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Schulanfang

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Nächste Woche beginnt für die Zwergin die Schule. Endlich! Neben einigen anderen Dingen ist ihr natürlich Ihre Schultüte sehr wichtig. Als wir vor ein paar Monaten anfingen, darüber zu sprechen, wie ihre Schultüte wohl aussehen sollte, kam sie mit meiner alten Schultüte von Oma zurück. Die hatte mein altes Ding doch tatsächlich aufgehoben…

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Ziemlich schnell waren wir beide uns einig, dass sie meine Schultüte nehmen möchte, nachdem ich sie etwas gepimpt hätte…

Die Tüte selbst ist mit rot gepunktetem Stoff bezogen, der bleiben durfte. Die roten Bordüren, das Bild und den Stoff oben zum Verschließen, der leider nicht mehr schön war, habe ich abgemacht.

Da die Zwergin sich ein Einhorn auf der Tüte gewünscht hat, habe ich einen Stoffaufnäher besorgt, der nun mittig die Tüte ziert.

Im Stoff-Fundus fand ich einen alten roten Stoffrest, der recht gut zum gepunkteten der Tüte passte. Daraus habe ich einen Überzug für die recht ramponierte Spitze genäht und auch an den oberen Rand dürfte dieser Stoff. Der Rest dient nun dem Einhorn als Unterlage.

 

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Die weiße Rüschenborte stammt vom Flohmarkt und hat schon recht lange auf einen passenden Einsatz gewartet.

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Zum Verschließen gab es früher eine Kordel mit Pappherzen daran. Die durften bleiben, allerdings habe ich die „Schleife“ noch aufgehübscht durch eine weitere Kordel mit gehäkelten Herzen daran und einigen farbigen Holzperlen mit Zwergins Namen. Die rote Borte, die früher auf der Tüte klebte, dient nun als Verschluss, aus einem Stückchen des alten Stoffes habe ich Knöpfe gemacht, mit deren Hilfe das ganze zugeknotet und schnell geöffnet werden kann.

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Nun ist meine alte Schultüte also bereit für die nächste Runde und darf nächste Woche, 30 Jahre später ein zweites Mal mit in die Schule. Die Zwergin zumindest ist glücklich über ihre Schultüte und kann ihren ersten Schultag kaum erwarten.

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Und weil ich das Bild auf meiner alten Tüte wirklich toll fand und es nicht entsorgen wollte, habe ich es kurzerhand auf eine Eckspannmappe geklebt. So wurde aus einer bereits vorhandenen einfachen Mappe eine individuelle und mädchenhafte Hausaufgabenmappe.

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Ich bin diesen Monat Gastgeberin unserer Blogparade „EiNab- Einfach nachhaltig besser leben“ und freue mich deshalb über eure Beiträge, die ihr hier auf unserem Blog verlinken könnt.

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Ei mal anders

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Bisher hatten wir zu Ostern immer Plastikeier im Baum vor dem Haus hängen. Im Zuge meiner Ausmistchallenge habe ich die Tüte bunter Eier aber gegen eine Tüte Gummibärchen für die Zwerge eingetauscht, so dass der Baum nun wieder frei war und genug Platz für plastikfreie Ostereier.

Auf Filzreste habe ich die Reste bunter Geschenkbänder aufgenäht.

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Anschließend habe ich Eier aus dem Filz geschnitten und immer zwei Seiten direkt aufeinander genäht. Zwischen die beiden Eihälften habe ich ein kurzes Band als Aufhängung eingelegt und festgenäht.

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Die Eier sind wirklich schnell und einfach zu machen und flattern nun draußen lustig im Wind. Nach einem Regenschauer trocknen sie recht schnell und können so auch wunderbar ohne Regenschutz aufgehängt werden.

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Frohe Ostern!

Mit diesem Beitrag hüpfe ich zu unserer Blogparade Praktisch.Plastikfrei.Leben zum Thema Ostern und natürlich zu unserer grünen Blogparade {EiNab}.

 

Fasching

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Auch bei ihrem Kostümwunsch hat die Zwergin einen ganz eindeutigen Favoriten: Elsa! Zuerst habe ich mich auf die Suche nach einem gebrauchten Kostüm gemacht, mich dann aber daran erinnert, dass ich bereits letztes Jahr entsetzt all die türkisen „Uniformen“ betrachtet hatte. Also habe ich mich daran gemacht, selbst ein Kleid herzustellen.

Beim Ausmisten im Rahmen meiner 30-Tage- Challenge habe ich eine ganze Kiste mit Chiffontüchern aller Farben und Größen wiedergefunden, die ich früher für Kostüme und Bühnendeko einer Theatergruppe verwendete. Diese Tücher sind nun wieder an eine Theatergruppe gewandert, allerdings habe ich 3 farblich passende behalten, um daraus das Kostüm zu machen.

Zuerst habe ich aus Wollresten einen Gürtel gehäkelt. Immer eine feste Masche und eine Luftmasche abwechselnd pro Reihe, ähnlich einem Gitter.

Die Tücher habe ich dann in lange Streifen geschnitten und in das Gitter eingeknotet, bis ein langer, dichter Rock entstand.

Gehäkelter Gürtel

Rock

Das passende Styling muss natürlich auch sein. Ich habe die Kajalstifte verwendet, die noch von früher im Badschrank stehen und nicht mehr verwendet werden. Die Farben passten perfekt, und so habe ich endlich eine Möglichkeit gefunden, sie weiter zu nutzen.

Schminkstifte

Geschminkte Zwergin

Aus Wollresten habe ich Haarsträhnen in die Haarspangen der Zwergin eingeknotet.

Haarsträhnen aus Wolle

Haarsträhnen

Mit dem restlichen Stoff gab es noch einen Umhang. Auch dazu habe ich zuerst eine Kordel gehäkelt und dann den Umhang daran genäht.

Umhang

Und falls es vor dem Tanzen kühl ist, habe ich der Zwergin einen Schulterwärmer von mir als Bolero abgewandelt, indem ich auf der einen Seite einen Filzring angenäht habe und auf der anderen Seite eine Häkelkordel. Die Kordel kann die Zwergin sich wunderbar selbst durch den Ring fädeln und so alleine an- und ausziehen.

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So kann dem Partyspaß nun hoffentlich nichts mehr im Wege stehen.

Schneekönigin

Schneeekönigin

 

 

Reparieren statt wegwerfen

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Es ist relativ einfach, eine Hose ohne Plastik zu kaufen. Selbst wenn ich darauf achte, dass das Material aus KbA stammt oder sogar fair hergestellt wurde, gibt es meist einige Modelle zur Auswahl. Allerdings werden auch zur Herstellung dieser Hosen Rohstoffe verbraucht!
Aus diesem Grund besteht unsere Garderobe so gut wie nur aus Second Hand Kleidung. Und bevor es da etwas “ Neues“ gibt, versuchen wir auch, die vorhandene Kleidung zu reparieren.
So hatte kürzlich die Lieblingshose vom Zwergenpapa ein durchgewetztes Knie. Zuerst war der Plan, einfach einen Flicken drüber zu nähen und die Hose dann eben nur noch im Garten anzuziehen. Da die Hose aber ansonsten noch einwandfrei war, war sie einfach zu schade, um eine Drecklhose aus ihr zu machen.
Nach einigem Überlegen hatten wir dann die Idee, einfach beide Knie zu flicken. Nach einigen Tests haben wir uns für zwei Rechtecke entschieden, die jeweils die vordere Hälfte des Hosenbeines von einer Naht zur anderen bedecken. Den Stoff haben wir bewusst anders gewählt als den Hosenstoff, so dass sich die Flicken abheben und nicht den Eindruck erwecken, dass versucht wurde, möglichst unsichtbar etwas zu flicken.
Die Hose ist weiterhin ein Lieblingsstück. Zwar ist sie nicht mehr fürs Meeting tauglich, durch die aufgesetzten Flicken aber pfiffig genug, um sie im Alltag auch in Situationen zu tragen in denen mehr als nur Schlabberlook gefragt ist.
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Mit diesem Beitrag nehme ich an der Linkparty von Maria von Wiederstand ist zweckmäßig teil:
https://widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/2015/03/01/fix-it-reparieren-ist-nachhaltig-marz/

Aufgehübscht

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Seit langem habe ich einige alte Kissenbezüge im Schrank liegen, die ich nicht benütze, weil sie mir nicht gefallen. Ich habe sie aber bisher auch nicht entsorgt, da ich immer vor hatte, aus dem Stoff etwas zu nähen.
Das neue Kindergartenjahr hat begonnen, und der Zwerg brauchte ein kleines Kissen. Da ich nichts neues kaufen wollte, aber dem Zwerg auch etwas individuelles mitgeben wollte, das er unter all den anderen Kissen schnell erkennt, habe ich versucht, eine der alten Kissenhüllen aus unserem Bestand aufzuhübschen. Aus aufgehobenen Stoffresten habe ich den Namen und eine Eule aufgenäht.
Und weil ich gerade dabei war, gab es für zu Hause auch noch zwei Kissenbezüge für die beiden Zwerge, einen mit einem Vogel und noch eine Eule.
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Die Zwergin brauchte einen neuen Turnbeutel. Da sie sich dafür entschieden hatte, meinen alten Kindergartenturnbeutel zu nehmen, den wir bei Oma gefunden hatten, wurde der auch gleich noch etwas gepimpt.
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Das Aufnähen der Namen hat mich zwar einige Nerven gekostet, die übrigen Bilder gingen dafür aber recht schnell. Ich habe einfach frei das jeweilige Motiv auf Papier gezeichnet, dann die Einzelteile ausgeschnitten und aus den diversen Stoffresten herausgeschnitten. Die Stoffteile habe ich nur aufgelegt und mit Zickzackstich umnäht. Alles wurde bereits mehrmals gewaschen und hat sich als stabil erwiesen.
Da ich nur Stoffreste und bereits vorhandene Stücke verwendet habe, musste ich nichts Neues kaufen und konnte gleichzeitig ein paar alte Schrankleichen etwas aufpeppen, so dass sie nun wieder gerne benutzt werden.

Kleine Müllvermeider III

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Da wir so gut wie keine Wegwerfprodukte mehr verwenden, mussten für viele Gebrauchsdinge des täglichen Lebens Alternativen her.
Für ein Wegwerfprodukt habe ich bereits vor nun bald 4 Jahren eine Alternative gefunden und bin immer noch zufrieden damit.
Den Praxis Test haben meine waschbaren Wattepads also mit Auszeichnung bestanden.
Die ersten waschbaren Wattepads waren gekaufte von Love the Planet, Baumwollpads mit Polyesterfüllung, waschbar bis 90° und trocknergeeignet. Bald darauf kamen selbst genähte dazu, ähnlich den gekauften. Außen eine Hülle aus einem alten Baumwollhandtuch, innen gefüllt mit alten Baumwoll-Tshirt-Fetzen.
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Seit ein paar Wochen habe ich nun auch noch gehäkelte Pads aus Baumwoll-Wollresten.
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Alle Pads wandern bei uns direkt in den Windeleimer und damit in die 60°-Wäsche. Bisher haben das alle Varianten sehr gut überstanden und ich freue mich jedes mal über kuschelige, saubere Pads.

Verschiedene Varianten gibt es hier zu kaufen: http://www.blumenkinder.eu
, schnell und günstig sind die Pads aber eben auch selbst genäht oder gehäkelt.