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Bisher hatten wir zu Ostern immer Plastikeier im Baum vor dem Haus hängen. Im Zuge meiner Ausmistchallenge habe ich die Tüte bunter Eier aber gegen eine Tüte Gummibärchen für die Zwerge eingetauscht, so dass der Baum nun wieder frei war und genug Platz für plastikfreie Ostereier.

Auf Filzreste habe ich die Reste bunter Geschenkbänder aufgenäht.

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Anschließend habe ich Eier aus dem Filz geschnitten und immer zwei Seiten direkt aufeinander genäht. Zwischen die beiden Eihälften habe ich ein kurzes Band als Aufhängung eingelegt und festgenäht.

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Die Eier sind wirklich schnell und einfach zu machen und flattern nun draußen lustig im Wind. Nach einem Regenschauer trocknen sie recht schnell und können so auch wunderbar ohne Regenschutz aufgehängt werden.

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Frohe Ostern!

Mit diesem Beitrag hüpfe ich zu unserer Blogparade Praktisch.Plastikfrei.Leben zum Thema Ostern und natürlich zu unserer grünen Blogparade {EiNab}.

 

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Kürbisbastelei

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Die Zwergenoma hat im Frühjahr Hokaido- Kürbisse auf dem Kompost gesät. Wie sich nun im Spätsommer herausstellte, waren die vermeintlichen Hokaidos Zierkürbise.

Die Zwerge haben sich darüber allerdings sehr gefreut, denn dank der extrem produktiven Pflanze konnten sie nun überall herbstlich die Kürbise in Töpfen und Schalen dekorieren. Und zum Basteln blieben natürlich auch noch einige übrig.

Auf ein Blatt Papier haben die Zwerge mit Buntstiften Augen, Ohren, Arme usw. aufgezeichnet, ausgeschnitten und dann damit die Kürbisse beklebt.

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Herausgekommen sind ganz schnell und einfach gemachte, wunderbar lustige Gesellen, die nun den herbstlichen Tisch zieren dürfen.

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Pimp my Schubkarre

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Vor vielen Jahren hat eine Kinderschubkarre vom Flohmarkt zu uns nach Hause gefunden. Schon damals war sie recht mitgenommen, und man sah ihr an, dass sie einiges mitgemacht hat.

Die Zwerge arbeiten ständig mit der Karre, egal ob Sand, Wasser, Steine, Pflaumen oder Schnee… die Schubkarre hat schon einiges mitgemacht. Nach und nach fing sie an vielen Stellen zu rosten an, und die Lackierung platze ab.

Vor ein paar Wochen hat der Zwergenopa den Schubkarren und einen Eimer, bei dem ebenfalls an vielen Stellen der Lack abplatze, mitgenommen. Feinst säuberlich hat er den alten Lack und den Rost abgeschliffen und zum Schluss alles neu lackiert.

Die Zwerge sind begeistert und Schubkarre und Eimer können so wunderbar in die nächste Runde!

Und die Zwergin hat stolz festgestellt, dass man so einen tollen Schubkarren nicht kaufen kann. So ein toll bemalter ist viel besser als einen neuen zu kaufen, der nicht so viel erlebt hat!

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Mit diesem Beitrag mache ich bei unserer Blogparade „Einfach nachhaltig besser leben“ mit:

http://zwischengeflecht.blogspot.de/2015/08/einab-im-august.html

Wasserspiele

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Die Hitzewelle reißt nicht ab, und die Lieblingsbeschäftigung der Zwerge ist das Wasserplanschen.

Bereits letztes Jahr habe ich über plastikfreien Wasserspaß geschrieben:

https://gruenezwerge.wordpress.com/2014/07/20/badespas/

Nach wie vor lieben die Zwerge es, das Wasser mit diversen Kübeln, Eimern und Kannen hin und her zu schütten oder damit die Blumen zu gießen. Trichter und Siebe kommen vom Flohmarkt und ergeben mit den Eimern zusammen das perfekte Wasserplanschparadies.

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Schiffe gibt es aus Holz in vielen Spielwarenläden, sind aber auch relativ einfach selbst zu bauen.

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Aus zwei Korken, einem Holzspieß, ein paar Ästen und zwei Gummis lässt sich mit wenigen Handgriffen ein tolles Floß basteln, dessen Segel dann ganz schnell aus einem Blatt oder einem Stück Papier gemacht wird.

Dazu werden die Äste auf gleiche Länge geschnitten, und nebeneinander gelegt. Zwei Äste werden quer darüber gelegt. Mit einem Gummiband werden die Längsäste mit den beiden Querästen verwebt. Die jeweils äußersten längs liegenden Äste kommen über den quer liegenden und bilden den Abschluss des Gummiwebbandes, alle anderen längs liegenden Äste werden unter diese querliegenden gelegt. Mittig wird ein Holzspieß zwischen den Ästen durchgeschoben und auf beiden Seiten mit einem Korken fixiert. Das Segel kann zum Schluss einfach auf den Spieß gesteckt werden.

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Und geplanscht wird in verschiedenen Schüsseln, die ich vom Flohmarkt mitgebracht habe.

Mit diesem Beitrag nehme ich an der grünen Blogparade EiNab Teil:

http://zwischengeflecht.blogspot.de/2015/08/einab-im-august.html

Gut gekühlt

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Der Zwerg hat in den letzten Wochen einiges abbekommen. Innerhalb kürzester Zeit haben ihn zwei Bienen und eine Wespe gestochen.

Damit die Schwellungen nicht zu schlimm wurden, haben wir immer gleich gut gekühlt. Und da mir letzten Sommer am Kind ein Gelkühlkissen ausgelaufen ist, war ich dieses Jahr auf der Suche nach einer plastikfreien und ungiftigen Alternative.

Bereits im Frühjahr habe ich Kühlkissen selbst genäht, nun konnten sie also zeigen, ob sie funktionieren.

Aus einem alten Leintuch habe ich Beutel genäht und diese mit Amaranth- Körnchen gefüllt. Diese Körnchen sind sehr klein und passen sich so perfekt dem Körper an, ohne zu drücken. Im Netz wurde Amaranth immer wieder gepriesen als besonders wärme- oder kältespeichernd. Damit die Körnchen nicht einfach komplett hin und herrutschen, habe ich das Kissen mehrmals abgenäht und dann die einzelnen Kammern mit den Körnern gefüllt. Da das Kissen nur schlecht waschbar ist, gab es auch eine neue Hülle aus Stoff dafür. Die Körner werden nicht so kalt wie z.B. Gelkissen, weshalb meine alten, gehäkelten Hüllen nicht so gut funktioniert haben, da sie zu viel Kälte abfingen.

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Das Körnerkissen lag genauso wie bisher seine Gel-Pendants im Gefrierfach. Bei Bedarf konnte ich es einfach herausholen und auf die zu kühlende Stelle legen. In der Praxis zeigte sich nun aber, dass die Körner zwar kühlen, aber sehr schnell wieder warm werden und so nur kurzfristig Linderung verschaffen.

Auf eine weitere Alternative bin ich imNetz gestoßen: ein Edelstahl- Kühlakku, gefüllt mit destiliertem Wasser.

http://www.kivanta.de/Onyx-Kuehlakku-aus-Edelstahl

Zuerst war ich ewtas überrascht, da er nur halb so groß ist wie ein herkömmliches Gelkissen, im Notfall zeigte sich aber, dass die Größe vollkommen ausreicht. Hier waren meine gehäkelten Hüllen sehr hilfreich, denn im Gefrierfach wird der Akku wirklich sehr kalt! Das Metallstück passt sich zwar im Gegensatz zum Körnerkissen nicht an den Körper an, hält dafür aber sehr lange kalt.

Wirklich überzeugt aber hat mich der Akku durch seine Alltagstauglichkeit. Da er so klein ist, passt er wunderbar auch in eine Brotzeitdose oder eine Kühlbox. Auch im Kühlschrank unseres Busses nimmt er keinen Platz weg. Und der Edelstahl kühlt wirklich sehr schnell ab, so dass es auch reicht, ihn am Baggersee einfach ins Wasser zu legen, um so im Notfall etwas Kühles griffbereit zu haben.

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Und die beste Soforthilfe habe ich als Tip nach dem ersten Stich bekommen, und der Reaktion des Zwerges nach scheint es auch wirklich zu helfen: Natronpaste! Da ich ja Natron mitlerweile für sehr viel verwende, habe ich es natürlich auch immer griffbereit in der Küche stehen. Nachdem der Bienenstich am Fuß des Zwerges exrem anschwoll und auch sehr wehtat, bekam ich den Tip, aus Natron und Wasser eine Paste zu rühren und diese als Wickel auf den Stich zu streichen. Das Natron soll das Gift heraus ziehen und die Schwellung nehmen… ich weiß nicht ob es funktioniert, ich kann selbst keinerlei Erfahrungswerte beisteuern, aber da der Zwerg innerhalb zweier Stunden einen fast abgeschwollenen Fuß hatte und auch die weiteren Male kurze Zeit nach Auftragen der Paste das Weinen aufhörte, hat Natron nun auch seinen Weg in die Wickeltasche und die Notfallapotheke gefunden 😉

 

Getrocknet

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Seit einigen Tagen ist es extrem heiß und die Sonne knallt auf unsere Terasse. Nachdem ich den Versuch, diese zu beschatten verzweifelt aufgegeben habe, kam mir ein anderer Gedanke: statt die Sonne auszuschließen, sollte sie einfach genutzt werden.

Die Zwerge lieben getrocknetes Obst als kleinen Snack für Unterwegs. Leider kommt der normalerweise in Plastikverpackung und oft auch mit diversen konservierenden Zusätzen. Zwar mache ich Trockenobst auch im Ofen selbst, allerdings stört mich da immer die lange Trocknungszeit verbunden mit dem Stromverbrauch. Bei der momentanen Sonneneinstrahlung aber kein Problem.

Das Obst und auch einige Tomaten habe ich in kleine Scheiben geschnitten und dann auf Gittern und Backblechen ausgelegt. Bereits nach ein paar Stunden in der Sonne waren erste Ergebnisse zu erkennen und die Zwerge haben schon regelmäßig getestet.

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Zwar brauchte alles ein paar Tage, bis es endgültig trocken war, aber für den doch recht geringen Aufwand lässt sich unsere Ausbeute an getrockneten Bananen, Äpfeln, Erdbeeren, Johannisbeeren und Tomaten durchaus sehen.

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Da wir unsere Snacks komplett aus Früchten aus dem Garten oder bereits aussortiertem Obst aus dem Supermarkt hergestellt haben und dabei keine Energie verbraucht und keinen (Plastik-)Müll produziert haben, wandert dieser Beitrag zu

EiNab, der Grünen Blogparade:

https://verrueckteshuhn.wordpress.com/2015/07/10/das-huhn-ladt-ein-zur-4-runde-von-einfach-nachhaltig-besser-leben-einab/

und zu Marias Blogparade zum plastikfreien Juli:

https://widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/2015/06/14/plastic-free-july-2015-ich-bin-dabei-linkparty/

Teezeit

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Ich trinke immer dann, wenn ich das Gefühl habe, ich könnte krank werden , gerne Holunderblütentee. Die Blüten sind allein oder gemischt mit anderen Kräutern sehr lecker, und auch in den Früchtetee passen sie gut.

Da momentan überall der Holunder blüht, war es an der Zeit, meinen Vorrat wieder aufzufüllen.

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Die kleinen Blüten müssen schnell getrocknet werden. Dazu werden sie am besten an einem schattigen Platz ausgelegt oder die Dolden werden an den Stielen aufgehängt.

Wenn die Blüten trocken sind, werden sie einfach von den Stielen geschüttelt und in einem Schraubglas dunkel aufbewahrt.

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Mit diesem Beitrag mache ich bei EiNab, der grünen Blogparade im Juni mit:

http://foolfashion.blogspot.co.at/2015/06/einab-im-juni.html

Partydekoration

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Luftballons sind etwas, das ich den Zwergen kaum vorenthalten kann. Ich selbst kaufe zwar keine, aber immer wieder bekommen die beiden welche geschenkt, und die lass ich ihnen dann auch. So ein Luftballon ist für ein Kind schon etwas besonderes.

Trotzdem versuche ich den beiden aber Alternativen aufzuzeigen- klar, ein Luftballon ist und bleibt ein Luftballon, aber es gibt viele Situationen, in denen es auch anders geht.

Hier habe ich mich schon einmal auf die Suche gemacht nach Alternativen, um Wünsche zu „übergeben“, ohne sie an Ballons in den Himmel zu schicken: https://gruenezwerge.wordpress.com/2014/02/07/gute-wunsche/

Eine wirklich interessante Seite über Ballons und ihre Auswirkungen auf die Umwelt und eine sehr umfangreiche Fotosammlung findet sich hier: http://balloonsblow.org/

Zufällig wurde gestern einige Gärten weiter ein Kindergeburtstag gefeiert, und bereits am Eingang zur Gartenanlage wurde mit am Tor aufgehängten Luftballons darauf aufmerksam gemacht. Die Zwergin war zuerst begeistert, hat mir dann aber schon erzählt, dass das zwar schön ausschaut, aber leider nach einem Tag kaputt ist und alles in den Müll muss… Als wir nun heute auf dem Flohmarkt waren, kam sie plötzlich strahlend auf mich zu und erklärte mir, sie hätte die perfekte Dekorationsalternative zu Luftballons gefunden- und das immer wieder verwendbar.

Strahlend führte sie mich zu einigen aufklappbaren Papierlampions, wie ich sie als Kind von diversen Sommerparties kannte. Stolz kaufte sie sich die Lampions und zu Hause war ihr ersten Gang der in den Garten, um auszuprobieren, wie die Lampions wohl im Baum wirken…

Eine tolle Idee, wie ich finde, und besonders toll, da sie auf dem Mist der Zwergin gewachsen ist 🙂

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Und weil mit dieser Idee tatsächlich einiges an Deko- Party- Müll gespart werden kann, wenn man auf die Lampions acht gibt, wandert diese Idee zu unserer grünen Blogparade Einfach nachhaltig besser leben:

https://gruenezwerge.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=1111&action=edit

 

Regenfreuden

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Es gibt kein schlechtes Wetter…

Die Zwerge haben mir wieder einmal eindrucksvollbewiesen, dass Kinder nichts braucchen außer Zeit und Raum, um sich zu entfalten.

Der letzte Regen hat massenweise Blüten vom Baum geholt, und innerhalb kürzester Zeit begannen die Zwerge damit, Muster auf den Boden zu malen und mit etwas Wasser und Blüten zu kochen…

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Zuletzt hat die Zwergin dann sogar noch weiße Blüten vom Nachbarbaum geholt un ihre Backwerke verziert.

Dieser Beitrag wandert zu den Naturkindern und deren Green stuff : http://naturkinder.typepad.com/naturkinder/2015/05/gruenzeug-we-love-green-stuff-2.html

Waschmittel DIY

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Da mit zwei Zwergen einiges an Wäsche anfällt, bin ich immer wiederauf der Suche nach dem passenden Waschmittel- so wenig Chemie wie möglich, schonend zur Wäsche, auch Windelwäsche sollte damit sauber werden und natürlich plastikfrei.

Vor ein paar Wochen bin ich mal wieder über ein Rezept gestolpert, das schon länger auf meiner Liste der Dinge die ich unbedingt ausprobieren muss, stand: Waschmittel aus Efeu.

Und ich scheine hier tatsächlich unser Waschmittel gefunden  zu haben.

Der Efeu an der Wand zu den Nachbarn  sollte eigentlich schon lange weg, ich habe ihn nur der Nachbarin zuliebe stehen gelassen, da sie mit unserem Efeu ihr halbes Haus bewachsen hat und das gerne auch so beibehalten würde. So kam der Efeu zwar aus unserem Grundstück, wurde aber auf unserer Seite sowieso immer komplett runter geschnitten… endlich freut sich also nicht mehr nur Nachbarin und unsere Katze, sondern ich kann mit dem entstandenen Schnitt etwas anfangen 🙂

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Ich verwende das Laub, das ich vom Stiel abzupfe und etwas kleiner schneide. Ein paar Handvoll Blätter reichen für ca. 1,5 Liter Waschmittel. Die Blätter kommen in einen Topf mit kochendem Wasser und optional einem Löffel Waschsoda. Dann werden sie unter Rühren einige Minuten gekocht und anschließend lasse ich die Flüssigkeit im Topf abkühlen. Nach einigen Stunden beginnt das Ganze bereits zu schäumen. Dann schöpfe ich die Blätter ab und fülle das Waschmittel in Flaschen um. Pro Waschgang kommen ca. 200 ml in die Waschmaschine. Das Waschmittel hält einige Tage, wer also wenig Wäsche hat, sollte weniger ansetzen.

Ich wasche nun seit einigen Wochen alles mit Efeuwaschmittel, und ich habe bisher das Gefühl, die Wäsche und sogar die Windeln werden teilweise sogar sauberer als zuvor mit Ökowaschmittel.

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Wenn ich von unserem Waschmittel erzähle, kommt jedes Mal der Einwand, dass Efeu aber giftig ist- hier handelt es sich aber auptsächlich um die Beeren, die ich nicht für mein Waschmittel verwende. Bei den Blättern gilt wie immer: Die Menge macht das Gift! Für das Efeuwaschmittel gilt also wie für jedes andere Wasch- oder Putzmittel auch: Fernhalten von Kindern und selbstverständlich nicht trinken!

 

Mit diesem Beitrag nehme ich an unserer Blogparade Einfach nachhaltig besser leben im April teil.

http://zwischengeflecht.blogspot.de/2015/04/neue-link-party.html

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