Schlagwort-Archive: Edelstahl

Liebstes Kind…

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Ja, ich weiß, jetzt werden viele aufschreien…

Ich weiß, das macht man nicht…. ein Auto ist ein Auto, da hört der Spaß nun wirklich auf!

Aber trotzdem…

Mein Auto hat eine Kofferraumblene aus Plastik, in deren Innenleben die gesamte Elektronik von Licht bis hin zum Sensor für das Öffnen verbaut ist. Und diese Blende ist mit Plastikdübeln am Kofferraumdeckel befestigt.

Nach einigen Jahren Nutzung nun sind diese Dübel abgebrochen. Wie mir der Mann in der Werkstatt versicherte, keine falsche Behandlung, sondern eher eine Sollbruchstelle. Leider wusste der Mechaniker mir aber auch zu berichten, dass diese Sollbruchstelle so gebaut ist, dass eben nicht einfach die Dübel ausgewechselt werden, sondern die gesamte Blende ausgetauscht werden muss, da die Plastikdübel nicht herausschraubbar sind, um neue einzuschrauben. Kostenvoranschlag für das neue Teil ohne Einbauzeit inclusive der Elektronik, da auch die mit ausgetauscht werden müsste, ca. 200€.

Irgendwie einfach nicht einzusehen… mein erster Gedanke war, das Ganze einfach fest zu kleben… nach einem Gespräch mit einem befreundeten Automechaniker habe ich diese Idee aber verworfen, da das Ganze wohl nie so stabil werden würde, um weiterhin dem Zug standzuhalten, der darauf wirkt, wenn der Kofferraumdeckel geöffnet wird.

Stattdessen hatte dieser Freund aber eine andere Idee: Schrauben!

Und das versuchten wir dann auch. Von Außen schraubte er die Plastikblende in die Plastikverankerung der Dübel.

Leider wurde es nicht ganz so schön wie geplant, da die Schrauben nicht gerade eingeschraubt werden konnten, damit nicht das Metall beschädigt wurde, aber es ist super stabil.

Ja, ich weiß, das schöne Auto… sollte ich es aber verkaufen oder doch wieder ohne Schrauen sehen wollen, kann ich jederzeit ein neues Plastikteil kaufen und Blende und Verankerung einfach austauschen, und es ist wieder alles wie neu!

Aber ganz ehrlich- es ist ein Auto, das mich sicher von A nach B bringen soll, und das tut es auch mit dieser Art der Verschönerung!

Ich freue mich jedes Mal, wenn ich den Kofferraum öffne über die gesparten 200€ und das riesen Plastikteil mitsamt der darin verbauten Elektronik, das ich vor dem Müll gerettet habe!

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Mit diesem Beitrag mache ich natürlich bei unserer Blogparade EiNab  und Marias Linkparty Fix it mit.

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Gut gekühlt

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Der Zwerg hat in den letzten Wochen einiges abbekommen. Innerhalb kürzester Zeit haben ihn zwei Bienen und eine Wespe gestochen.

Damit die Schwellungen nicht zu schlimm wurden, haben wir immer gleich gut gekühlt. Und da mir letzten Sommer am Kind ein Gelkühlkissen ausgelaufen ist, war ich dieses Jahr auf der Suche nach einer plastikfreien und ungiftigen Alternative.

Bereits im Frühjahr habe ich Kühlkissen selbst genäht, nun konnten sie also zeigen, ob sie funktionieren.

Aus einem alten Leintuch habe ich Beutel genäht und diese mit Amaranth- Körnchen gefüllt. Diese Körnchen sind sehr klein und passen sich so perfekt dem Körper an, ohne zu drücken. Im Netz wurde Amaranth immer wieder gepriesen als besonders wärme- oder kältespeichernd. Damit die Körnchen nicht einfach komplett hin und herrutschen, habe ich das Kissen mehrmals abgenäht und dann die einzelnen Kammern mit den Körnern gefüllt. Da das Kissen nur schlecht waschbar ist, gab es auch eine neue Hülle aus Stoff dafür. Die Körner werden nicht so kalt wie z.B. Gelkissen, weshalb meine alten, gehäkelten Hüllen nicht so gut funktioniert haben, da sie zu viel Kälte abfingen.

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Das Körnerkissen lag genauso wie bisher seine Gel-Pendants im Gefrierfach. Bei Bedarf konnte ich es einfach herausholen und auf die zu kühlende Stelle legen. In der Praxis zeigte sich nun aber, dass die Körner zwar kühlen, aber sehr schnell wieder warm werden und so nur kurzfristig Linderung verschaffen.

Auf eine weitere Alternative bin ich imNetz gestoßen: ein Edelstahl- Kühlakku, gefüllt mit destiliertem Wasser.

http://www.kivanta.de/Onyx-Kuehlakku-aus-Edelstahl

Zuerst war ich ewtas überrascht, da er nur halb so groß ist wie ein herkömmliches Gelkissen, im Notfall zeigte sich aber, dass die Größe vollkommen ausreicht. Hier waren meine gehäkelten Hüllen sehr hilfreich, denn im Gefrierfach wird der Akku wirklich sehr kalt! Das Metallstück passt sich zwar im Gegensatz zum Körnerkissen nicht an den Körper an, hält dafür aber sehr lange kalt.

Wirklich überzeugt aber hat mich der Akku durch seine Alltagstauglichkeit. Da er so klein ist, passt er wunderbar auch in eine Brotzeitdose oder eine Kühlbox. Auch im Kühlschrank unseres Busses nimmt er keinen Platz weg. Und der Edelstahl kühlt wirklich sehr schnell ab, so dass es auch reicht, ihn am Baggersee einfach ins Wasser zu legen, um so im Notfall etwas Kühles griffbereit zu haben.

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Und die beste Soforthilfe habe ich als Tip nach dem ersten Stich bekommen, und der Reaktion des Zwerges nach scheint es auch wirklich zu helfen: Natronpaste! Da ich ja Natron mitlerweile für sehr viel verwende, habe ich es natürlich auch immer griffbereit in der Küche stehen. Nachdem der Bienenstich am Fuß des Zwerges exrem anschwoll und auch sehr wehtat, bekam ich den Tip, aus Natron und Wasser eine Paste zu rühren und diese als Wickel auf den Stich zu streichen. Das Natron soll das Gift heraus ziehen und die Schwellung nehmen… ich weiß nicht ob es funktioniert, ich kann selbst keinerlei Erfahrungswerte beisteuern, aber da der Zwerg innerhalb zweier Stunden einen fast abgeschwollenen Fuß hatte und auch die weiteren Male kurze Zeit nach Auftragen der Paste das Weinen aufhörte, hat Natron nun auch seinen Weg in die Wickeltasche und die Notfallapotheke gefunden 😉

 

Plastic free july IV

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Der Juli ist vorbei, und ich stelle fest, es war wirklich schwer!

Wir haben unseren Plastikkonsum im Alltag bereits so gering gehalten, dass es wirklich schwierig ist, noch mehr Plastik zu vermeiden! Klar geht immer noch mehr, aber da ich fest überzeugt bin, dass alles, was ich Kindern absolut verbiete, doppelt interessant ist, möchte ich nicht an den Dingen, die Zwerge gerne haben, sparen. Heißt also auch, dass es mal ein Eis gab oder Süßigkeiten in Plastik. Die Zwergin ist zwar bereits sehr klar in ihren Wünschen und verzichtet oft auf etwas, weil es in Plastik verpackt ist, alles möchte ich ihr aber nicht vorenthalten, da ich gerade ihre eigene bewusste Entscheidung für oder gegen etwas fördern möchte.

Trotz allem haben wir aber auch diese Woche wieder etwas geschafft, wenn auch eher wieder langfristige, große Dinge sich geändert haben.

Wie dem so ist, wenn die Zeit und das Geld am wenigsten sind, geht etwas kaput. Vor ein paar Tagen hat uns unser 6 Jahre alter Kaffeevollautomat verlassen. Der Juli blieb auch in der letzten Woche so stressig wie in den ersten Wochen, so dass einfach keine Zeit war, den Automat in seine Einzelteile zu zerlegen und den Fehler im Heuhaufen zu suchen… Geld, um ein Modell zu kaufen, das unseren Vorstellungen entsprechen würde, ist aber auch nicht da, und ohne Kaffee morgens in die Arbeit geht nun mal einfach gar nicht!

Nach einigem hin und her haben wir uns für eine ganz schlichte Espressokanne entschieden, wie wir sie früher zu Studentenzeiten hatten, allerdings diesmal komplett aus Edelstahl. Klar ist es nicht so einfach und schnell wie ein Druck auf den Knopf, und ich musste unsere alte Plastik- Kaffemühle wieder aus dem Keller ausgraben, aber bereits nach einigen Tagen hat ein neues Ritual des Kaffeemachens begonnen, sich einzuschleichen. Während früher der Druck auf den Knopf gereicht hat und man einige Sekunden später den fertigen Kaffee im Becher hatte, muss man nun etwas Zeit einplanen, um auf das Kochen des Wassers zu warten. Zeit, die ich morgens zusätzlich einplanen muss, aber dann eben auch habe, um einfach meinen Gedanken nachzuhängen oder ein kleines Gespräch zu führen. Und der Kaffee schmeckt auch aus dieser Kanne wirklich lecker! Durch den fehlenden Vollautomat ist etwas mehr Platz auf der Arbeitsfläche, und ich werde ab sofort auf den Flohmärkten die Augen offen halten nach einer alten handbetriebenen Kaffeemühle…

Alles in allem zwar kein geplantes Entplastiken, aber trotzdem eines, das uns mehr Platz geschaffen hat auf der Arbeitsfläche, aber eben auch ein schönes Ritual und Zeit zum Durchatmen.

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Zum Geburtstag hat mir dann der Zwergenpapa noch eine Riesenfreude gemacht! Nachdem ich ja auf dem Weg zur Zwergenoma eine Mühle aufgetan habe, die uns verpackungsfrei Mehl und Getreide verkauft, hat mir der Zwergenpapa eine Getreidequetsche geschenkt, mit der ich ab sofort mein eigenes Müsli machen kann.  Die Flockenquetsche ist komplett aus heimischen Hölzern und Edelstahl in Deutschland gefertigt und einfach wunderbar! Ich bin noch in den Anfängen und freue mich über jeden Tip, was ich mit den gequetschten Körnern noch ales anfangen kann, aber ich stelle bereits jetzt fest, dass viel mehr geht als nur Haferflocken!

Einziger Nachteil: die Zwerge lieben das Quetschen, und bröseln mir nun fast täglich das Zimmer voll 😉

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Weiterhin benützen wir natürlich bei jedem Ausflug unsere Flaschen und Brotzeitdosen, gefüllt mit plastikfreien Snacks und Leitungswasser oder Tee.

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Zum Abschluss habe ich aber am letzten Tag noch einmal einen dicken Dämpfer bekommen. Wir haben vor ein paar Wochen eine Reihe Fliesen für die Küche bestellt. Da wir wirklich nur eine Reihe benötigten, waren das eben auch nur 20 Stück, die nun geliefert wurden- in 4 kleinen Pappkartons, auf einer flächenmäßig ca. 6x so großen Wegwerfpalette, komplett umwickelt mit einer dicken Schicht Plastikfolie!

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Wirklich erschreckend, wenn man bedenkt, dass für ein paar Steinfliesen ein Vielfaches an Müll entstanden ist!

Solange Waren so verpackt werden und die Industrie Verpackungsmüll in diesen Massen produziert, können meine Bemühen nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein!

Es muss sich dringend im Großen etwas ändern, damit auch unsere Kinder in Zukunft noch eine Lebensgrundlage haben!

Einen tollen Beitrag schrieb letztes Jahr übrigens Maria über graues Plastik, Plastik also, das wir nicht sehen, weil es zu Transport, Lagerung und Herstellung verwendet wird, aber auch beim letztendlich plastikfreien Produkt, das wir in den Händen halten meist irgendwie da ist…

https://widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/2014/07/28/grauer-plastikmull-die-unsichtbare-gefahr/

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Linkparty von Maria teil:

https://widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/2015/06/14/plastic-free-july-2015-ich-bin-dabei-linkparty/

Plastikfree July III

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Der Juli ist schon wieder fast um, und es ist wirklich schwer, unseren Plasstikkonsum noch mehr zu reduzieren. Wir sind viel unterwegs, da ein Termin nach dem nächsten ansteht, und es bleibt wenig Zeit für Neues oder viel Vorbereitung.

Aber gerade unterwegs häuft sich gerne Plastik an. Hier ist Vorbereitung das wichtigste. Und mit wenig Zeit eben auch das schwierigste.

Ich habe unterwegs also immer eine Trinkflasche dabei und versuche, soweit wie möglich, Brotzeit von zu Hause mitzunehmen. Mit einem Karabiner können die Trinkflaschen ganz einfach an Rucksack oder der Hose befestigt werden, so dass sie schnell griffbereit sind. Bei Wanderungen auch sehr praktisch, da ich noch häufig den Zwerg im Tuch auf dem Rücken trage und trotzdem jederzeit an das Getränk komme.

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Da es hier momentan wahnsinnig heiß ist, möchten die Zwerge natürlich am liebsten jede freie Minute zum Baden. Auch zum See, zu diversen Sommerfesten oder an den Spielplatz wandern also Getränkeflaschen, Schüsseln mit Obst, Gemüsesticks oder Salat mit.

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Das Packen braucht etwas mehr Planung und der Korb und der Fahrradanhänger sind voller, aber mittlerweile haben wir Routine darin und jedes Mal geht das Packen zügiger.

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Ohne unsere Hybridwindeln gehe ich auch nicht mehr aus dem Haus, denn die verursachen wesentlich weniger Wäsche als unsere anderen Stoffwindeln, und da wir momentan kaum zu Hause sind, ist weniger Schmutzwäsche wirklich einiges wert.

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Eine tolle Entdeckung habe ich dann aber diese Woche doch noch gemacht: eine Mühle, die auf dem Weg zur Zwergenoma liegt, d.h. also, wir kommen dort regelmäßig vorbei. In dieser Mühle und dem dazugehörigen Laden bekomme ich Mehl und Getreide für Frühstücksflocken in meine mitgebrachten Gefäße abgefüllt. In Zukunft gibt es diese Dinge also verpackungsfrei!

Zero Waste Camping

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So. Die Zero Waste Challenge ist vorbei, und unsere Woche Camping auch. Zeit also für ein Resümee!

Zu hause war ich ja trotz genauer Planung, bekannten Einkaufsmöglichkeiten und diversen Vorräten nicht abfallfrei, aber unterwegs, wenn man nicht weiß, wo es was ohne Verpackung gibt, ist das echt eine fast unmögliche Aufgabe! Hinzu kam noch, dass wir an verschiedenen Orten waren, also eigentlich nie mehrmals an der gleichen Stelle einkaufen gingen. Ich habe einiges an Vorräten in den Bus gepackt, so dass wir wenig einkaufen mussten, aber einiges war leider nötig. Und dann musste ich wieder einmal feststellen, dass es in anderen Ländern teilweise noch viel schwieriger ist, plastik- und müllfrei einzukaufen. So waren alle italienischen Supermärkte, die ich diese Woche gesehen habe, wahre Plastikparadiese.

Wasser gab es praktisch gar nicht plastikfrei zu kaufen. Da unsere Edelstahl- Trinkflaschen aber immer dabei sind, konnten wir sie auffüllen, wenn wir an Trinkwasser kamen.

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Säfte gab es zwar manchmal in Glasflaschen, die aber leider auch keine Pfandflaschen waren und so leer zu Müll wurden.

Obst und Gemüse haben wir versucht, lose auf dem Markt zu kaufen. Wie immer hatte ich hier meine Beutel dabei, und meine neue Edelstahlschüssel hat auch für leicht Zermatschbares gute Dienste geleistet.

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Da die Schüssel wasserdicht und geruchdicht verschließbar ist, konnten wir darin auch Lebensmittel außerhalb des Buses aufbewahren, ohne dass sofort Ameisen oder andere Tiere daran gingen. Nachts blieb die Schüssel ebenfalls draußen, und so blieb der Inhalt automatisch kühl.  Brot blieb darin ebenfalls länger haltbar, da es weder nachts Feuchtigkeit zog und lätschig wurde, noch tagsüber austrocknete.

Bei der Kirschverkäuferin auf dem Wochenmarkt habe ich, nachdem ich sie davon überzeugt hatte, mir die Kirschen in meinen Beutel zu packen sogar eine Nektarine dazu geschenkt bekommen, weil sie sich so gefreut hat über meinen Versuch, ihr auf italienisch von meinem Zero waste projekt zu erzählen 🙂

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Der größte Teil des Mülls fällt aber immernoch bei den Windeln an. Also habe ich wieder mein erprobtes Windelmanufakturwindel- Set mitgenommen.

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Dieses Mal sollte es ja aber noch weniger Müll werden, weshalb ich tagsüber zu waschbaren Einlagen gegriffen habe. Mullwindeln saugen sehr gut, sind auf die perfekte Größe faltbar und trocknen aufgefaltet sehr schnell. Nur wenn es nachts länger halten musste oder ich zu bestimmten Zeiten wusse, dass die Windel verschmutzt werden würde, habe ich Wegwerfeinlagen verwendet. Die Windeln blieben so also relativ sauber und ich konnte sie gut auch mit der Hand auswaschen.

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Alles in allem waren wir also nicht wirklich müllfrei, konnten aber wieder einiges an Müll einsparen.

Ohne die Challenge hätte ich vermutlich auch viel weniger nach Alternativen gesucht und mir nicht so viele Gedanken gemacht… also trotz fehlendem Zero- Erfolg eine wirklich gute Woche mit tollen neuen Ideen und Erfahrungen.

 

Bereits früher habe ich über einige meiner kleinen Müll-Helferlein berichtet:

https://gruenezwerge.wordpress.com/2014/01/09/kleine-mullvermeider/

https://gruenezwerge.wordpress.com/2014/07/23/windeln-unterwegs/

https://gruenezwerge.wordpress.com/2015/05/12/schussel/

 

Dieser Beitrag wandert direkt zur Blogparade {EiNab}:

https://gruenezwerge.wordpress.com/2015/05/09/blogparade-im-mai-einab/

 

 

Absolut dicht

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Schon lange war ich auf der Suche nach einer Schüssel mit Deckel, die dicht schließt und meine alten Plastikdinger ersetzt.

Zu Hause benutze ich nur noch Keramik oder Edelstahlschüsseln, die jedoch alle keinen Deckel haben, so dass sie zum Transport nur bedingt taugen.

Vor kurzem bin ich dann über die Schüsseln von Onyx gestolpert: laut Hersteller schließt der Deckel luftdicht, jedoch nicht wasserdicht, die Schüssel ist frostfest und ohne Deckel kann sie in die Spülmaschine und den Ofen. Auch als Rührschüssel soll sie sich eignen.

Die musste ich natürlich ausprobieren. Die letzten Wochen hat mich eine 4l- Schüssel also nahezu zu jedem Ausflug begleitet. Sogar mit auf die Hütte mitten in den Bergen durfte sie wandern.

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Und dort hat sie sich bei ihren ersten Einsätzen gleich mal mehrfach bewährt. Wir verbringen jedes Jahr über Ostern ein paar Tage auf einer Alpe in den Bergen, je nach Wetter und Schneelage nur schlecht mit dem Auto erreichbar. Also muss der gesamte Proviant auf einmal mit. Im letzten Jahr hatte ich auch ein gepackenes Osterlamm für die Zwerge dabei, das und aber noch vor Ostern vom dort wohnenden Hermelin angenagt wurde. Dieses Jahr durfte also das Osterlamm und einiges andere, das nagersicher und geruchsdicht verpackt werden musste in der Schüssel im Eingangsbereich übernachten- und die Schüssel hielt, was sie versprach. Weder Lamm, noch später Speck oder Käsegeruch drang nach draußen, nichts wurde angeknabbert!

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Wieder zu Hause, wollte ich nun auch wissen, wie es mit der Wasserdichte steht- laut Hersteller schließt die Schüssel ja nicht komplett dicht! Das darin über Nacht eingefüllte Wasser in der auf dem Kopf stehenden Schüssel blieb aber komplett darin und kein Tropfem lief aus. Bei sachgemäßer Behandlung der Silikondichtung im Deckel (weshalb der Deckel nicht in die Spülmaschine und den Ofen darf), würde ich darin also ohne zu zögern auch Suppe transportieren.

Wir haben unsere Schüssel mittlerweile auch bei Ausflügen zum Spieplatz oder mit dem Fahrrad dabei, darin transportierte Kuchen, Kekse oder ähnliches kommen absolt sicher an ihrem Bestimmungsort an.

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Auch Salat kann ich nun endlich auch zu Fuß oder dem Fahrrad transportieren ohne dass danach die Tasche voller Dressing ist. Einziger Makel sind die Klammern, die am Unterteil der Schale festgemacht sind. Die bleiben also auch auf einer schön gedeckten Tafel bei der Grillfeier zu sehen.

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Wir sind aber rundum zufrieden, auch wenn 4l manchmal einfach zu klein sind und wir wohl früher oder später noch die größere brauchen 🙂

Hier gibt es die tollen Onyx- Schüsseln in verschiedenen Größen:

http://www.kivanta.de/Onyx-Lebensmittelbehaelter-aus-Edelstahl-40-l

Und weil so eine Schüssel eine Anschaffung fürs Leben ist und einige Plastikschüsseln ersetzen und überleben kann, wandert dieser Beitrag zu unserer Blogparade Einfach nachhaltig besser leben.

https://gruenezwerge.wordpress.com/2015/05/09/blogparade-im-mai-einab/

Sommerlich

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Wir sind aus unserer Sommerpause zurück, gut erholt und um viele Erlebnisse und Erfahrungen reicher. Der Sommer kann nun noch einmal richtig loslegen, wir freuen uns schon auf die heißen Tage! Und je wärmer es draußen wird, umso größer wird auch die Lust auf ein kaltes Getränk. Hin und wieder können da Eiswürfel ganz hilfreich sein.
Seit kurzem bin ich stolze Besitzerin einer Edelstahl- Eiswürfelform.
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Und ja, das Ganze funktioniert entgegen aller Meinungen tatsächlich!
Ist das Wasser gefroren, muss man mit etwas Kraft den Hebel nach oben ziehen und die Eiswürfel lösen sich aus der Form.
Leider sind bei dem Wetter aber auch viele Insekten an unseren kühlen Getränken interessiert, und gerade mit kleinen Kindern sind Strohhalme draußen manchmal sehr hilfreich. Normalerweise haben wir unsere Glashalme, (https://gruenezwerge.wordpress.com/2014/01/30/kleine-mullvermeider-ll/ ) aber gerade wenn Besuch kommt, reichen die oft nicht für alle Kinder.
Nicht ganz müllfrei, aber da habe ich eine wenigstens fast plastikfreie Alternative gefunden: Papierhalme. Leider hat die Verpackung ein Sichtfenster aus Plastik.
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Die Strohhalme funktionieren erstaunlich gut und halten auch lange im Getränk durch, ohne matschig zu werden. Einziges Manko: in Milchgetränken lösen sie sich ziemlich schnell auf! Wenns draußen heiß ist, trinken wir aber sowieso lieber selbst gemachte Limo.