Archiv der Kategorie: Jahreszeitliches

Süßes oder Saures

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Man kann von Halloween halten, was man will, aber es ist schwierig, diesem Fest noch auszukommen, gerade mit Kindern. Seit Tagen redet die Zwergin mit ihren Freunden über die geplanten Parties, die Kostüme und eben das „Von- Haus- zu- Haus- ziehen“. Die Kinder haben unheimlich Spaß dabei, und deshalb möchte ich ihnen diesen Spaß auch nicht verwehren.

Allerdings habe ich so meine Probleme mit dem Sammeln von Süßigkeiten… Entweder sind diese nicht verpackt und deshalb wenig geeignet, sie als Fremde andren Kindern in die Tasche zu geben, oder sie sind in diverse Plastikfolien verpackt… Zusätzlich kommt auch bei einer kleinen Runde massenhaft Süßes zusammen, wovon ich eigentlich auch nicht viel halte.

Gemeinsam mit der Zwergin habe ich also überlegt, was wir an die Kinder, die vor der Türe stehen, verteilen könnten, das eben nicht komplett unverpackt und unappetitlich wird aber trotzdem ohne Verpackung auskommt. Äpfel, Nüsse und Mandarinen waren in der engeren Auswahl, wobei die ja weniger gruselig als eher weihnachtlich wirken… Und so kamen wir auf die Idee, Mandarinen als Halloweenkürbiss zu verkleiden.

Die beiden Zwerge hatten großen Spaß dabei, die Mandarinen zu bemalen, und wir sind nun vorbereitet, wenn es Morgen Abend bei uns an der Tür klingelt…

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Schulanfang

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Nächste Woche beginnt für die Zwergin die Schule. Endlich! Neben einigen anderen Dingen ist ihr natürlich Ihre Schultüte sehr wichtig. Als wir vor ein paar Monaten anfingen, darüber zu sprechen, wie ihre Schultüte wohl aussehen sollte, kam sie mit meiner alten Schultüte von Oma zurück. Die hatte mein altes Ding doch tatsächlich aufgehoben…

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Ziemlich schnell waren wir beide uns einig, dass sie meine Schultüte nehmen möchte, nachdem ich sie etwas gepimpt hätte…

Die Tüte selbst ist mit rot gepunktetem Stoff bezogen, der bleiben durfte. Die roten Bordüren, das Bild und den Stoff oben zum Verschließen, der leider nicht mehr schön war, habe ich abgemacht.

Da die Zwergin sich ein Einhorn auf der Tüte gewünscht hat, habe ich einen Stoffaufnäher besorgt, der nun mittig die Tüte ziert.

Im Stoff-Fundus fand ich einen alten roten Stoffrest, der recht gut zum gepunkteten der Tüte passte. Daraus habe ich einen Überzug für die recht ramponierte Spitze genäht und auch an den oberen Rand dürfte dieser Stoff. Der Rest dient nun dem Einhorn als Unterlage.

 

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Die weiße Rüschenborte stammt vom Flohmarkt und hat schon recht lange auf einen passenden Einsatz gewartet.

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Zum Verschließen gab es früher eine Kordel mit Pappherzen daran. Die durften bleiben, allerdings habe ich die „Schleife“ noch aufgehübscht durch eine weitere Kordel mit gehäkelten Herzen daran und einigen farbigen Holzperlen mit Zwergins Namen. Die rote Borte, die früher auf der Tüte klebte, dient nun als Verschluss, aus einem Stückchen des alten Stoffes habe ich Knöpfe gemacht, mit deren Hilfe das ganze zugeknotet und schnell geöffnet werden kann.

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Nun ist meine alte Schultüte also bereit für die nächste Runde und darf nächste Woche, 30 Jahre später ein zweites Mal mit in die Schule. Die Zwergin zumindest ist glücklich über ihre Schultüte und kann ihren ersten Schultag kaum erwarten.

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Und weil ich das Bild auf meiner alten Tüte wirklich toll fand und es nicht entsorgen wollte, habe ich es kurzerhand auf eine Eckspannmappe geklebt. So wurde aus einer bereits vorhandenen einfachen Mappe eine individuelle und mädchenhafte Hausaufgabenmappe.

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Ich bin diesen Monat Gastgeberin unserer Blogparade „EiNab- Einfach nachhaltig besser leben“ und freue mich deshalb über eure Beiträge, die ihr hier auf unserem Blog verlinken könnt.

Ei mal anders

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Bisher hatten wir zu Ostern immer Plastikeier im Baum vor dem Haus hängen. Im Zuge meiner Ausmistchallenge habe ich die Tüte bunter Eier aber gegen eine Tüte Gummibärchen für die Zwerge eingetauscht, so dass der Baum nun wieder frei war und genug Platz für plastikfreie Ostereier.

Auf Filzreste habe ich die Reste bunter Geschenkbänder aufgenäht.

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Anschließend habe ich Eier aus dem Filz geschnitten und immer zwei Seiten direkt aufeinander genäht. Zwischen die beiden Eihälften habe ich ein kurzes Band als Aufhängung eingelegt und festgenäht.

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Die Eier sind wirklich schnell und einfach zu machen und flattern nun draußen lustig im Wind. Nach einem Regenschauer trocknen sie recht schnell und können so auch wunderbar ohne Regenschutz aufgehängt werden.

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Frohe Ostern!

Mit diesem Beitrag hüpfe ich zu unserer Blogparade Praktisch.Plastikfrei.Leben zum Thema Ostern und natürlich zu unserer grünen Blogparade {EiNab}.

 

Österlicher Faltspaß

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Die Zwerge haben mit mir heute Dekoration für den Ostertisch gebastelt. Im Netz finden sich viele verschiedene Anleitungen, aus Papier Hasen oder andere Tiere zu falten. Eine recht einfache Variante eines niedlichen Hasen möchte ich hier gerne vorstellen. Mit etwas Übung hat die Zwergin sogar ihre eigenen Hasen gefaltet, und mit relativ wenigen Handgriffen entstehen tolle Objekte.

Als Erstes muss das quadratische Papier in der Mitte gefaltet werden. Dann werden die beiden Außenkanten jeweils zur Mitte gefaltet.

 

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Alle Ecken werden bis zur Mitte gefaltet und anschließend an den entstandenen Faltungen nach innen geknickt.

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Die offene Seite wird nun auf die Rückseite gedreht und die Ecken werden zueinander gefaltet. Nun wird das Ganze wieder auf die offene Seite gedreht.

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Auf einer Seite werden die beiden äußeren Ecken wieder nach innen zur Mittellinie gefaltet.

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Die Spitze wird vorsichtig nach unten gefaltet und dabei kommt die hintere Ecke nach oben.

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Der Hase wird nun mittig zusammengefaltet.

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Die Ohren vorsichtig nach oben ziehen und den Körper festdrücken.

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Das Hinterteil schräg nach vorne falten.

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Die Beide werden wieder aufgeklappt und wie zu Beginn die Ecken an der gefalteten Linie nach innen geklappt.

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An den Pobacken werden die Ecken leicht nach innen gefaltet.

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Auch die Nasenspitze wird leicht nach innen gefaltet.

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Zum Schluss können die Ohren noch ausmodeliert werden. Fertig!

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Mit diesem Beitrag hüpfe ich zu unserer Blogparade Praktisch.Plastikfrei.Leben zum Thema Ostern und natürlich zu unserer grünen Blogparade {EiNab}.

Osterüberraschung

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Schon bald ist wieder Ostern und die Zwerge freuen sich bereits auf das Suchen der Nester.

Für die Füllung der Nester habe ich im EineWelt-Laden faire Osterhasen besorgt- zwar sind die in Alufolie eingepackt, aber immerhin sind sie loose zu bekommen und nicht zusätzlich noch einmal in Plastik verpackt.

Wer die Augen offen hält, findet aber auch im normalen Supermarkt loose Osterleckereien nur in Alu gewickelt, ohne zusätzliches Plastik, manche sogar Fair trade. Manche Gebinde sind nur mit Papier zusammengehalten, so dass man auch hier zumindest das Plastik in der Verpackung einsparen kann.

Plastikfrei verpackte Osterleckereien

Unverpackte selbstgebackene Osterkekse, Bonbons oder Gummibärchen aus einer Manufaktur ums Eck, bei der ich ins mitgebrachte Gefäß einpacken lassen kann und andere Kleinigkeiten werden in ein großes Ei gesteckt. Diese Eier, die es aus Pappe oder Metall gibt, sind in zwei Hälften zu öffnen und können mit allerlei Dingen immer wieder neu befüllt werden. Auch für ein veganes Osterfest finde ich diese Eier ganz toll, denn so können trotz Hühnereierfreiem Fest „Eier“ versteckt und gesucht werden.

Aufklappbare Ostereier

Osterei aus Pappe

Meine Eier habe ich vom Flohmarkt, einige waren wohl ursprünglich direkt mit Schokolade gefüllt. Als besonderes Highlight habe ich dieses Jahr einen alten Metallhasen gefunden, der ebenfalls aufklappbar ist und sich auch als Deko wunderbar macht.

Metallhase

Auch an unserem Osterstrauß hängen Metalleier, die man aufmachen kann, und die ich mit den Lieblingsgummibärchen der Zwerge gefüllt habe.

Eier mit Gummibärchenfüllung

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Statt Schokoei mit Überraschung gibt es nun eben eine Überraschung mit Schoko 🙂

Mit diesem Beitrag hüpfe ich zu unserer Blogparade Praktisch.Plastikfrei.Leben zum Thema Ostern und natürlich zu unserer grünen Blogparade {EiNab}.

Last minute Kostüm

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Bisher hat sich der Zwerg absolut nicht dafür begeistert, sich zu verkleiden- bis heute morgen.

Sein großer Wunsch: eine Katze

Aus Wollresten habe ich auf die schnelle 4 Dreicke gehäkelt, zwei in Schwarz, zwei in Weiß und dann jeweils eines gemeinsam mit einer Reihe fester Maschen umhäkelt. Das fertige Ohr habe ich an eine Haarspange genäht.

Aus einem einzelnen schwarzen Socken habe ich den Katzenschwanz gemacht. Der Socken wurde leicht mit etwas Füllstoff gefüllt und anschließend spiralförmig rundherum auf der ganzen Länge mit Heftstich umnäht, bis schließlich ein dünner, gestreifter Schwanz entstand. Den Schwanz habe ich an ein gehäkeltes Band genäht, so dass der Zwerg ihn leicht selbst an – und ausziehen kann.

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Alles in allem habe ich etwas mehr als eine Stunde gebraucht und wurde mit einem vor Stolz fast platzenden Kätzchen auf dem Faschingsball belohnt!

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Mit diesem Beitrag nehme ich an unserer Blogparade {EiNab} teil.

Fasching

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Auch bei ihrem Kostümwunsch hat die Zwergin einen ganz eindeutigen Favoriten: Elsa! Zuerst habe ich mich auf die Suche nach einem gebrauchten Kostüm gemacht, mich dann aber daran erinnert, dass ich bereits letztes Jahr entsetzt all die türkisen „Uniformen“ betrachtet hatte. Also habe ich mich daran gemacht, selbst ein Kleid herzustellen.

Beim Ausmisten im Rahmen meiner 30-Tage- Challenge habe ich eine ganze Kiste mit Chiffontüchern aller Farben und Größen wiedergefunden, die ich früher für Kostüme und Bühnendeko einer Theatergruppe verwendete. Diese Tücher sind nun wieder an eine Theatergruppe gewandert, allerdings habe ich 3 farblich passende behalten, um daraus das Kostüm zu machen.

Zuerst habe ich aus Wollresten einen Gürtel gehäkelt. Immer eine feste Masche und eine Luftmasche abwechselnd pro Reihe, ähnlich einem Gitter.

Die Tücher habe ich dann in lange Streifen geschnitten und in das Gitter eingeknotet, bis ein langer, dichter Rock entstand.

Gehäkelter Gürtel

Rock

Das passende Styling muss natürlich auch sein. Ich habe die Kajalstifte verwendet, die noch von früher im Badschrank stehen und nicht mehr verwendet werden. Die Farben passten perfekt, und so habe ich endlich eine Möglichkeit gefunden, sie weiter zu nutzen.

Schminkstifte

Geschminkte Zwergin

Aus Wollresten habe ich Haarsträhnen in die Haarspangen der Zwergin eingeknotet.

Haarsträhnen aus Wolle

Haarsträhnen

Mit dem restlichen Stoff gab es noch einen Umhang. Auch dazu habe ich zuerst eine Kordel gehäkelt und dann den Umhang daran genäht.

Umhang

Und falls es vor dem Tanzen kühl ist, habe ich der Zwergin einen Schulterwärmer von mir als Bolero abgewandelt, indem ich auf der einen Seite einen Filzring angenäht habe und auf der anderen Seite eine Häkelkordel. Die Kordel kann die Zwergin sich wunderbar selbst durch den Ring fädeln und so alleine an- und ausziehen.

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So kann dem Partyspaß nun hoffentlich nichts mehr im Wege stehen.

Schneekönigin

Schneeekönigin

 

 

Schneespaß

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Normalerweise fahren wir mit unseren Holzschlitten zum rodeln. Beide Schlitten dürfen nun bereits in der zweiten Generation Kinder den Berg hinunter begleiten.

Zufällig hat die Zwergin nun aber beim Opa im Keller einen alten Plastikbob gefunden… und musste ihn natürlich ausprobieren!

Der Griff hat sich auf einer Seite bereits vor einigen Jahren verabschiedet, und damit die Zwergin trotzdem sicher den Hang hinunterkommt, hat der Zwergenopa aus einem stabilen Seil einen neuen Griff gemacht, indem er das Seil einfach durch die Löcher für den abgebrochenen Griff fädelte und fest verknotet hat.

Die Zwergin hatte viel Spaß mit ihrem „neuen“ Gefährt, und trotz Plastik habe ich hier ein gutes Gefühl, da eben nichts Neues gekauft wurde, sondern das bereits Vorhandene einfach und effektiv repariert wurde.

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Bob mit repariertem Griff

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Bob mit repariertem Griff

Mit diesem Beitrag nehme ich bei der Blogparade {EiNab} im Januar und bei Marias Fix it teil.

Auf ein Neues

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Morgen ist es wieder so weit, das alte Jahr geht zu Ende!

Wie schon seit einigen Jahren versuchen wir, Silvester so verträglich wie möglich zu verbringen.

Statt Feuerwerk gibt es selbstgebastelte Knallbonbons und statt giftigem Blei gießen wir wieder Wachs.

Eine schöne Bastelei sind auch die Glückskekse, die ich letztes Jahr mit der Zwergin gebastelt habe.

Und selbstverständlich kommen wir auch wieder nicht um die weltbesten Neujahrsschweinchen herum 🙂

Die Zwergin hat aber auch dieses Jahr wieder fleißig gebastelt für unsere Tischdeko. Aus grünen Papierresten hat sie Quadrate geschnitten, diese zweimal mittig gefaltet und dann von der gefalteten Spitze aus ein Herz aus dem kleinen gefalteten Quadrat geschnitten. Aufgefaltet entstehen so kleine Kleeblätter.

Kleeblätter falten

Gefaltete Kleeblätter

Glückskleedeko aus Papierr

Der Jahreszeitentisch hat ebenfalls etwas Neujahrsdeko abbekommen. Aus Filzresten haben wir einzelne Blätter ausgeschnitten, diese dann auf einen Faden aufgefädelt und am Schluss alles zusammengezogen. So sind auch hier kleine Kleeblätter entstanden, die die Zwergin nun an den Barabarazweigen aufgehängt hat.

Filzkleeblätter

Kleeblatt aus Filz

Deko zum neuen Jahr

Neujahrsstrauß

Und nun wünsche ich allen einen Guten Rutsch in ein hoffentlich friedliches und glückliches neues Jahr!

Neujahrsdeko

Gut verpackt

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Jedes Jahr zu Weihnachten landet tonnenweiße Geschenkpapier und Verpackungsband auf dem Müll.

Um bei uns eine volle Tonne nach den Feiertagen zu vermeiden, versuche ich bereits seit Jahren, das Geschenkpapier, das bei uns ankommt, wiederzuverwenden. Vorsichtig geöffnet, kann es oft mehrmals wieder zum Verpacken verwendet werden. Auch gebrauchtes Paketband kann immer wieder verwendet werden. Ich wickle es um Eisstäbchen, so dass es gut aufbewahrt werden kann und bis zum nächsten Mal ist es wieder schön glatt.

Paketband- Aufbewahrung

Früher oder später landet aber jedes Papier im Müll, und so versuche ich, die Geschenke so weit möglich, komplett müllfrei zu verpacken.

Für kleine Geschenke oder Dinge, die ich außerhalb der Familie verschenke, habe ich kleine Beutelchen aus Stoffresten oder Tshirts genäht. Die können wieder verwendet werden und kommen auch gerne beim nächsten Geschenk mal wieder zurück 😉

Geschenksäckchen

Größere Geschenke verpacke ich in Halstüchern, Bettlaken, oder anderen großen Stoffstücken. Auch eine schöne Stofftasche oder Baumwollbeutel können wunderbar zu Geschenkverpackungen umfunktioniert werden. Tücher oder Taschen können meist so mit sich selbst verknotet werden, dass eine Schleife entsteht und kein zusätzliches Band verwendet werden muss.

Trgetuch- Geschenkverpackung

Stoffbeutel- Geschenkverpackung

Geschenkverpackung müllfrei

Mit diesem Beitrag nehme ich an unserer Blogparade EiNab im Dezember und Praktisch. Plastikfrei. Leben. teil.