Campingfreuden

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Wir sind bekennende Campingfans. Es gibt kein Wetter, bei dem wir nicht campen und wir nützen jedes freie Wochenende, um irgendwo in der Natur zu übernachten.
Bei so einem Wetter wie im Moment macht das ganze natürlich richtig Spaß, aber auch Regen oder Kälte sind mit der richtigen Ausrüstung kein Problem.
Campen ist, wie ich finde, ideal für Kinder. Sie sind immer draußen und an der frischen Luft, es gibt immer was zu entdecken, und es wird nicht langweilig.
Mich reizt aber auch der minimalistische Aspekt des Campens. Während eines Campingaufenthaltes kommt man meist mit einem Bruchteil der Dinge aus, die im normalen Alltag unersetzlich sind.
Leider wird es immer normaler, auf dem Campingplatz als erstes die Satelitenschüssel auszurichten, aber trotz allem ist die Ausrüstung häufig doch beschränkt auf das Wesentliche.
Gerade dann ist es wichtig, funktionsfähige Ausrüstung zu haben, die auch etwas aushält.
Die Auswahl an Geschirr in den Campingläden ist relativ beschränkt auf das Wundermaterial Melamin. Leicht und unkaputtbar!
Vor den Zwergen sind der Zwergenpapa und ich viel nur mit dem Rucksack unterwegs gewesen, also haben wir schon immer darauf geachtet, dass die Ausrüstung nicht zu schwer ist. Bereits damals hat mich an Melamin aber abgeschreckt, dass es eben nicht minimalistisch einzusetzen ist, d.h., ein Teller konnte nicht davor auch zum Schneiden verwendet werden, da er sonst sehr schnell zerkratzt und unappetitlich wird.
Trotzdem habe ich bei der Zwergin zuerst zu Melamingeschirr gegriffen, da es ja eben auch unkaputtbar sei…
Ein paar Jahre später nun ist der letzte Teller Geschichte. Die Dinger halten häufig nicht einmal einen Sturz auf den Kiesboden aus, was der Zwerg bei diversen Campingmahlzeiten immer wieder ausprobiert hat.
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Nach und nach haben wir also unser Melamingeschirr ersetzt durch Edelstahlcampinggeschirr.
Die beiden großen Teller sind noch vom Zwergenpapa und mir und bereits einige Jahre alt, die kleinen Teller und Becher kamen nach und nach dazu. Trotzdem sieht man den Gegenständen ihren Altersunterschied nicht wirklich an. Auch dieses Geschirr bekommt leichte Dellen und Kratzer, wenn man nicht aufpasst, allerdings wird es uns im Gegensatz zu den anderen Teilen wohl noch sehr lange begleiten. Da das Material sehr stabil ist, haben wir nur die beiden Teller, auf denen vorher auch kleingeschnitten wird…
Aus Bundeswehrzeiten haben wir zwei Bestecksets, die schon seit mehr als 10 Jahren mit uns unterwegs sind. Die Zwergin hat ein leichtes Edelstahlbesteck bekommen, für das ich eine Hülle gehäkelt habe. Nun kann das Besteck immer in Tasche oder Rucksack mit und ist auch bei kurzen Ausflügen oder Wanderungen unser treuer Begleiter.
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Die Becher sind sehr stabil, handlich und jeder hat ein Bild eingraviert, so dass es keine Streitereien gibt. Sogar der Zwerg kann den Becher mit seinen kleinen Händen schon recht gut halten.
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Alles in allem hat unser Geschirr zwar etwas mehr gekostet als das überall erhältliche Plastikpendant, dafür haben wir aber ab sofort auch wirklich unkaputtbares Geschirr dabei. Und tatsächlich wiegt der Edelstahlteller weniger als der Kindermelaminteller in der gleichen Größe.
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Die tollen Becher gibts übrigens hier:
http://www.kivanta.de/edelstahl-trinkbecher

 

Und weil die Campingzeit wieder los geht und die Frage nach gutem  und haltbaren Campinggeschirr immer wieder aktuell ist, verlinke ich diesen Beitrag bei EiNab, der grünen Blogparade im Juni:

http://foolfashion.blogspot.co.at/2015/06/einab-im-juni.html

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  1. Das ist ja eine super tolle Lösung und das gehäkelte Täschchen für das Besteck gefällt mir ausgesprochen gut, das ist eine geniale Idee! Ich glaube, ich muss gleich mal schauen, ob ich irgendwo noch Bumwollreste finde. Meine Tochter hat immer eine kleinen Löffel in der Handtasche, wenn sie unterwegs ist.

    lg
    Maria

  2. Ich finde es ebenfalls immer wieder erstaunlich, wie schnell sich Kunststoff-Geschirr etc. abnutzt. Auch wenn ich es nur bei anderen beobachten kann, das Versprechen der langen Haltbarkeit und „Unzerstörbarkeit“ wird kaum eingehalten.

  3. So ein Campingurlaub mit Kindern ist schon etwas Tolles, da kann ich dir nur zustimmen! Manchmal bin ich zwar auch ganz froh über etwas Luxus im Urlaub, aber so ein Campingwochenende im minimalistischen Stil hat auch so seinen Reiz. Vor allem die Kinder genießen das Abenteuer und die Freiheit, und Lagerfeuerwürstchen mit Steckerlbrot schmecken sowieso tausendmal besser als irgendwelche teuren Gerichte aus Restaurants! Die Idee mit der gehäkelten Tasche finde ich auch toll, mein nächstes DIY-Ziel! 🙂

    Liebe Grüße, Claudia

    • Gegen ein bischen Luxus habe ich nichts einzuwenden:-) soll ja schließlich auch entspannend sein, das campen und nicht in ein Survivaltraining enden… Gerade in den letzten Wochen waren wir aber viel unterwegs, und da fiel mir allabedlich auf, dass sehr wenige Leute vor ihren Riesenwohnmobilen sitzen und in all diesen Kisten innen die Glotze flimmert… Aber natürlich darf jeder Urlaub machen wie er möchte… unsere Art zu reisen ist für andere auch oft gewöhnungsbedürftig:-)

  4. Ich finde auch immer, dass diese Teller so schnell ‚oll‘ aussehen, wenn man da nur einmal drüberkratzt. Edelstahl hat einfach viel mehr Charakter, wenn Du weißt, was ich meine! Ich liebe Campingurlaub, sollte man viel öfter machen, weil man nur dann wirklich abschaltet, wie ich finde. Kein TV, im Bestenfall kein WIFI und 3G und noch besser komplett ohne Handyempfang 🙂

  5. Pingback: Der kleine Hunger unterwegs | gruenezwerge

  6. Pingback: Kein Sommerloch bei {EiNaB}: Rückblick auf die Juni-Parade | Verrücktes Huhn - Neues aus dem wahren Leben

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