Schlagwort-Archive: Bienenwachs

Weihnachtlich

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Wie jedes Jahr haben wir im Wohnzimmer die Krippe aufgebaut. Als ich klein war, hatte ich Krippenfiguren aus Plastik. Und wenn ich mich auf den Weihnachtsmärkten so umschaue, dann sind diese Figuren wohl immernoch weit verbreitet.

Als die Zwergin auf die Welt kam, wollte ich auch eine Krippe für sie, allerdings war klar, meine früheren Plastikfiguren werden es nicht. Mit den Figuren von Holztiger habe ich erst mal eine schöne, nicht ganz so teure Alternative aus Holz gefunden. In den letzten Jahren kamen dann einzelne, besondere Figuren von Ostheimer wie der Nikolaus oder die schwangere Maria auf dem Esel dazu. Andere fanden von Flohmärkten zu uns.

Und einige habe ich in den letzten Jahren selbst gemacht. Da der frühere Holztiger- Lagerverkauf bei uns ums Eck war, haben von dort einige unfertige Rohlinge zu uns gefunden, die ich teils noch geschliffen und dann bemalt habe.

Holzfiguren bemalen

Ein paar Figuren habe ich komplett selbst gemacht, indem ich aus Restholz die Figuren ausgesägt, geschliffen und ebenfalls bemalt habe. Da die Zwerge beide bereits aus dem Alter heraus sind, in dem sie die Figuren in den Mund stecken, bemalte ich die Figuren einfach mit Wasserfarben. Anschließend habe ich sie mit einer Mischung aus Bienenwachs und Mandelöl eingerieben.

DIY- Krippenfiguren

Den Krippenstall hat der Zwergenopa für die beiden gebaut. Während des Jahres wird er im Kinderzimmer als Bauernhof oder Puppenhaus bespielt, zu Weihnachten wird es der Krippenstall.

Zusätzliche Deko wie z.B. Bäume sind auch schnell selbst au Holz ausgesägt.

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Nun steht wieder alles bereit für Maria und Josef, die auf ihrem Weg fast angekommen sind.

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Mit diesem Beitrag nehme ich an unserer Blogparade EiNab im Dezember und Praktisch. Plastikfrei. Leben. teil.

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Weihnachtsschmuck

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Vor kurzem habe ich den Haushalt meiner Tante auflösen müssen, und dabei sind einige Schätze in meinen Besitz übergegangen.
Ich habe auch ein paar Dinge mitgenommen, von denen ich noch nicht ganz sicher war, ob ich sie gebrauchen kann… aber aus Sentimentalität habe ich sie erst mal aufgehoben. Zu diesen Dingen gehörte ein Kistchen mit Weihnachtsschmuck- im Sommer habe ich es mir nicht genau angeschaut, aber als wir nun unseren Baum geschmückt haben, fiel mir das Kistchen wieder in die Hände.
Darin lagen sehr alte Strohsterne, die mit einer Bordüre umwickelt waren und so jeden besonders machten, und einige Engel und weihnachtliche Motive aus Wachs.
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Jeder Anhänger für sich wirkt unheimlich altbacken und kitschig, aber in Kombination mit unseren einfachen Strohsternen, den Wachssternen, die wir letztes Jahr gebastelt haben ( https://gruenezwerge.wordpress.com/2013/12/20/sternenfenster/) u d einigen gelben Engeln aus Bienenwachs, die ich auch bereits hatte, wirkt das ganze nun sehr festlich!
Da ich gerade in den letzten Tagen ziemlich oft mit Pastikkugeln kofrontiert wurde, die ja soo toll, weil unkaputtbar wären, bin ich nun besonders stolz über meinen uralten plastikfreien Baumschmuck, der vermutlich bereits viele viele Weihnachtsabende erlebt hat.

 

Mit diesem Beitrag nehme ich an unserer Blogparade Praktisch. Plastikfrei. Leben teil.

Geschenke DIY

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Weihnachten kommt immer näher und hier ist sooo viel los, dass ich nicht einmal dazu komme, hier zu schreiben!
Trotz allem Stress, kranken Zwergen und diversen Alltagssorgen sind wir aber fleißig mit dem Herstellen der Weihnachtsgeschenke beschäftigt!
Die beiden Zwerge haben gemeinsam Geschenke für die Erzieherinnen in der Krippe und im Kindergarten gemacht. Für jede gab es eine selbst gedrehte Kerze aus Bienenwachs, das wir beim Imker um die Ecke geholt haben, und ein Fläschchen Badesalz, das auch wunderbar für ein entspannendes Fußbad verwendet werden kann.
Einen Teil des Badesalzes haben wir bereits im Frühling hergestellt, als wir Kastanienblüten gesammelt haben.
https://gruenezwerge.wordpress.com/2014/05/09/entspannendes/
Den Rest haben die Zwerge vor kurzem gemacht. Dazu haben wir normales grobkörniges Meersalz genommen, mit Lebensmittelfarbe gefärbt und zum Schluss mit getrockneten Kräutern vermischt.
Leider habe ich keine Lebensmittelfarbe ohne Plastik gefunden, deshalb wurde ein Teil des Salzes mit Kirschsaft eingefärbt. Da ich noch Reste von Lebensmittelfarbe im Keller gefunden habe, habe ich die auch verwendet, weshalb das Lavendelsalz besonders schön blau wurde… nächstes mal werde ich mir etwas einfallen lassen müssen, wie ich das Ganze plastikfrei gefärbt bekomme!
Gefärbt wurde nach Gefühl, d.h. ich habe etwa zwei Esslöffel Saft bzw. einen Spritzer Farbe auf zwei Esslöffel Wasser in eine Tasse Salz gegeben und die beide Zwerge haben dann solange gerührt, bis sich die Farbe gleichmäßig verteilt hat. Zusätzlich habe ich jeweils 10 Tropfen reines ätherisches Öl mit darunter gemischt, um den Duft zu intensivieren.
Das Salz haben wir dann ca. 3 Wochen offen stehen lassen und dabei immer wieder umgerührt, so dass es wieder gut trocknen konnte.
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Nach dem Trocknen haben wir pro 2 Tassen Salz je 1 Tasse getrocknete Kräuter dazugegeben und gut vermischt. Unsere beiden Duftrichtungen waren Lavendel und Zitronengras.
Die Zwerge haben das Salz noch in kleine Fläschen abgefüllt, die wir im Sommer gesammelt hatten, mit einem Korken verschlossen und fertig ist das Weihnachtsgeschenk! Die Zwergin hat sich sogar besonders viel Mühe gegeben und ihre Fläschen abwechselnd mit den verschiedenen Salzen befüllt, so dass tolle Muster entstanden sind.
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Mit diesem Beitrag nehme ich an unserer Blogparade Praktisch. Plastikfrei. Leben teil.

Kampf dem Husten

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Kaum ist der Winter auch hier angekommen, hustet das gesamte Zwergenhaus um die Wette.
In solchen Fällen komme ich gerne auf ein paar alte Hausmittelchen zurück, die meistens ganz gut helfen.
Natürlich sind das nur Selbsterfahrungen und keine medizinischen Ratschläge, die einen Arzt ersetzen!
Hustensaft ist ganz einfach und schnell gemacht. Dazu benötigt man nur einen schwarzen Rettich und Kandiszucker.
Vom Rettich wird oben eine Kappe abgeschnitten, anschließend wird der gesamte Rettich ausgehölt, bis nur ein ca. 1cm dicker Rand stehen bleibt. In das Rettichschwänzchen unten ein Loch hindurch stechen, damit der Saft aus dem Inneren ablaufen kann. Das Herausgeholte klein schneiden und mit etwa der gleichen Menge Kandiszucker vermischen. Anschließend wird die Mischung wieder in den Rettich zurück gefüllt. Was momentan nicht reinpasst, in eine. Schüssel geben und nach und nach einfüllen.
Den Deckel wieder aufsetzen und den gesamten Rettich auf ein Glas aufsetzen. Jetzt heißt es warten, bald tropft unten Hustensirup heraus. Ein Rettich ergibt ca. 100ml, sollte also für einige Hustenattacken reichen.
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Nachts mache ich den Zwergen gerne Honigwickel. Die Wickel wärmen zwar nicht selbst und sollten deshalb angewärmt werden, halten aber gut die Körperwärme und entspannen den Brustkorb. Körperwarm angelegt können sie die ganze Nacht angezogen bleiben.
Für einen DIY- Honigwickel brauche ich ein Baumwolltuch (zurechtgeschnittenes Mulltuch oder Kompresse), je nach Größe des Einzuwickelnden, für Babys und Kleinkinder ca. 10 x15 cm. Pro Kompresse einen Esslöffel Bienenwachs im Wasserbad schmelzen und das Tuch darin tränken. Anschließend auf einem Backpapier flach auslegen und trocknen lassen. Die fertigen Auflagen können in das Backpapier eingeschlagen bis zum Gebrauch aufbewahrt werden.
Nach den Erwärmen (Fön, Warmeflasche, Heizung…) wird die Auflage auf den Brustkorb gelegt. Ich lege darüber immer ein kleines Kissen gefüllt mit Heilwolle. Anschließend die Auflage mit einem Schal oder speziellen Wickeln befestigen. Wir haben dafür einen speziellen Wickel aus Baumwollplüsch genäht.
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