Archiv der Kategorie: Unterwegs

Gut abgesetzt

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Da wir viel draußen unterwegs sind, machen wir auch oft draußen Pause. Dann ist es manchmal nicht schlecht, eine Unterlage zu haben, auf die man sich setzen kann. Klar tuts auch eine Jacke, aber die möchte ich manchmal gerne anbehalten oder der Boden ist feucht und kalt und eine Unterlage, die etwas isoliert, wäre ganz nett. Früher, als ich noch ohne Kinder stundenlang irgendwo draußen saß und gemalt habe, hatte ich in meiner Farbentasche immer eine kleine Matte aus Schaumstoff, die wasserabweisend und auch isolierend war.

In all diesen Jahren hat diese Matte aber sehr gelitten und da wir sowieso mehr als eine Sitzgelegenheit brauchen, habe ich mich nach Alternativen umgesehen, die auch leicht sind und wenig Platz im Rucksack einnehmen.

Da ich sehr zufrieden war mit der Woll- Krabbeldecke , beschloss ich also, auch die Sitzkissen aus Filzwollresten zu häkeln.

Die meiste Arbeit kostete mich das Sammeln von diversen Filzwollresten, die ich auf Tausch- und Verschenkebörsen im Internet zusammengesammelt habe. Gehäkelt ist so ein rundes Kissen dann recht schnell. Einen Kreis zu häkeln geht recht einfach. Zuerst wird in jede Masche doppelt gehäkelt, in der nächsten Reihe häkle ich nur in jede zweite Masche doppelt, dann nur in jede dritte usw… Trotz allem häkle ich aber nach Gefühl, da es auch immer auf die Art und Dicke der Wolle ankommt. Wichtig ist, den Kreis immer wieder flach auf den Boden zu legen, um rechtzeitig zu erkennen, wenn das Stück sich zu wellen beginnt.

Nach ein paar Runden in der Waschmaschine ist das Kissen so verdichtet, dass es kaum Nässe oder Kälte mehr durchlässt.

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Zusammengerollt passt es gut in den Rucksack oder die Handtasche, und es wiegt nicht viel mehr als mein vorheriges Schaumstoffkissen.

Sogar im Sommer hat uns das Kissen bereits gute Dienste geleistet, und auch bei großer Hitze blieb es angenehm und um einiges gemütlicher als auf den Drahtsitzen.

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Die Restekissen wandern natürlich zur grünen Blogparade {EiNab}.

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Gut gekühlt

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Der Zwerg hat in den letzten Wochen einiges abbekommen. Innerhalb kürzester Zeit haben ihn zwei Bienen und eine Wespe gestochen.

Damit die Schwellungen nicht zu schlimm wurden, haben wir immer gleich gut gekühlt. Und da mir letzten Sommer am Kind ein Gelkühlkissen ausgelaufen ist, war ich dieses Jahr auf der Suche nach einer plastikfreien und ungiftigen Alternative.

Bereits im Frühjahr habe ich Kühlkissen selbst genäht, nun konnten sie also zeigen, ob sie funktionieren.

Aus einem alten Leintuch habe ich Beutel genäht und diese mit Amaranth- Körnchen gefüllt. Diese Körnchen sind sehr klein und passen sich so perfekt dem Körper an, ohne zu drücken. Im Netz wurde Amaranth immer wieder gepriesen als besonders wärme- oder kältespeichernd. Damit die Körnchen nicht einfach komplett hin und herrutschen, habe ich das Kissen mehrmals abgenäht und dann die einzelnen Kammern mit den Körnern gefüllt. Da das Kissen nur schlecht waschbar ist, gab es auch eine neue Hülle aus Stoff dafür. Die Körner werden nicht so kalt wie z.B. Gelkissen, weshalb meine alten, gehäkelten Hüllen nicht so gut funktioniert haben, da sie zu viel Kälte abfingen.

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Das Körnerkissen lag genauso wie bisher seine Gel-Pendants im Gefrierfach. Bei Bedarf konnte ich es einfach herausholen und auf die zu kühlende Stelle legen. In der Praxis zeigte sich nun aber, dass die Körner zwar kühlen, aber sehr schnell wieder warm werden und so nur kurzfristig Linderung verschaffen.

Auf eine weitere Alternative bin ich imNetz gestoßen: ein Edelstahl- Kühlakku, gefüllt mit destiliertem Wasser.

http://www.kivanta.de/Onyx-Kuehlakku-aus-Edelstahl

Zuerst war ich ewtas überrascht, da er nur halb so groß ist wie ein herkömmliches Gelkissen, im Notfall zeigte sich aber, dass die Größe vollkommen ausreicht. Hier waren meine gehäkelten Hüllen sehr hilfreich, denn im Gefrierfach wird der Akku wirklich sehr kalt! Das Metallstück passt sich zwar im Gegensatz zum Körnerkissen nicht an den Körper an, hält dafür aber sehr lange kalt.

Wirklich überzeugt aber hat mich der Akku durch seine Alltagstauglichkeit. Da er so klein ist, passt er wunderbar auch in eine Brotzeitdose oder eine Kühlbox. Auch im Kühlschrank unseres Busses nimmt er keinen Platz weg. Und der Edelstahl kühlt wirklich sehr schnell ab, so dass es auch reicht, ihn am Baggersee einfach ins Wasser zu legen, um so im Notfall etwas Kühles griffbereit zu haben.

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Und die beste Soforthilfe habe ich als Tip nach dem ersten Stich bekommen, und der Reaktion des Zwerges nach scheint es auch wirklich zu helfen: Natronpaste! Da ich ja Natron mitlerweile für sehr viel verwende, habe ich es natürlich auch immer griffbereit in der Küche stehen. Nachdem der Bienenstich am Fuß des Zwerges exrem anschwoll und auch sehr wehtat, bekam ich den Tip, aus Natron und Wasser eine Paste zu rühren und diese als Wickel auf den Stich zu streichen. Das Natron soll das Gift heraus ziehen und die Schwellung nehmen… ich weiß nicht ob es funktioniert, ich kann selbst keinerlei Erfahrungswerte beisteuern, aber da der Zwerg innerhalb zweier Stunden einen fast abgeschwollenen Fuß hatte und auch die weiteren Male kurze Zeit nach Auftragen der Paste das Weinen aufhörte, hat Natron nun auch seinen Weg in die Wickeltasche und die Notfallapotheke gefunden 😉

 

Plastikfree July III

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Der Juli ist schon wieder fast um, und es ist wirklich schwer, unseren Plasstikkonsum noch mehr zu reduzieren. Wir sind viel unterwegs, da ein Termin nach dem nächsten ansteht, und es bleibt wenig Zeit für Neues oder viel Vorbereitung.

Aber gerade unterwegs häuft sich gerne Plastik an. Hier ist Vorbereitung das wichtigste. Und mit wenig Zeit eben auch das schwierigste.

Ich habe unterwegs also immer eine Trinkflasche dabei und versuche, soweit wie möglich, Brotzeit von zu Hause mitzunehmen. Mit einem Karabiner können die Trinkflaschen ganz einfach an Rucksack oder der Hose befestigt werden, so dass sie schnell griffbereit sind. Bei Wanderungen auch sehr praktisch, da ich noch häufig den Zwerg im Tuch auf dem Rücken trage und trotzdem jederzeit an das Getränk komme.

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Da es hier momentan wahnsinnig heiß ist, möchten die Zwerge natürlich am liebsten jede freie Minute zum Baden. Auch zum See, zu diversen Sommerfesten oder an den Spielplatz wandern also Getränkeflaschen, Schüsseln mit Obst, Gemüsesticks oder Salat mit.

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Das Packen braucht etwas mehr Planung und der Korb und der Fahrradanhänger sind voller, aber mittlerweile haben wir Routine darin und jedes Mal geht das Packen zügiger.

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Ohne unsere Hybridwindeln gehe ich auch nicht mehr aus dem Haus, denn die verursachen wesentlich weniger Wäsche als unsere anderen Stoffwindeln, und da wir momentan kaum zu Hause sind, ist weniger Schmutzwäsche wirklich einiges wert.

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Eine tolle Entdeckung habe ich dann aber diese Woche doch noch gemacht: eine Mühle, die auf dem Weg zur Zwergenoma liegt, d.h. also, wir kommen dort regelmäßig vorbei. In dieser Mühle und dem dazugehörigen Laden bekomme ich Mehl und Getreide für Frühstücksflocken in meine mitgebrachten Gefäße abgefüllt. In Zukunft gibt es diese Dinge also verpackungsfrei!

Wie neu…

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In letzter Zeit habe ich mich ganz oft über Campingstühle geärgert. Ständig geht irgendwo etwas kaputt und ist kaum zu reparieren. Umso mehr hat es mich gefreut, dass der Zwrgenopa einen seiner Stühle reparieren konnte. Auch diese Stühle waren noch nicht alt und waren wenig unterwegs, so dass sie eigentlich noch lange hätten halten können.

Die Armlehnen sind aus Plastik, und auch die Verbindung der Lehne mit dem Gestell war Plastik. Und eben diese Verbindung ist bei einem Stuhl plötzlich durchgebrochen. Quer durch die Rückenlehne ging zusätzlich ein Verbindungsstab, der beide Lehnen miteinander verband. Nachdem das Verbindungsstück gebrochen war, hielt auch der Verbindungsstab nicht mehr und somit war auch die zweite Armlehne nicht mehr zu gebrauchen. Ohne Armlehnen wurde das Metallgerippe nicht mehr im richtigen Winkel gehalten und der gesamte Stuhl drohte auseinander zu fallen.

Auf den ersten Blick also ein Stuhl, der nicht mehr zu gebrauchen ist, da das Verletzungsrisiko sogar recht hoch war. Der Zwergenopa hatt aber die tolle Idee, die Armlehne mit einem Metallscharnier und einer langen Gewindestange zu reparieren.

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Jetzt hat der Stuhl einmal quer durch die Lehne eine Gewindestange, die die intakte Plastiköse der einen Armlehne mit dem Scharnier, das an die kaputte Lehne geschraubt wurde, verbindet.

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Der Stuhl ist wieder stabil, die Lehne hält, wir haben wieder einen funktionierenden Stuhl am See und er kann hoffentlich noch lange benutzt werden.

Mit diesem Beitrag nehme ich bei EiNab, der Grünen Blogparade teil

http://foolfashion.blogspot.co.at/2015/06/einab-im-juni.html

und bei fix it- reparieren ist nachhaltig

https://widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/2015/06/01/fix-it-reparieren-ist-nachhaltig-5/

 

Zero Waste Camping

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So. Die Zero Waste Challenge ist vorbei, und unsere Woche Camping auch. Zeit also für ein Resümee!

Zu hause war ich ja trotz genauer Planung, bekannten Einkaufsmöglichkeiten und diversen Vorräten nicht abfallfrei, aber unterwegs, wenn man nicht weiß, wo es was ohne Verpackung gibt, ist das echt eine fast unmögliche Aufgabe! Hinzu kam noch, dass wir an verschiedenen Orten waren, also eigentlich nie mehrmals an der gleichen Stelle einkaufen gingen. Ich habe einiges an Vorräten in den Bus gepackt, so dass wir wenig einkaufen mussten, aber einiges war leider nötig. Und dann musste ich wieder einmal feststellen, dass es in anderen Ländern teilweise noch viel schwieriger ist, plastik- und müllfrei einzukaufen. So waren alle italienischen Supermärkte, die ich diese Woche gesehen habe, wahre Plastikparadiese.

Wasser gab es praktisch gar nicht plastikfrei zu kaufen. Da unsere Edelstahl- Trinkflaschen aber immer dabei sind, konnten wir sie auffüllen, wenn wir an Trinkwasser kamen.

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Säfte gab es zwar manchmal in Glasflaschen, die aber leider auch keine Pfandflaschen waren und so leer zu Müll wurden.

Obst und Gemüse haben wir versucht, lose auf dem Markt zu kaufen. Wie immer hatte ich hier meine Beutel dabei, und meine neue Edelstahlschüssel hat auch für leicht Zermatschbares gute Dienste geleistet.

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Da die Schüssel wasserdicht und geruchdicht verschließbar ist, konnten wir darin auch Lebensmittel außerhalb des Buses aufbewahren, ohne dass sofort Ameisen oder andere Tiere daran gingen. Nachts blieb die Schüssel ebenfalls draußen, und so blieb der Inhalt automatisch kühl.  Brot blieb darin ebenfalls länger haltbar, da es weder nachts Feuchtigkeit zog und lätschig wurde, noch tagsüber austrocknete.

Bei der Kirschverkäuferin auf dem Wochenmarkt habe ich, nachdem ich sie davon überzeugt hatte, mir die Kirschen in meinen Beutel zu packen sogar eine Nektarine dazu geschenkt bekommen, weil sie sich so gefreut hat über meinen Versuch, ihr auf italienisch von meinem Zero waste projekt zu erzählen 🙂

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Der größte Teil des Mülls fällt aber immernoch bei den Windeln an. Also habe ich wieder mein erprobtes Windelmanufakturwindel- Set mitgenommen.

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Dieses Mal sollte es ja aber noch weniger Müll werden, weshalb ich tagsüber zu waschbaren Einlagen gegriffen habe. Mullwindeln saugen sehr gut, sind auf die perfekte Größe faltbar und trocknen aufgefaltet sehr schnell. Nur wenn es nachts länger halten musste oder ich zu bestimmten Zeiten wusse, dass die Windel verschmutzt werden würde, habe ich Wegwerfeinlagen verwendet. Die Windeln blieben so also relativ sauber und ich konnte sie gut auch mit der Hand auswaschen.

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Alles in allem waren wir also nicht wirklich müllfrei, konnten aber wieder einiges an Müll einsparen.

Ohne die Challenge hätte ich vermutlich auch viel weniger nach Alternativen gesucht und mir nicht so viele Gedanken gemacht… also trotz fehlendem Zero- Erfolg eine wirklich gute Woche mit tollen neuen Ideen und Erfahrungen.

 

Bereits früher habe ich über einige meiner kleinen Müll-Helferlein berichtet:

https://gruenezwerge.wordpress.com/2014/01/09/kleine-mullvermeider/

https://gruenezwerge.wordpress.com/2014/07/23/windeln-unterwegs/

https://gruenezwerge.wordpress.com/2015/05/12/schussel/

 

Dieser Beitrag wandert direkt zur Blogparade {EiNab}:

https://gruenezwerge.wordpress.com/2015/05/09/blogparade-im-mai-einab/

 

 

Absolut dicht

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Schon lange war ich auf der Suche nach einer Schüssel mit Deckel, die dicht schließt und meine alten Plastikdinger ersetzt.

Zu Hause benutze ich nur noch Keramik oder Edelstahlschüsseln, die jedoch alle keinen Deckel haben, so dass sie zum Transport nur bedingt taugen.

Vor kurzem bin ich dann über die Schüsseln von Onyx gestolpert: laut Hersteller schließt der Deckel luftdicht, jedoch nicht wasserdicht, die Schüssel ist frostfest und ohne Deckel kann sie in die Spülmaschine und den Ofen. Auch als Rührschüssel soll sie sich eignen.

Die musste ich natürlich ausprobieren. Die letzten Wochen hat mich eine 4l- Schüssel also nahezu zu jedem Ausflug begleitet. Sogar mit auf die Hütte mitten in den Bergen durfte sie wandern.

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Und dort hat sie sich bei ihren ersten Einsätzen gleich mal mehrfach bewährt. Wir verbringen jedes Jahr über Ostern ein paar Tage auf einer Alpe in den Bergen, je nach Wetter und Schneelage nur schlecht mit dem Auto erreichbar. Also muss der gesamte Proviant auf einmal mit. Im letzten Jahr hatte ich auch ein gepackenes Osterlamm für die Zwerge dabei, das und aber noch vor Ostern vom dort wohnenden Hermelin angenagt wurde. Dieses Jahr durfte also das Osterlamm und einiges andere, das nagersicher und geruchsdicht verpackt werden musste in der Schüssel im Eingangsbereich übernachten- und die Schüssel hielt, was sie versprach. Weder Lamm, noch später Speck oder Käsegeruch drang nach draußen, nichts wurde angeknabbert!

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Wieder zu Hause, wollte ich nun auch wissen, wie es mit der Wasserdichte steht- laut Hersteller schließt die Schüssel ja nicht komplett dicht! Das darin über Nacht eingefüllte Wasser in der auf dem Kopf stehenden Schüssel blieb aber komplett darin und kein Tropfem lief aus. Bei sachgemäßer Behandlung der Silikondichtung im Deckel (weshalb der Deckel nicht in die Spülmaschine und den Ofen darf), würde ich darin also ohne zu zögern auch Suppe transportieren.

Wir haben unsere Schüssel mittlerweile auch bei Ausflügen zum Spieplatz oder mit dem Fahrrad dabei, darin transportierte Kuchen, Kekse oder ähnliches kommen absolt sicher an ihrem Bestimmungsort an.

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Auch Salat kann ich nun endlich auch zu Fuß oder dem Fahrrad transportieren ohne dass danach die Tasche voller Dressing ist. Einziger Makel sind die Klammern, die am Unterteil der Schale festgemacht sind. Die bleiben also auch auf einer schön gedeckten Tafel bei der Grillfeier zu sehen.

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Wir sind aber rundum zufrieden, auch wenn 4l manchmal einfach zu klein sind und wir wohl früher oder später noch die größere brauchen 🙂

Hier gibt es die tollen Onyx- Schüsseln in verschiedenen Größen:

http://www.kivanta.de/Onyx-Lebensmittelbehaelter-aus-Edelstahl-40-l

Und weil so eine Schüssel eine Anschaffung fürs Leben ist und einige Plastikschüsseln ersetzen und überleben kann, wandert dieser Beitrag zu unserer Blogparade Einfach nachhaltig besser leben.

https://gruenezwerge.wordpress.com/2015/05/09/blogparade-im-mai-einab/

Regenfreuden

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Es gibt kein schlechtes Wetter…

Die Zwerge haben mir wieder einmal eindrucksvollbewiesen, dass Kinder nichts braucchen außer Zeit und Raum, um sich zu entfalten.

Der letzte Regen hat massenweise Blüten vom Baum geholt, und innerhalb kürzester Zeit begannen die Zwerge damit, Muster auf den Boden zu malen und mit etwas Wasser und Blüten zu kochen…

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Zuletzt hat die Zwergin dann sogar noch weiße Blüten vom Nachbarbaum geholt un ihre Backwerke verziert.

Dieser Beitrag wandert zu den Naturkindern und deren Green stuff : http://naturkinder.typepad.com/naturkinder/2015/05/gruenzeug-we-love-green-stuff-2.html

Der kleine Hunger unterwegs

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Wir sind viel unterwegs, und da brauchen wir auch immer wieder Brotzeit. Egal ob im Kindergarten oder bei langen Wanderungen, unsere Edelstahldosen haben sich bereits vielfach bewährt.
Die Zwergin hat ihre zweigeteilte Dose besonders gern- in eine Hälfte kommt das Pausenbrot, in die andere Obst.
Auch im Kühlschrank zur Aufbewahrung eignen sich die Dosen wunderbar.
Ich habe auch schon einige andere zB. mit Seitenbügeln ausprobiert, bin aber immer wieder begeistert von den Lunch bots. Die gibt es mit unterschiedlicher Unterteilung und die Deckel in verschiedenen Farben. Die Dosen haben eine gute Größe und können von den Zwergen problemlos selbst geöffnet und geschlossen werden.
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Für Kleinigkeiten oder Flüssiges haben wir Schraubdosen von Kivanta, die wirklich dicht halten. In diesen Dosen nehme ich mir auch täglich meinen Joghurt oder Müsli mit in die Arbeit.
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Für die kleine Zwergenportion Joghurt benutzen wir gerne die ehemalige Babyflasche von Pura, die wir mit einem Silikondeckel ebenfalls auslaufsicher einfach umbauen konnten.
Warmes Essen oder Babybrei transportieren wir mit der Thermodose von Klean Kanteen, die auch absolut dicht schließt.
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Und unsere Trinkflaschen sind natürlich auch immer dabei! Die gibt es von Kivanta und Klean Kanteen in allen Größen und mit verschiedenen Verschlüssen, so dass wirklich für jeden die passende dabei ist.
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Alle Produkte bekommt man hier:
http://www.kivanta.de/
Für die Miniportion Trauben, Kekse… für die Handtasche wurde ich hier fündig:
http://www.henkelmann-lunchtime.de/index.htm
Und wer in der Nähe einen Trekking- und Outdoorladen hat, kann sich auch dort umsehen- immer öfter findet man auch dort Edelstahlgeschirr, Brotzeitdosen und Trinkflaschen.
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Zur Erinnerung: Hier habe ich auch über Babyflaschen und Geschirr für unterwegs berichtet:
https://gruenezwerge.wordpress.com/2014/10/23/babyflasche-plastikfrei/
https://gruenezwerge.wordpress.com/2014/07/19/campingfreuden/

Kuchenzeit

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Wir hatten noch ein paar Äpfel übrig, die durch die Lagerung nicht mehr knackig genug waren, um sie so zu essen. Also mussten sie verarbeitet werden! Besonders schnell und einfach ist da Apfelkuchen. Die Äpfel werden geschält und geachtelt, und auf ihrer Außenseite mit der Gabel angeritzt.
Der Teig besteht aus 200g Mehl, 200g Zucker, vier Eiern, einem Teelöffel Backpulver und einer Prise Vanillezucker.
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Der Teig wird in eine gefettete Form gegeben und anschließend mit den Apfelschnitzen belegt. Das Ganze muss nun für ca 40 min bei 180Grad in den Ofen.
Als Kuchenplatte habe ich von einer alten Mikrowelle den Drehteller behalten. Der ist extrem stabil und schaut, wie ich finde, auch noch nett aus auf dem Tisch.
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Immer wieder muss ich Kuchen in den Kindergarten oder zu Freunden transportieren.
Blechkuchen oder einzelne Kuchenstücke lassen sich wunderbar in einer Blechdose transportieren, in der meine Oma früher Gebäck aufbewahrt hat.
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Bisher bin ich aber an hohen Kuchen oder Torten gescheitert. Kuchentransportboxen aus Pappe oder Schüsseln mit Teller oder Handtuch sind kein Problem, wenn man mit dem Auto als Erwachsener irgendwohin geht, aber eine vierjährige scheitert daran auf dem Weg zur Kindergartengruppe kläglich. Zu Weihnachten habe ich dann aber ein echt tolles Geschenk bekommen : eine Kuchentransportbox aus Metall. Der Decke kann mit den drei Scharnieren bombenfest am Boden befestigt werden, und am Griff kann man das Ganze gut tragen. Jetzt brauche ich nur noch eine gute Idee für die passende Unterlage, damit der Kuchen geschnitten werden kann, ohne das Metall zu zerkratzen. Pappe wäre ja ganz praktisch, aber eben wieder zum Wegwerfen.
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Vorsätze…

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Zu Beginn des Jahres haben die Zwergin und ich uns vorgenommen, bei jedem Spaziergang 5 Teile Müll mit nach Hause zu nehmen und ordentlich zu entsorgen:
https://gruenezwerge.wordpress.com/2014/01/04/gute-vorsatze/
Nach 10 Monaten ist uns dieser Vorsatz bereits so in Fleisch und Blut übergegangen, dass wir gar nicht mehr darüber nachdenken oder sprechen müssen, sondern einfach die Teile, denen wir begegnen, einstecken. In allen Jackentaschen habe ich kleine Taschen, und der Müll wird ganz selbstverständlich eingepackt.
Ich habe bisher noch nie einen Vorsatz länger als ein paar Monate durchgehalten, und bin deshalb ganz besonders stolz, dass gerade dieser Vorsatz zu einer festen Routine im Alltag geworden ist.
Wenn wir im Wald etwas sammeln gehen, ist immer ein zweites Behältnis mit dabei, in das der gefundene Müll landet, wie hier im Korb: sowohl Pilze als auch Müll haben wir an diesem Tag allerdings nicht allzuviel gefunden.
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