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Elastisches…

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Haargummis… etwas, ohne das ich mit meinen langen Haaren kaum durch den Tag komme…

Immer habe ich irgendwo einen um das Handgelenk, in der Tasche oder eben in den Haaren…

Leider bestehen die alle ja aus Kunststoff und sind meist weder verpackungsfrei zu bekommen, noch halten sie sonderlich lange.

Eine wunderbare Möglichkeit, Haargummis selbst zu machen, sind kaputte Strumpfhosen.

Diese Woche war es leider wieder so weit und eine Strumpfhose, die ich schon sehr lang besessen habe, musste einer abstehenden Ecke am Kopierer ihren Tribut zollen.

Da in Strumpfhosen meist genug Elasthan ist, um sie elastisch genug auch für verantwortungsvollere Aufgaben zu halten, bieten sie sich wunderbar an, um aus ihnen Haargummis zu machen.

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Die kaputte Stelle kam weg, anschließend wurde die Strumpfhose in handbreite Stücke geschnitten.

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Jedes dieser Stücke ergibt einen wunderbaren Haargummi, der einiges aushält, gedehnt werden kann, aber auch fest die Haare zusammen hält.

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Mit diesem Beitrag nehme ich an unserer grünen Blogparade {EiNab} teil.

 

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2. Woche, ganz schön haarig…

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Die zweite Woche ist vorbei, und wir haben natürlich fleißig weiter gesammelt.

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Auch diese Woche haben sich ein paar Sachen angesammelt, obwohl wenn wir wirklich versucht haben, keinen Müll zu verursachen.

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Aber der Reihe nach…

Der Zwerg hat sich eine Packung Salzstangen geschnappt, die seit längerem im Schrank liegt.

Wir haben diese Woche 4 Bier getrunken und die Deckel landeten selbstverständlich in meiner Sammelkiste.

Beim Putzmittel- machen habe ich eine Flasche Essigessenz verbraucht, deren Plastikdeckel natürlich mitgezählt wird.

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Auch über diverse andere Reste haben sich die Zwerge hergemacht… Die Reste einer Packung Marzipan- Schoko- Früchte, die noch übrig waren von einem Geschenk des Zwergenpapas zu seinem Geburtstag und eine halbe Packung Gummibärchen, die von der Silvesterparty liegen blieben, mussten diese Woche dran glauben.

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Auch der Wauz war diese Woche nicht ganz unbeteiligt. So hat er sich eine Packung veganer Kekse geschnappt, die ich am nächsten Morgen für eine Kollegin mit in die Arbeit nehmen wollte… Übrig blieb leider nur die Plastikfolie… Zwei weitere Folien waren noch dem Einkauf von letzter Woche geschuldet, als wir ohne Behältnisse einkaufen waren… die Folien von zwei Stücken Hartkäse sowie eines Stückes Wurst kommen leider auch auf meinen Haufen.

In das letzte kleine Tütchen war unser Paprikagewürz verpackt, das ich letzten Herbst aus Mangel an verpackungsfreien Gewürzen in Plastik gekauft habe. Da wir nun aber einen verpackungsfreien Laden in der Stadt haben, wird das nächste Paprikapulver hoffentlich ohne Tütchen zu uns kommen.

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Die große Dose Ziegenkäse steht ebenfalls schon eine gefühlte Ewigkeit im Kühlschrank… Da die Großpackungen weniger Müll verursachen, haben wir das letzte Mal eine große Dose gekauft… nun war der Käse aufgegessen und sowohl Dose wie auch Plastikdeckel landen in meiner Sammelkiste.

Und weil Dinge immer dann passieren, wenn man sie nicht gebrauchen kann, ist ausgerechnet diese Woche mein seit langem gehütetes Gesichtspuder endgültig aufgebraucht worden… Die Verpackung besteht aus einem Plastikdöschen und einem Alunapf.

Auch der Schaumfestiger, den ich wirklich sehr sparsam benutzte, ist nun endgültig leer.

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Da ich im jedes Jahr gegen Ende des Winters Probleme bekomme mit der trockenen Luft und dringend meine Haare im Zaum halten muss, damit sie nicht zu elektrisiert sind, benutze ich hin und wieder Schaumfestiger. Die meiste Zeit im Jahr komme ich jedoch wunderbar ohne klar, weshalb die Flasche nun schon einige Zeit überdauert hat. Diese Woche nun war sie aber endgültig leer, und da noch kein Ende der trockenen Zeit in Sicht ist, in der meine Haare mir ohne Hilfsmittel nicht zu Berge stehen, musste Nachschub her.

Dass ich keine neue Flasche kaufe, war klar, Schaumfestiger gibt es nur in Alu mit Plastik oder eben in reiner Plastikverpackung. Ich habe mich auf die Suche nach alternativen Möglichkeiten gemacht und eine wunderbare Möglichkeit gefunden, meinen Schaumfestiger zu ersetzen: Bier.

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Bier scheint nass in die Haare geknetet, tatsächlich eine gute Alternative zu herkömmlichen Stylingprodukten zu sein.

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Ich habe es nur als Hilfe, um meine aufgeladenen Haare zu bändigen verwendet, bin jedoch begeistert.

Etwas Bier in eine kleine Sprühflasche gefüllt und auf die Haare gesprüht, wirkt Wunder! Zwar ist es etwas gewöhnungsbedürftig, sich frühmorgens die Haare mit Bierduft einzusprühen, jedoch verfliegt der Geruch innerhalb kürzester Zeit, und auch für andere ist er nicht mehr wahrnehmbar.

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Bier als Haarfestiger funktioniert bei meinen Haaren wunderbar, sie fliegen auch bei trockener Luft nicht, und ich habe tatsächlich das Gefühl, das Bier gibt ihnen zusätzlich mehr Volumen.

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In Zukunft werde ich also, statt mir diverse Produkte für die Haare zu kaufen, einfach hin und wieder etwas Bier abfüllen, wenn der Zwergenpapa sich sowieso eines aufmacht.

Mit diesem Beitrag nehme ich an unserer grünen Blogparade {EiNab} teil.

 

 

 

 

Müllsammeln die Erste und käsige Erkenntnis

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Die erste Woche meines Februar- Müllsammelprojektes ist vorbei und ich möchte euch gerne teilhaben lassen an meinem gesammelten Elend.

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Es hat sich doch mehr angesammelt, als ich erwartet hatte.

Einiges wäre vermeidbar gewesen, anderes ist akzeptabel, und eine Sache hat mich letztlich schon zu einer wunderbaren Änderung gebracht und mir ein Wochenprojekt und viel Spaß beschert…

Aber der Reihe nach…

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Wir haben die Gemüsekiste, da wir dort unser Obst und Gemüse regional, bio und verpackungsfrei bekommen. Leider verirrt sich hin und wieder doch etwas Plastik in die Kiste… So auch diese Woche. Der Rucola-Salat war in einer Plastikschale verpackt und in eine zusätzliche Plastikfolie verschweißt.

Wir haben zwei Flaschen Wein geöffnet, und leider ist bei den meisten Weinflaschen der Korken mit einer Plastikkappe umhüllt. Ich habe mittlerweile einige sehr gute Weine gefunden, deren Korken nicht mit einer Folie verschlossen ist, so dass ich in Zukunft bewusst beim Kauf von Wein auch darauf achten werde. Die Weine, die wir noch im Keller haben, werden aber natürlich trotzdem genossen, weshalb auch in Zukunft wohl noch einige Kappen im Müll landen müssen.

Die kleine Schokoriegel- Verpackung hat die Zwergin aus der Schule mitgebracht. Dort wurde Geburtstag eines Mitschülers gefeiert, und alle Kinder haben einen Schokoriegel erhalten… Die Zwergin hat ihn in ihre Brotzeitdose gepackt und zu Hause mit ihrem Bruder geteilt- und das will ich den beiden natürlich nicht zugunsten der Plastikvermeidung verbieten.

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Der Toast durfte vor ein paar Wochen Samstag Mittag mit zu uns kommen, da sein MHD eben am Samstag ablief und ansonsten im Müll gelandet wäre. Die letzten eingefrorenen Scheiben haben die Zwerge am Wochenende zum Frühstück verputzt.

Die Spaghetti liegen auch bereits sehr lange in unserem Vorratsschrank. Ich habe im Lauf des letzten Jahres sehr viel aussortiert, und das meiste davon getauscht gegen Lebensmittel. Meine Bedingung war immer, Bio und soweit wie möglich plastikfrei, aber ich habe meinen Tauschpartnern immer frei gelassen, was und wieviel sie letztlich geben wollen für das eine oder andere Teil. Meist kamen dann Nudeln, und die waren zwar immer bio, aber selten plastikfrei. Eines dieser, gegen nicht mehr gebrauchte Dinge eingetauschte Nudelpäckchen musste nun diese Woche zum Abendessen herhalten.

Die Plastikfolien neben der Nudelverpackung sind reiner Faulheit und Bequemlichkeit geschuldet. Der Zwergenpapa ist direkt nach der Arbeit zum Metzger gefahren und hat Wurst und Käse gekauft. Leider haben wir beide morgens nicht daran gedacht, ihm leere Behälter dafür mitzugeben.

Erste Erkenntnis für diese Woche also einmal wieder: Wir müssen noch mehr planen und bereits am Morgen wissen, wo wir nach der Arbeit vorbei fahren. Das beinhaltet noch mehr Planung, Vorausdenken und eben das Einpacken diverser Behältnisse im Vorhinein, sollte der Weg uns an bestimmten Läden vorbei führen…

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Bei der Wurstdose war ebenfalls das MHD überschritten, und die Dose wäre so oder so im Müll gelandet. Für den Notfall hab ich immer ein Päckchen Butter eingefroren. Butter kann ja sehr einfach und sehr lecker und komplett verpackungsfrei selbst hergestellt werden. Diese Woche war allerdings einiges los, so dass ich einfach keine Lust und keine Zeit hatte, und deshalb die eingefrorene Butter genommen habe.

Der Frischkäse stammt aus einer Foodsharing- Kiste. Ich liebe Frischkäse, aber dank der Plastikverpackung wandert der nur in unseren Kühlschrank, wenn ich eben Nahrungsmittel dadurch rette.

Das erste, was diese Woche in meiner Kiste landete, war diese Frischkäseverpackung. Und die hat mich so geärgert, dass ich am nächsten Tag gleich mal recherchieren musste, wie man Frischkäse selbst herstellt…

Es gibt viele verschiedene Anleitungen im Netz, manche klingen zwar sehr lecker, aber auch unheimlich zeitaufwändig. Und genau deshalb habe ich die einfachste ausprobiert, die ich finden konnte…

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Es braucht nichts außer fettarmen Joghurt, den es ja im Pfandglas problemlos zu kaufen gibt. Der Joghurt wird in ein Baumwolltuch geschüttet und über Nacht im Kühlschrank in einem hohen Gefäß zum Abtropfen aufgehängt.

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Am nächsten Morgen ist die Molke abgetropft, und der Käse kann direkt gegessen werden. Ich finde ihn bereits so unheimlich lecker und finde, dass die gekauften Käse geschmacklich kaum mithalten können.

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Wer nun aber geschmacklich noch variieren möchte, kann nun nach Herzenslust ausprobieren. Ich habe Schnittlauch kleingeschnitten und darunter gemischt, aber auch bereits Paprika und Kräuter der Provence ausprobiert…

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Frischkäse wird es nun bei uns sicherlich endlich wieder häufiger geben, wenn auch weiterhin der

Fertigkäse mitkommen darf, wenn er ansonsten nur noch die Aussicht auf den Müll hätte….

Mit diesem Beitrag nehme ich an unserer grünen Blogparade {EiNab} teil.

Schulanfang

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Nächste Woche beginnt für die Zwergin die Schule. Endlich! Neben einigen anderen Dingen ist ihr natürlich Ihre Schultüte sehr wichtig. Als wir vor ein paar Monaten anfingen, darüber zu sprechen, wie ihre Schultüte wohl aussehen sollte, kam sie mit meiner alten Schultüte von Oma zurück. Die hatte mein altes Ding doch tatsächlich aufgehoben…

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Ziemlich schnell waren wir beide uns einig, dass sie meine Schultüte nehmen möchte, nachdem ich sie etwas gepimpt hätte…

Die Tüte selbst ist mit rot gepunktetem Stoff bezogen, der bleiben durfte. Die roten Bordüren, das Bild und den Stoff oben zum Verschließen, der leider nicht mehr schön war, habe ich abgemacht.

Da die Zwergin sich ein Einhorn auf der Tüte gewünscht hat, habe ich einen Stoffaufnäher besorgt, der nun mittig die Tüte ziert.

Im Stoff-Fundus fand ich einen alten roten Stoffrest, der recht gut zum gepunkteten der Tüte passte. Daraus habe ich einen Überzug für die recht ramponierte Spitze genäht und auch an den oberen Rand dürfte dieser Stoff. Der Rest dient nun dem Einhorn als Unterlage.

 

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Die weiße Rüschenborte stammt vom Flohmarkt und hat schon recht lange auf einen passenden Einsatz gewartet.

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Zum Verschließen gab es früher eine Kordel mit Pappherzen daran. Die durften bleiben, allerdings habe ich die „Schleife“ noch aufgehübscht durch eine weitere Kordel mit gehäkelten Herzen daran und einigen farbigen Holzperlen mit Zwergins Namen. Die rote Borte, die früher auf der Tüte klebte, dient nun als Verschluss, aus einem Stückchen des alten Stoffes habe ich Knöpfe gemacht, mit deren Hilfe das ganze zugeknotet und schnell geöffnet werden kann.

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Nun ist meine alte Schultüte also bereit für die nächste Runde und darf nächste Woche, 30 Jahre später ein zweites Mal mit in die Schule. Die Zwergin zumindest ist glücklich über ihre Schultüte und kann ihren ersten Schultag kaum erwarten.

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Und weil ich das Bild auf meiner alten Tüte wirklich toll fand und es nicht entsorgen wollte, habe ich es kurzerhand auf eine Eckspannmappe geklebt. So wurde aus einer bereits vorhandenen einfachen Mappe eine individuelle und mädchenhafte Hausaufgabenmappe.

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Ich bin diesen Monat Gastgeberin unserer Blogparade „EiNab- Einfach nachhaltig besser leben“ und freue mich deshalb über eure Beiträge, die ihr hier auf unserem Blog verlinken könnt.

{EiNab} im Februar

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Ein neuer Monat- eine neue Blogparty.

Diesen Monat findet die Party für eine grünere Welt bei Zora von Foolfashion statt, die auch gleich mal ein leckeres Rezept für selbstgemachten Pudding beigetragen hat.

Wer noch einmal genauer nachlesen will, was {EiNab} ist, warum es entstanden ist, wie es im Detail funktioniert und wer alles dahintersteckt, der kann sich hier die Teilnahmebedingungen und alle vorherigen monatlichen Paraden noch einmal genauer ansehen.

Die Beiträge werden von Zora wieder mit Inlinks verlinkt und auf einer Pinterest- Pinnwand gesammelt:

 

Ich bin auf jeden Fall wieder einmal unheimlich gespannt auf eure Beiträge für eine grünere

Zukunft.

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Last minute Kostüm

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Bisher hat sich der Zwerg absolut nicht dafür begeistert, sich zu verkleiden- bis heute morgen.

Sein großer Wunsch: eine Katze

Aus Wollresten habe ich auf die schnelle 4 Dreicke gehäkelt, zwei in Schwarz, zwei in Weiß und dann jeweils eines gemeinsam mit einer Reihe fester Maschen umhäkelt. Das fertige Ohr habe ich an eine Haarspange genäht.

Aus einem einzelnen schwarzen Socken habe ich den Katzenschwanz gemacht. Der Socken wurde leicht mit etwas Füllstoff gefüllt und anschließend spiralförmig rundherum auf der ganzen Länge mit Heftstich umnäht, bis schließlich ein dünner, gestreifter Schwanz entstand. Den Schwanz habe ich an ein gehäkeltes Band genäht, so dass der Zwerg ihn leicht selbst an – und ausziehen kann.

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Alles in allem habe ich etwas mehr als eine Stunde gebraucht und wurde mit einem vor Stolz fast platzenden Kätzchen auf dem Faschingsball belohnt!

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Mit diesem Beitrag nehme ich an unserer Blogparade {EiNab} teil.

Schneespaß

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Normalerweise fahren wir mit unseren Holzschlitten zum rodeln. Beide Schlitten dürfen nun bereits in der zweiten Generation Kinder den Berg hinunter begleiten.

Zufällig hat die Zwergin nun aber beim Opa im Keller einen alten Plastikbob gefunden… und musste ihn natürlich ausprobieren!

Der Griff hat sich auf einer Seite bereits vor einigen Jahren verabschiedet, und damit die Zwergin trotzdem sicher den Hang hinunterkommt, hat der Zwergenopa aus einem stabilen Seil einen neuen Griff gemacht, indem er das Seil einfach durch die Löcher für den abgebrochenen Griff fädelte und fest verknotet hat.

Die Zwergin hatte viel Spaß mit ihrem „neuen“ Gefährt, und trotz Plastik habe ich hier ein gutes Gefühl, da eben nichts Neues gekauft wurde, sondern das bereits Vorhandene einfach und effektiv repariert wurde.

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Bob mit repariertem Griff

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Bob mit repariertem Griff

Mit diesem Beitrag nehme ich bei der Blogparade {EiNab} im Januar und bei Marias Fix it teil.

Verschnupft

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Ich versuche bereits seit langem, Wegwerfprodukte soweit wie möglich zu vermeiden. Gerade im Bereich der Körperpflege gibt es viele Wegwerfprodukte, ohne die es meist auch geht. In der Erkältungszeit waren früher die Mülleimer regelmäßig randvoll mit Taschentüchern. Im Frühling, wenn die Pollen unterwegs sind, waren die Eimer dann ein zweites Mal voll. Im Schrank meiner Mama habe ich dann vor ein paar Jahren die Stofftaschentücher entdeckt, die ich selbst als Kind benutzt habe. Nach und nach kamen noch weitere Taschentücher vom Flohmarkt hinzu, so dass wir nun auch in Starkschnupfzeiten genug Vorrat haben. In der Waschmaschine bei 60 Grad werden die Tüchlein wieder wunderbar sauber.

Unterwegs haben wir kleine Taschentuchtaschen, in die ich die gefalteten Taschentücher stecke, so dass so ein Täschchen genausoviel Platz braucht wie eine herkömmliche Taschentuckpackung.

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Stofftaschentuchtaschen

Und für besonders starken Schnupfen, wenn das Tuch nach dem Schneuzen wirklich entsorgt werden will, gibt es eine Tücherbox aus Recyclingpapier, die tatsächlich komplett plastikfrei kommt. Auch diese Tücher können passend in eine Taschentuchtasche gefaltet werden.

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Stofftaschentuchtaschen

So sind also immer für alle Fälle in Handtaschen, Handschuhfächern, Rucksäcken und Kindergartentaschen kleine Taschentuchpäckchen dabei.

Mit diesem Beitrag nehme ich bei der Blogparade Praktisch. Plastikfrei. Leben zum Thema Körperpflege und {EiNab} im Januar teil.

Weihnachtlich

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Wie jedes Jahr haben wir im Wohnzimmer die Krippe aufgebaut. Als ich klein war, hatte ich Krippenfiguren aus Plastik. Und wenn ich mich auf den Weihnachtsmärkten so umschaue, dann sind diese Figuren wohl immernoch weit verbreitet.

Als die Zwergin auf die Welt kam, wollte ich auch eine Krippe für sie, allerdings war klar, meine früheren Plastikfiguren werden es nicht. Mit den Figuren von Holztiger habe ich erst mal eine schöne, nicht ganz so teure Alternative aus Holz gefunden. In den letzten Jahren kamen dann einzelne, besondere Figuren von Ostheimer wie der Nikolaus oder die schwangere Maria auf dem Esel dazu. Andere fanden von Flohmärkten zu uns.

Und einige habe ich in den letzten Jahren selbst gemacht. Da der frühere Holztiger- Lagerverkauf bei uns ums Eck war, haben von dort einige unfertige Rohlinge zu uns gefunden, die ich teils noch geschliffen und dann bemalt habe.

Holzfiguren bemalen

Ein paar Figuren habe ich komplett selbst gemacht, indem ich aus Restholz die Figuren ausgesägt, geschliffen und ebenfalls bemalt habe. Da die Zwerge beide bereits aus dem Alter heraus sind, in dem sie die Figuren in den Mund stecken, bemalte ich die Figuren einfach mit Wasserfarben. Anschließend habe ich sie mit einer Mischung aus Bienenwachs und Mandelöl eingerieben.

DIY- Krippenfiguren

Den Krippenstall hat der Zwergenopa für die beiden gebaut. Während des Jahres wird er im Kinderzimmer als Bauernhof oder Puppenhaus bespielt, zu Weihnachten wird es der Krippenstall.

Zusätzliche Deko wie z.B. Bäume sind auch schnell selbst au Holz ausgesägt.

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Nun steht wieder alles bereit für Maria und Josef, die auf ihrem Weg fast angekommen sind.

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Mit diesem Beitrag nehme ich an unserer Blogparade EiNab im Dezember und Praktisch. Plastikfrei. Leben. teil.

Transparente Sterne

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In vielen Fenstern hängen gerade wieder Sterne. Oft sind die aus dünnen, bedruckten Plastikfolien, die einfach ins Fenster geklebt werden und dort von selbst an der Scheibe haften. Meist landen sie nach ein oder zweimal ablösen und wieder ankleben im Müll, sofern sie nicht vorher von selbst abfallen und nicht mehr am Fenster haften.

Auch die Zwergin hat sich bunte Sterne an unseren Fenstern gewünscht. Aus Transparentpapier haben wir also gemeinsam verschiedene Sterne gefaltet. Ein plastikfreier lustiger Nachmittag für die ganze Familie.

Quadratische Transparentpapierblätter haben wir zuerst einmal Ecke auf Ecke zum Dreieck gefaltet, das Dreieck noch zwei mal auf die Hälfte gefaltet und dann wieder geöffnet.

Transparentstern falten

An den Seiten (nicht den Ecken) haben wir nun an den Falzinien entlang bis zur Hälfte der Strecke von Seitenrand zum Mittelpunkt eingeschnitten. Anschließend werden die aufgeschnittenen Seiten zur Spitze hin nach innen gefaltet. So entsteht ein Stern mit 4 Zacken. Zwei davon gegenläufig übereinander geklebt, sehen im Fenster sehr schön aus.

Eine anspruchsvollere Variante der Fenstersterne besteht aus mehreren gefalteten Rechtecken.

Die rechteckigen Blätter werden in der Mitte der Länge nach gefaltet und wieder geöffnet. Dann werden die Ecken bis zur Mitte nach innen gefaltet. Die entstandene Spitze wird nochmals an beiden Seiten nach innen gefaltet. Das gleiche wird auch mit der anderen Seite des Rechteckes gemacht.

Fensterstern aus Rechtecken

Die so entstandenen Drachen werden aneinander gelegt und zum Schluss mit etwas Kleber fixiert.

Drachen zum Stern kleben

Fenstersterne

In der gleichen Technik, aber mit variierender Faltung entstehen die unterschiedlichsten Sterne. Je nachdem, ob die Rechtecke zuerst  vom Rand aus eingeklappt und dann die Spitze gefaltet wird, die innere Spitze nach außen zurück gefaltet wird oder nur durch unterschiedliche Farbwahl… es lohnt sich, Neues auszuprobieren.

Grünblauer Stern

braunroter Stern

Schneekristall

grüner Stern

Mit diesem Beitrag nehme ich bei der Blogparade [EiNab] Einfach nachhaltig besser leben  und Praktisch. Plastikfrei. Leben teil.