Archiv der Kategorie: Küche

Süßes oder Saures

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Man kann von Halloween halten, was man will, aber es ist schwierig, diesem Fest noch auszukommen, gerade mit Kindern. Seit Tagen redet die Zwergin mit ihren Freunden über die geplanten Parties, die Kostüme und eben das „Von- Haus- zu- Haus- ziehen“. Die Kinder haben unheimlich Spaß dabei, und deshalb möchte ich ihnen diesen Spaß auch nicht verwehren.

Allerdings habe ich so meine Probleme mit dem Sammeln von Süßigkeiten… Entweder sind diese nicht verpackt und deshalb wenig geeignet, sie als Fremde andren Kindern in die Tasche zu geben, oder sie sind in diverse Plastikfolien verpackt… Zusätzlich kommt auch bei einer kleinen Runde massenhaft Süßes zusammen, wovon ich eigentlich auch nicht viel halte.

Gemeinsam mit der Zwergin habe ich also überlegt, was wir an die Kinder, die vor der Türe stehen, verteilen könnten, das eben nicht komplett unverpackt und unappetitlich wird aber trotzdem ohne Verpackung auskommt. Äpfel, Nüsse und Mandarinen waren in der engeren Auswahl, wobei die ja weniger gruselig als eher weihnachtlich wirken… Und so kamen wir auf die Idee, Mandarinen als Halloweenkürbiss zu verkleiden.

Die beiden Zwerge hatten großen Spaß dabei, die Mandarinen zu bemalen, und wir sind nun vorbereitet, wenn es Morgen Abend bei uns an der Tür klingelt…

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Müllsammeln die Erste und käsige Erkenntnis

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Die erste Woche meines Februar- Müllsammelprojektes ist vorbei und ich möchte euch gerne teilhaben lassen an meinem gesammelten Elend.

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Es hat sich doch mehr angesammelt, als ich erwartet hatte.

Einiges wäre vermeidbar gewesen, anderes ist akzeptabel, und eine Sache hat mich letztlich schon zu einer wunderbaren Änderung gebracht und mir ein Wochenprojekt und viel Spaß beschert…

Aber der Reihe nach…

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Wir haben die Gemüsekiste, da wir dort unser Obst und Gemüse regional, bio und verpackungsfrei bekommen. Leider verirrt sich hin und wieder doch etwas Plastik in die Kiste… So auch diese Woche. Der Rucola-Salat war in einer Plastikschale verpackt und in eine zusätzliche Plastikfolie verschweißt.

Wir haben zwei Flaschen Wein geöffnet, und leider ist bei den meisten Weinflaschen der Korken mit einer Plastikkappe umhüllt. Ich habe mittlerweile einige sehr gute Weine gefunden, deren Korken nicht mit einer Folie verschlossen ist, so dass ich in Zukunft bewusst beim Kauf von Wein auch darauf achten werde. Die Weine, die wir noch im Keller haben, werden aber natürlich trotzdem genossen, weshalb auch in Zukunft wohl noch einige Kappen im Müll landen müssen.

Die kleine Schokoriegel- Verpackung hat die Zwergin aus der Schule mitgebracht. Dort wurde Geburtstag eines Mitschülers gefeiert, und alle Kinder haben einen Schokoriegel erhalten… Die Zwergin hat ihn in ihre Brotzeitdose gepackt und zu Hause mit ihrem Bruder geteilt- und das will ich den beiden natürlich nicht zugunsten der Plastikvermeidung verbieten.

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Der Toast durfte vor ein paar Wochen Samstag Mittag mit zu uns kommen, da sein MHD eben am Samstag ablief und ansonsten im Müll gelandet wäre. Die letzten eingefrorenen Scheiben haben die Zwerge am Wochenende zum Frühstück verputzt.

Die Spaghetti liegen auch bereits sehr lange in unserem Vorratsschrank. Ich habe im Lauf des letzten Jahres sehr viel aussortiert, und das meiste davon getauscht gegen Lebensmittel. Meine Bedingung war immer, Bio und soweit wie möglich plastikfrei, aber ich habe meinen Tauschpartnern immer frei gelassen, was und wieviel sie letztlich geben wollen für das eine oder andere Teil. Meist kamen dann Nudeln, und die waren zwar immer bio, aber selten plastikfrei. Eines dieser, gegen nicht mehr gebrauchte Dinge eingetauschte Nudelpäckchen musste nun diese Woche zum Abendessen herhalten.

Die Plastikfolien neben der Nudelverpackung sind reiner Faulheit und Bequemlichkeit geschuldet. Der Zwergenpapa ist direkt nach der Arbeit zum Metzger gefahren und hat Wurst und Käse gekauft. Leider haben wir beide morgens nicht daran gedacht, ihm leere Behälter dafür mitzugeben.

Erste Erkenntnis für diese Woche also einmal wieder: Wir müssen noch mehr planen und bereits am Morgen wissen, wo wir nach der Arbeit vorbei fahren. Das beinhaltet noch mehr Planung, Vorausdenken und eben das Einpacken diverser Behältnisse im Vorhinein, sollte der Weg uns an bestimmten Läden vorbei führen…

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Bei der Wurstdose war ebenfalls das MHD überschritten, und die Dose wäre so oder so im Müll gelandet. Für den Notfall hab ich immer ein Päckchen Butter eingefroren. Butter kann ja sehr einfach und sehr lecker und komplett verpackungsfrei selbst hergestellt werden. Diese Woche war allerdings einiges los, so dass ich einfach keine Lust und keine Zeit hatte, und deshalb die eingefrorene Butter genommen habe.

Der Frischkäse stammt aus einer Foodsharing- Kiste. Ich liebe Frischkäse, aber dank der Plastikverpackung wandert der nur in unseren Kühlschrank, wenn ich eben Nahrungsmittel dadurch rette.

Das erste, was diese Woche in meiner Kiste landete, war diese Frischkäseverpackung. Und die hat mich so geärgert, dass ich am nächsten Tag gleich mal recherchieren musste, wie man Frischkäse selbst herstellt…

Es gibt viele verschiedene Anleitungen im Netz, manche klingen zwar sehr lecker, aber auch unheimlich zeitaufwändig. Und genau deshalb habe ich die einfachste ausprobiert, die ich finden konnte…

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Es braucht nichts außer fettarmen Joghurt, den es ja im Pfandglas problemlos zu kaufen gibt. Der Joghurt wird in ein Baumwolltuch geschüttet und über Nacht im Kühlschrank in einem hohen Gefäß zum Abtropfen aufgehängt.

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Am nächsten Morgen ist die Molke abgetropft, und der Käse kann direkt gegessen werden. Ich finde ihn bereits so unheimlich lecker und finde, dass die gekauften Käse geschmacklich kaum mithalten können.

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Wer nun aber geschmacklich noch variieren möchte, kann nun nach Herzenslust ausprobieren. Ich habe Schnittlauch kleingeschnitten und darunter gemischt, aber auch bereits Paprika und Kräuter der Provence ausprobiert…

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Frischkäse wird es nun bei uns sicherlich endlich wieder häufiger geben, wenn auch weiterhin der

Fertigkäse mitkommen darf, wenn er ansonsten nur noch die Aussicht auf den Müll hätte….

Mit diesem Beitrag nehme ich an unserer grünen Blogparade {EiNab} teil.

Plastic free july IV

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Der Juli ist vorbei, und ich stelle fest, es war wirklich schwer!

Wir haben unseren Plastikkonsum im Alltag bereits so gering gehalten, dass es wirklich schwierig ist, noch mehr Plastik zu vermeiden! Klar geht immer noch mehr, aber da ich fest überzeugt bin, dass alles, was ich Kindern absolut verbiete, doppelt interessant ist, möchte ich nicht an den Dingen, die Zwerge gerne haben, sparen. Heißt also auch, dass es mal ein Eis gab oder Süßigkeiten in Plastik. Die Zwergin ist zwar bereits sehr klar in ihren Wünschen und verzichtet oft auf etwas, weil es in Plastik verpackt ist, alles möchte ich ihr aber nicht vorenthalten, da ich gerade ihre eigene bewusste Entscheidung für oder gegen etwas fördern möchte.

Trotz allem haben wir aber auch diese Woche wieder etwas geschafft, wenn auch eher wieder langfristige, große Dinge sich geändert haben.

Wie dem so ist, wenn die Zeit und das Geld am wenigsten sind, geht etwas kaput. Vor ein paar Tagen hat uns unser 6 Jahre alter Kaffeevollautomat verlassen. Der Juli blieb auch in der letzten Woche so stressig wie in den ersten Wochen, so dass einfach keine Zeit war, den Automat in seine Einzelteile zu zerlegen und den Fehler im Heuhaufen zu suchen… Geld, um ein Modell zu kaufen, das unseren Vorstellungen entsprechen würde, ist aber auch nicht da, und ohne Kaffee morgens in die Arbeit geht nun mal einfach gar nicht!

Nach einigem hin und her haben wir uns für eine ganz schlichte Espressokanne entschieden, wie wir sie früher zu Studentenzeiten hatten, allerdings diesmal komplett aus Edelstahl. Klar ist es nicht so einfach und schnell wie ein Druck auf den Knopf, und ich musste unsere alte Plastik- Kaffemühle wieder aus dem Keller ausgraben, aber bereits nach einigen Tagen hat ein neues Ritual des Kaffeemachens begonnen, sich einzuschleichen. Während früher der Druck auf den Knopf gereicht hat und man einige Sekunden später den fertigen Kaffee im Becher hatte, muss man nun etwas Zeit einplanen, um auf das Kochen des Wassers zu warten. Zeit, die ich morgens zusätzlich einplanen muss, aber dann eben auch habe, um einfach meinen Gedanken nachzuhängen oder ein kleines Gespräch zu führen. Und der Kaffee schmeckt auch aus dieser Kanne wirklich lecker! Durch den fehlenden Vollautomat ist etwas mehr Platz auf der Arbeitsfläche, und ich werde ab sofort auf den Flohmärkten die Augen offen halten nach einer alten handbetriebenen Kaffeemühle…

Alles in allem zwar kein geplantes Entplastiken, aber trotzdem eines, das uns mehr Platz geschaffen hat auf der Arbeitsfläche, aber eben auch ein schönes Ritual und Zeit zum Durchatmen.

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Zum Geburtstag hat mir dann der Zwergenpapa noch eine Riesenfreude gemacht! Nachdem ich ja auf dem Weg zur Zwergenoma eine Mühle aufgetan habe, die uns verpackungsfrei Mehl und Getreide verkauft, hat mir der Zwergenpapa eine Getreidequetsche geschenkt, mit der ich ab sofort mein eigenes Müsli machen kann.  Die Flockenquetsche ist komplett aus heimischen Hölzern und Edelstahl in Deutschland gefertigt und einfach wunderbar! Ich bin noch in den Anfängen und freue mich über jeden Tip, was ich mit den gequetschten Körnern noch ales anfangen kann, aber ich stelle bereits jetzt fest, dass viel mehr geht als nur Haferflocken!

Einziger Nachteil: die Zwerge lieben das Quetschen, und bröseln mir nun fast täglich das Zimmer voll 😉

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Weiterhin benützen wir natürlich bei jedem Ausflug unsere Flaschen und Brotzeitdosen, gefüllt mit plastikfreien Snacks und Leitungswasser oder Tee.

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Zum Abschluss habe ich aber am letzten Tag noch einmal einen dicken Dämpfer bekommen. Wir haben vor ein paar Wochen eine Reihe Fliesen für die Küche bestellt. Da wir wirklich nur eine Reihe benötigten, waren das eben auch nur 20 Stück, die nun geliefert wurden- in 4 kleinen Pappkartons, auf einer flächenmäßig ca. 6x so großen Wegwerfpalette, komplett umwickelt mit einer dicken Schicht Plastikfolie!

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Wirklich erschreckend, wenn man bedenkt, dass für ein paar Steinfliesen ein Vielfaches an Müll entstanden ist!

Solange Waren so verpackt werden und die Industrie Verpackungsmüll in diesen Massen produziert, können meine Bemühen nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein!

Es muss sich dringend im Großen etwas ändern, damit auch unsere Kinder in Zukunft noch eine Lebensgrundlage haben!

Einen tollen Beitrag schrieb letztes Jahr übrigens Maria über graues Plastik, Plastik also, das wir nicht sehen, weil es zu Transport, Lagerung und Herstellung verwendet wird, aber auch beim letztendlich plastikfreien Produkt, das wir in den Händen halten meist irgendwie da ist…

https://widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/2014/07/28/grauer-plastikmull-die-unsichtbare-gefahr/

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Linkparty von Maria teil:

https://widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/2015/06/14/plastic-free-july-2015-ich-bin-dabei-linkparty/

Teezeit

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Ich trinke immer dann, wenn ich das Gefühl habe, ich könnte krank werden , gerne Holunderblütentee. Die Blüten sind allein oder gemischt mit anderen Kräutern sehr lecker, und auch in den Früchtetee passen sie gut.

Da momentan überall der Holunder blüht, war es an der Zeit, meinen Vorrat wieder aufzufüllen.

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Die kleinen Blüten müssen schnell getrocknet werden. Dazu werden sie am besten an einem schattigen Platz ausgelegt oder die Dolden werden an den Stielen aufgehängt.

Wenn die Blüten trocken sind, werden sie einfach von den Stielen geschüttelt und in einem Schraubglas dunkel aufbewahrt.

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Mit diesem Beitrag mache ich bei EiNab, der grünen Blogparade im Juni mit:

http://foolfashion.blogspot.co.at/2015/06/einab-im-juni.html

Das kommt mir in die Dose

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Während dem Studium habe ich etwas Zeit in Afrika verbracht. Ich war immer wieder beeindruckt von den Dingen, die die Menschen dort aus Müll hergestellt haben. Dosen aller Art und Größe wurden zu diversen Dingen umgebaut wie Eimern, Töpfen,  Küchengeräten, Spielzeugen, Werkzeug und vielem anderen.

Auch in meiner Küche fanden sich diverse Gegenstände, die ursprünglich einmal eine Dose waren, und so manche Dose diente direkt als Gefäß oder Aufbewahrungsmöglichkeit.

Natürlich wurden Dosen auch zu verschiedensten Souvenirs umgebaut, und einige davon wie z.B. das Radio und die Fahrzeuge sind in meinem Gepäck gelandet.

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Ganz so kunstvoll kann ich Dosen leider nicht verarbeiten, aber immernoch verwende ich Dosen als Aufbewahrung. Zwar landen in unserem Haushalt auch kaum noch Dosen, hin und wieder findet aber doch mal eine besondere aus dem Urlaub oder als Mitbringsel zu uns. Viele sind auch schon seit Jahren in Gebrauch.

In der kleinen Coladose befinden sich schon seit einigen Jahren die Zahnstocher- durch den kleinen Ausguß können die wunderbar einzeln herausgeschüttelt werden.

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Dekorativ beklebt schauen Dosen auch im Regal oder auf dem Tisch sehr nett aus, und mit einem Blümchen kann man so eine Dose sogar schön verschenken:

https://gruenezwerge.wordpress.com/2014/04/24/sags-durch-die-blume/

Größere Dosen eignen sich gut als Utensilo, und auch meine eigenen Blumen dürfen hin und wieder in besonderen Dosen wohnen.

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Dieser Beitrag wandert direkt zur Blogparade {EiNab}:

https://gruenezwerge.wordpress.com/2015/05/09/blogparade-im-mai-einab/

Absolut dicht

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Schon lange war ich auf der Suche nach einer Schüssel mit Deckel, die dicht schließt und meine alten Plastikdinger ersetzt.

Zu Hause benutze ich nur noch Keramik oder Edelstahlschüsseln, die jedoch alle keinen Deckel haben, so dass sie zum Transport nur bedingt taugen.

Vor kurzem bin ich dann über die Schüsseln von Onyx gestolpert: laut Hersteller schließt der Deckel luftdicht, jedoch nicht wasserdicht, die Schüssel ist frostfest und ohne Deckel kann sie in die Spülmaschine und den Ofen. Auch als Rührschüssel soll sie sich eignen.

Die musste ich natürlich ausprobieren. Die letzten Wochen hat mich eine 4l- Schüssel also nahezu zu jedem Ausflug begleitet. Sogar mit auf die Hütte mitten in den Bergen durfte sie wandern.

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Und dort hat sie sich bei ihren ersten Einsätzen gleich mal mehrfach bewährt. Wir verbringen jedes Jahr über Ostern ein paar Tage auf einer Alpe in den Bergen, je nach Wetter und Schneelage nur schlecht mit dem Auto erreichbar. Also muss der gesamte Proviant auf einmal mit. Im letzten Jahr hatte ich auch ein gepackenes Osterlamm für die Zwerge dabei, das und aber noch vor Ostern vom dort wohnenden Hermelin angenagt wurde. Dieses Jahr durfte also das Osterlamm und einiges andere, das nagersicher und geruchsdicht verpackt werden musste in der Schüssel im Eingangsbereich übernachten- und die Schüssel hielt, was sie versprach. Weder Lamm, noch später Speck oder Käsegeruch drang nach draußen, nichts wurde angeknabbert!

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Wieder zu Hause, wollte ich nun auch wissen, wie es mit der Wasserdichte steht- laut Hersteller schließt die Schüssel ja nicht komplett dicht! Das darin über Nacht eingefüllte Wasser in der auf dem Kopf stehenden Schüssel blieb aber komplett darin und kein Tropfem lief aus. Bei sachgemäßer Behandlung der Silikondichtung im Deckel (weshalb der Deckel nicht in die Spülmaschine und den Ofen darf), würde ich darin also ohne zu zögern auch Suppe transportieren.

Wir haben unsere Schüssel mittlerweile auch bei Ausflügen zum Spieplatz oder mit dem Fahrrad dabei, darin transportierte Kuchen, Kekse oder ähnliches kommen absolt sicher an ihrem Bestimmungsort an.

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Auch Salat kann ich nun endlich auch zu Fuß oder dem Fahrrad transportieren ohne dass danach die Tasche voller Dressing ist. Einziger Makel sind die Klammern, die am Unterteil der Schale festgemacht sind. Die bleiben also auch auf einer schön gedeckten Tafel bei der Grillfeier zu sehen.

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Wir sind aber rundum zufrieden, auch wenn 4l manchmal einfach zu klein sind und wir wohl früher oder später noch die größere brauchen 🙂

Hier gibt es die tollen Onyx- Schüsseln in verschiedenen Größen:

http://www.kivanta.de/Onyx-Lebensmittelbehaelter-aus-Edelstahl-40-l

Und weil so eine Schüssel eine Anschaffung fürs Leben ist und einige Plastikschüsseln ersetzen und überleben kann, wandert dieser Beitrag zu unserer Blogparade Einfach nachhaltig besser leben.

https://gruenezwerge.wordpress.com/2015/05/09/blogparade-im-mai-einab/

Aufbewahrung plastikfrei

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Eine der ersten Fragen, die jedes Mal kommt, wenn ich erzähle, dass wir Plastik verweigern, ist die nach Aufbewahrungsmöglichkeiten. Heute hat ein Bekannter mich angegrinst und meinte, ohne die bekannten Plastikdosen geht es doch nicht, oder hast du da etwa Keramik und Glas? Er dachte wohl, ich gebe ihm recht und war doch recht überrascht, als ich das bejahte.

Ja, es geht ohne die Plastikdosen, und ja, ich habe dazu unter anderem Behälter aus Keramik und Glas 🙂

Bereits recht lange habe ich Stück für Stück die Aufbewahrungsdosen für Kräuter, Tee und anderes loses Schüttgut ausgetauscht. Die Dosen habe ich weitergeschenkt oder getauscht, und dafür durften leere Gläser, die ich ja immer wieder übrig habe, in unseren Schrank wandern. Je nach benötigter Größe hat das aber einige Zeit gedauert, gerade große Gläser bekommt man janicht täglich. Durch den stückweisen Austausch mit anfallenden Leergläsern sind hier keinerlei Kosten entstanden. Plastikfreie Alternativen müssen also nicht immer teuer sein!

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Problematischer wurde es dann schon bei den Dingen, die regelmäßig wechseln und z.B. im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Über unser tolles neues Butterfass habe ich vor kurzem bereits berichtet:

https://gruenezwerge.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=877&action=edit

Wurst oder Käse bewahre ich gerne in unseren Edelstahl- Brotzeitdosen auf, die ich mittlerweile in verschiedenen Größen besitze. https://gruenezwerge.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=1024&action=edit

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Für Obst, Gemüse, Küchlein oder andere Dinge habe ich lange nach einer Aufbewahrungsmöglichkeit gesucht und bin zufällig letzten Sommer in einem Laden hier um die Ecke fündig geworden, der amerikanische Dinge verkauft und auch einen kleinen Onlineshop hat: http://www.american-heritage.de/kueche/glas.html

Die Behälter aus Glas der Firma Anchor Hocking aus Ohio gibt es in verschiedenen Größen und sie lassen sich wunderbar stapeln. Der Deckel liegt lose auf. Das Glas ist sehr schwer, aber auch extrem robust und die Behälter sind spülmaschinen- , ofen-,  und mikrowellengeeignet.

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Eine etwas preisgünstigere Variante für Kleinigkeiten sind gläserne Butterbehälter. Die gibt es oft für wenig Geld auf dem Fohmarkt, und zur Aufbewahrung drehe ich sie einfach um und benütze sie als Schale, der Boden wird als Deckel benutzt.

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Da die Glasbehälter keine Klimaklappen oder ähnliches haben, lege ich auf den Boden ein kleines Baumwolltüchlein, das das Kondenswasser auffängt und regelmäßig gewechselt wird. So bleiben die Dinge darin wunderbar frisch.

Besteckkasten

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Ich war mal wieder auf dem Flohmarkt erfolgreich. Seit langem sind mir die Plastik- Besteckkästen in den Schubladen ein Dorn im Auge. Allerdings wollte ich nichts neues kaufen, so dass ich darüber hinwegsehen musste, jedes Mal, wenn ich die Schubladen aufgemacht habe.

Bis jetzt. Auf dem Flohmarkt habe ich einen großen Besteckkasten und zwei kleine Kisten mit Unterteilung aus Holz und einen Kasten mit diversen Unterteilungen aus Bast gefunden. Perfekt.

Die alten Plastikbesteckkästen waren mittlerweile wirklich extrem unansehnlich und auch an einigen Stellen gebrochen oder eingerissen, so dass ich sie nun guten Gewissens ersetzen kann.

Zwar passen die neuen Kästen nicht so perfekt in die Schublade wie die aus Plastik zuvor, aber das habe ich gleich zum Anlass genommen, das Besteck auszusortieren. Jetzt reichen die Fächer, und größere Dinge liegen einfach lose darin. Da die neuen Kästen flach in der Schublade liegen, können daneben problemlos auch Utensilien gelagert werden, ohne dass diese sofort unter den Kasten rutschen oder sich verkeilen.

Ich bin begeistert und freue mich jedesmal, wenn ich die Schubladen öffne über den tollen plastikfreien Anblick!

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Der kleine Hunger unterwegs

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Wir sind viel unterwegs, und da brauchen wir auch immer wieder Brotzeit. Egal ob im Kindergarten oder bei langen Wanderungen, unsere Edelstahldosen haben sich bereits vielfach bewährt.
Die Zwergin hat ihre zweigeteilte Dose besonders gern- in eine Hälfte kommt das Pausenbrot, in die andere Obst.
Auch im Kühlschrank zur Aufbewahrung eignen sich die Dosen wunderbar.
Ich habe auch schon einige andere zB. mit Seitenbügeln ausprobiert, bin aber immer wieder begeistert von den Lunch bots. Die gibt es mit unterschiedlicher Unterteilung und die Deckel in verschiedenen Farben. Die Dosen haben eine gute Größe und können von den Zwergen problemlos selbst geöffnet und geschlossen werden.
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Für Kleinigkeiten oder Flüssiges haben wir Schraubdosen von Kivanta, die wirklich dicht halten. In diesen Dosen nehme ich mir auch täglich meinen Joghurt oder Müsli mit in die Arbeit.
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Für die kleine Zwergenportion Joghurt benutzen wir gerne die ehemalige Babyflasche von Pura, die wir mit einem Silikondeckel ebenfalls auslaufsicher einfach umbauen konnten.
Warmes Essen oder Babybrei transportieren wir mit der Thermodose von Klean Kanteen, die auch absolut dicht schließt.
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Und unsere Trinkflaschen sind natürlich auch immer dabei! Die gibt es von Kivanta und Klean Kanteen in allen Größen und mit verschiedenen Verschlüssen, so dass wirklich für jeden die passende dabei ist.
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Alle Produkte bekommt man hier:
http://www.kivanta.de/
Für die Miniportion Trauben, Kekse… für die Handtasche wurde ich hier fündig:
http://www.henkelmann-lunchtime.de/index.htm
Und wer in der Nähe einen Trekking- und Outdoorladen hat, kann sich auch dort umsehen- immer öfter findet man auch dort Edelstahlgeschirr, Brotzeitdosen und Trinkflaschen.
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Zur Erinnerung: Hier habe ich auch über Babyflaschen und Geschirr für unterwegs berichtet:
https://gruenezwerge.wordpress.com/2014/10/23/babyflasche-plastikfrei/
https://gruenezwerge.wordpress.com/2014/07/19/campingfreuden/

Kuchenzeit

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Wir hatten noch ein paar Äpfel übrig, die durch die Lagerung nicht mehr knackig genug waren, um sie so zu essen. Also mussten sie verarbeitet werden! Besonders schnell und einfach ist da Apfelkuchen. Die Äpfel werden geschält und geachtelt, und auf ihrer Außenseite mit der Gabel angeritzt.
Der Teig besteht aus 200g Mehl, 200g Zucker, vier Eiern, einem Teelöffel Backpulver und einer Prise Vanillezucker.
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Der Teig wird in eine gefettete Form gegeben und anschließend mit den Apfelschnitzen belegt. Das Ganze muss nun für ca 40 min bei 180Grad in den Ofen.
Als Kuchenplatte habe ich von einer alten Mikrowelle den Drehteller behalten. Der ist extrem stabil und schaut, wie ich finde, auch noch nett aus auf dem Tisch.
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Immer wieder muss ich Kuchen in den Kindergarten oder zu Freunden transportieren.
Blechkuchen oder einzelne Kuchenstücke lassen sich wunderbar in einer Blechdose transportieren, in der meine Oma früher Gebäck aufbewahrt hat.
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Bisher bin ich aber an hohen Kuchen oder Torten gescheitert. Kuchentransportboxen aus Pappe oder Schüsseln mit Teller oder Handtuch sind kein Problem, wenn man mit dem Auto als Erwachsener irgendwohin geht, aber eine vierjährige scheitert daran auf dem Weg zur Kindergartengruppe kläglich. Zu Weihnachten habe ich dann aber ein echt tolles Geschenk bekommen : eine Kuchentransportbox aus Metall. Der Decke kann mit den drei Scharnieren bombenfest am Boden befestigt werden, und am Griff kann man das Ganze gut tragen. Jetzt brauche ich nur noch eine gute Idee für die passende Unterlage, damit der Kuchen geschnitten werden kann, ohne das Metall zu zerkratzen. Pappe wäre ja ganz praktisch, aber eben wieder zum Wegwerfen.
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