Schlagwort-Archive: Schokolade

Osterüberraschung

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Schon bald ist wieder Ostern und die Zwerge freuen sich bereits auf das Suchen der Nester.

Für die Füllung der Nester habe ich im EineWelt-Laden faire Osterhasen besorgt- zwar sind die in Alufolie eingepackt, aber immerhin sind sie loose zu bekommen und nicht zusätzlich noch einmal in Plastik verpackt.

Wer die Augen offen hält, findet aber auch im normalen Supermarkt loose Osterleckereien nur in Alu gewickelt, ohne zusätzliches Plastik, manche sogar Fair trade. Manche Gebinde sind nur mit Papier zusammengehalten, so dass man auch hier zumindest das Plastik in der Verpackung einsparen kann.

Plastikfrei verpackte Osterleckereien

Unverpackte selbstgebackene Osterkekse, Bonbons oder Gummibärchen aus einer Manufaktur ums Eck, bei der ich ins mitgebrachte Gefäß einpacken lassen kann und andere Kleinigkeiten werden in ein großes Ei gesteckt. Diese Eier, die es aus Pappe oder Metall gibt, sind in zwei Hälften zu öffnen und können mit allerlei Dingen immer wieder neu befüllt werden. Auch für ein veganes Osterfest finde ich diese Eier ganz toll, denn so können trotz Hühnereierfreiem Fest „Eier“ versteckt und gesucht werden.

Aufklappbare Ostereier

Osterei aus Pappe

Meine Eier habe ich vom Flohmarkt, einige waren wohl ursprünglich direkt mit Schokolade gefüllt. Als besonderes Highlight habe ich dieses Jahr einen alten Metallhasen gefunden, der ebenfalls aufklappbar ist und sich auch als Deko wunderbar macht.

Metallhase

Auch an unserem Osterstrauß hängen Metalleier, die man aufmachen kann, und die ich mit den Lieblingsgummibärchen der Zwerge gefüllt habe.

Eier mit Gummibärchenfüllung

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Statt Schokoei mit Überraschung gibt es nun eben eine Überraschung mit Schoko 🙂

Mit diesem Beitrag hüpfe ich zu unserer Blogparade Praktisch.Plastikfrei.Leben zum Thema Ostern und natürlich zu unserer grünen Blogparade {EiNab}.

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Apfel, Nuss und Mandelkern

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Der Nikolaus steht wieder vor der Tür, und es ist tatsächlich relativ einfach, das Säckchen oder den Stiefelinhalt plastikfrei und ohne viel Müll zu gestalten. Nüsse, einige Trockenfrüchte, Mandarinen und Äpfel habe ich loose im Bioladen ums Eck bekommen und einfach direkt in meine Beutelchen gepackt.

Nüsse verpackungsfrei

Etwas schwieriger wirds leider beim Schokonikolaus. Da ich aus Prinzip keine Weihnachtsmänner kaufe, sondern nur den echten Bischof Nikolaus mit Bischofskappe statt Zipfelmütze, schrumpft die Auswahl schon gehörig. Eine Bedingung beim Schokoladekauf allgemein ist faire Schokolade. Leider hatte ich da nur die Auswahl zwischen Nikoläusen in Alu oder bereits fertig verpackt in durchsichtiger Plastikfolie.

Schoko- Nikolaus. Der Echte!

Verpackt wird das ganze dann natürlich einfach in den Stiefel. Da die Stiefel der Zwerge aber zu klein sind, um dort auch den Apfel unterzubringen, darf der Nikolaus im Stiefel kuscheln, während Früchte und Nüsse im Jutesack daneben stehen.

Der Sack stand bereits vor der Tür, als ich noch gespannt auf den Nikolaus gewartet habe. Mit einem Wichtel aus Filz beklebt war er damals bereits überall gut zu erkennen und hat so einige Nikolausfeiern in Kindergarten und Vereinen erlebt.

Jutesack mit aufgeklebtem Weihnachtswichtel

Auch andere kleine Geschenke wie neue Socken und Handschuhe, die die Zwerge dringend brauchen, passen wunderbar in das Säckchen und müssen so nicht extra verpackt werden.

Nikolaus

Nikolaus unterwegs

Nun kann er also kommen…

 

Mit diesem Beitrag mache ich bei unserer neuen Blogparade Praktisch. Plastikfrei. Leben im Dezember mit.

 

Plastic free july III

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Die dritte Woche im plastikfreien Juli ist vorbei und alles in allem haben wir wohl mehr Plastik verbraucht als in den beiden Wochen davor.
Die Woche war recht stressig und wie so oft musste ich wieder feststellen, dass plastikfrei ohne gute Planung nicht möglich ist. Eine Familienfeier und mal wieder ein krankes Kind haben ihren Beitrag dazu getan. Ein Weinkorken und ein Tetrapack für die Sojamilch kommen leider genauso auf die Liste wie die einzelnen Plastikfolien die die Verkäuferin in der Metzgerei zwischen den Aufschnitt gelegt hat! Diese Folien ärgern mich ganz besonders, da sie absolut sinnlos sind und die Dame das ganze so unauffällig gemacht hat dass wir nicht widersprechen konnten.
Und dann wären da noch ein paar Plastikfolien von Schokoladenverpackungen. Die neuerdings in Plastik verpackte gute Schokolade ließ mir keine Ruhe, und so habe ich mich auf die Suche nach Alternativen gemacht. Leider hat der Zwerg die Tatsache ausgenutzt, dass ich konzentriert das Schokoladenregal im EineWelt-Laden studiert habe und hat währenddessen selbst Schokolade getestet. Die Tafeln mit der angenagten Verpackung habe ich dann mitgenommen, auch wenn dank der Bissspuren eindeutig das Plastik darunter zu erkennen war:-)
Trauriges Fazit: die Schokolade im Weltladen gibt es tatsächlich nur mit Plastik. Die Gute kommt auch nicht mehr in Frage…
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Ich überlege schon die ganze Zeit, was denn nun ökologisch vertretbarer ist… Plastik oder Alu… auf jeden Fall stört mich an den neuen Plastikverpackungen aber extrem, dass um das Plastik herum nochmals eine komplette. Verpackung aus Papier ist! Wenn schon Plastik, dann könnte doch gut auf das Papier verzichtet werden oder zumindest nur eine Banderole drumherum gewickelt werden! Da werde ich wohl mal nachfragen müssen…
Als ich dann schon fast aufgegeben habe, habe ich tatsächlich im Basic um die Ecke Schokolade in fair trade Qualität und ohne Plastik gefunden.
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Im Gegensatz zu einer möglichen umweltfreundlicheren Plastikverpackung ist fair trade für mich alternativlos! Schokolade ist ein Genussmittel und ein Luxus Produkt, und wenn ich mir so etwas leisten mochte, dann nur, wenn sie unter fairen Bedingungen hergestellt wurde. Eine sehr aufrüttelnde Doku über die Kakaoproduktion gibts hier zu sehen: http://m.youtube.com/watch?v=h39tR9jJbxw

Selbstgemachte Schokolade a la Zora

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Ich liebe kleine feine Rezepte, die man mit Kindern schnell machen kann, wenn der Tag zu trüb zum draußen spielen ist oder man schnell ein besonderes Mitbringsel braucht.
So ein Rezept habe ich bei Zora gefunden auf ihrer Seite http://www.foolfashion.blogspot.de .
Für ein Blech Schokolade braucht man etwa
75 g Kokosöl
1 EL Kakaobutter
2EL Honig
75g (echtes) Kakaopulver
Stevia zum Süßen nach Bedarf
Kokosöl und Kakaobutter im Wasser Bad schmelzen, Honig dazugeben und verrühren.
Anschließend das Kakaopulver unter festem Rühren dazugeben, so dass die Masse nicht klumpig wird.
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Je nach Bedarf süßen.
Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech oder Tablett streichen und je nach Wunsch verzieren. Wir haben hier Zuckerstreußel genommen. Das ganze muss nun für ca. 10 Min im Kühlschrank festwerden.
Jetzt in mundgerechte Stückchen schneiden, bevor das ganze dann noch mal in den Kühlschrank geht.
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Die Schokolade schmeckt wunderbar locker und zergeht auf der Zunge- alle Tester waren bisher hellauf begeistert von dem besonderen Geschmack.
Da die Schoki leider aber auch in den Fingern oder bei Zimmertemperatur leicht schmilzt, unbedingt im Kühlschrank aufbewahren und schnell essen!

Reste- Desert

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Seit die Zwergin geboren ist, hat es sich so ergeben, dass am Heilig Abend die ganze Familie bei uns zum Essen und zur Bescherung eintrifft. Und zu  einem guten Essen gehört auch eine gute Nachspeise! Festlich sollte es sein, plastikfrei, ohne diverse Geschmacksverstärker, Farbstoffe oder ähnliches, und natürlich lecker! Da  traf es sich gut, dass mir eine  Kollegin vor ein paar Jahren  ihr Geheimrezept für den Weihnachtsnachtisch  verraten hat! Es hat funktioniert, der Nachtisch ist jedesmal wieder begehrt! Und das Tolle  an dem  Ganzen ist,  dass in meiner Mousse au  chocolat gleich  die ganzen Osterhasen und Nikoläuse des letzten Jahres einen würdigen  Platz finden!  Früher ist es mir oft passiert, dass ich alte lasch schmeckende Schokolade  entsorgt habe. Nun kommt all die Schokolade, die wir im laufe der vorangegangenen  Monate  geschenkt bekommen haben, in das Mousse. So ist sie verbraucht, bevor sie nicht mehr schmeckt, und die fehlende  Menge  wird einfach mit einer Tafel Lieblingsschokolade (natürlich fair) aufgestockt.

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Das Rezept ist einfach und schnell gemacht. Pro 100 g Schokolade braucht man je 100g Sahne und 2 Eier. Ist also leider nicht gerade kalorienarm oder vegan, aber zu Weihnachten…

Die Schoki wird im Wasserbad geschmolzen, währenddessen kann  schon die Sahne mit den Eiern vermischt werden. Anschließend muss die Schokolade unter festem Rühren in die Masse gegossen werden, damit die Sahne nicht stockt oder klumpt. Ist die Schokolade gut verrührt, nocheinmal kurz aufrühren. Zum Schluss sollte das Ganze noch einige Stunden kalt gestellt werden.
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Mit diesem Beitrag nehme ich an unserer Blogparade Praktisch. Plastikfrei. Leben teil.