Archiv der Kategorie: Häkeln

Last minute Kostüm

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Bisher hat sich der Zwerg absolut nicht dafür begeistert, sich zu verkleiden- bis heute morgen.

Sein großer Wunsch: eine Katze

Aus Wollresten habe ich auf die schnelle 4 Dreicke gehäkelt, zwei in Schwarz, zwei in Weiß und dann jeweils eines gemeinsam mit einer Reihe fester Maschen umhäkelt. Das fertige Ohr habe ich an eine Haarspange genäht.

Aus einem einzelnen schwarzen Socken habe ich den Katzenschwanz gemacht. Der Socken wurde leicht mit etwas Füllstoff gefüllt und anschließend spiralförmig rundherum auf der ganzen Länge mit Heftstich umnäht, bis schließlich ein dünner, gestreifter Schwanz entstand. Den Schwanz habe ich an ein gehäkeltes Band genäht, so dass der Zwerg ihn leicht selbst an – und ausziehen kann.

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Alles in allem habe ich etwas mehr als eine Stunde gebraucht und wurde mit einem vor Stolz fast platzenden Kätzchen auf dem Faschingsball belohnt!

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Mit diesem Beitrag nehme ich an unserer Blogparade {EiNab} teil.

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Fasching

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Auch bei ihrem Kostümwunsch hat die Zwergin einen ganz eindeutigen Favoriten: Elsa! Zuerst habe ich mich auf die Suche nach einem gebrauchten Kostüm gemacht, mich dann aber daran erinnert, dass ich bereits letztes Jahr entsetzt all die türkisen „Uniformen“ betrachtet hatte. Also habe ich mich daran gemacht, selbst ein Kleid herzustellen.

Beim Ausmisten im Rahmen meiner 30-Tage- Challenge habe ich eine ganze Kiste mit Chiffontüchern aller Farben und Größen wiedergefunden, die ich früher für Kostüme und Bühnendeko einer Theatergruppe verwendete. Diese Tücher sind nun wieder an eine Theatergruppe gewandert, allerdings habe ich 3 farblich passende behalten, um daraus das Kostüm zu machen.

Zuerst habe ich aus Wollresten einen Gürtel gehäkelt. Immer eine feste Masche und eine Luftmasche abwechselnd pro Reihe, ähnlich einem Gitter.

Die Tücher habe ich dann in lange Streifen geschnitten und in das Gitter eingeknotet, bis ein langer, dichter Rock entstand.

Gehäkelter Gürtel

Rock

Das passende Styling muss natürlich auch sein. Ich habe die Kajalstifte verwendet, die noch von früher im Badschrank stehen und nicht mehr verwendet werden. Die Farben passten perfekt, und so habe ich endlich eine Möglichkeit gefunden, sie weiter zu nutzen.

Schminkstifte

Geschminkte Zwergin

Aus Wollresten habe ich Haarsträhnen in die Haarspangen der Zwergin eingeknotet.

Haarsträhnen aus Wolle

Haarsträhnen

Mit dem restlichen Stoff gab es noch einen Umhang. Auch dazu habe ich zuerst eine Kordel gehäkelt und dann den Umhang daran genäht.

Umhang

Und falls es vor dem Tanzen kühl ist, habe ich der Zwergin einen Schulterwärmer von mir als Bolero abgewandelt, indem ich auf der einen Seite einen Filzring angenäht habe und auf der anderen Seite eine Häkelkordel. Die Kordel kann die Zwergin sich wunderbar selbst durch den Ring fädeln und so alleine an- und ausziehen.

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So kann dem Partyspaß nun hoffentlich nichts mehr im Wege stehen.

Schneekönigin

Schneeekönigin

 

 

Eisschloss

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Wie in vielen Kinderzimmern ist nun auch bei uns die Schneekönigin angekommen, und die Zwergin tanzt ihre Lieder singend durchs Zimmer.

Und wie so viele kleine Mädchen möchte natürlich auch die Zwergin am liebsten das Eisschloss mit den Figuren zum Spielen haben.

Gemeinsam haben wir beschlossen, ihr Elfenbaumhaus in ein märchenhaftes Eisschloss zu verwandeln.

Wie zuvor die Blütengirlanden habe ich ihr Eisgirlanden gehäkelt, die sie um die Stämme drapiert hat. Die grünen gefilzten Schnüre haben wir gegen blaue ersetzt.

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Hier erwiesen sich die rosa Ebenen als unpraktisch, aber die Zwergin hat sie kurzerhand mit blauen Tüchern überdeckt.

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Nun steht also dem Spiel im neuen Eisschloss nichts mehr im Wege, und die ersten Tiere sind auch schon wieder eingezogen.

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Mit diesem Beitrag mache ich bei unserer nachaltigen Blogparade {EiNab} mit.

 

 

Gut abgesetzt

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Da wir viel draußen unterwegs sind, machen wir auch oft draußen Pause. Dann ist es manchmal nicht schlecht, eine Unterlage zu haben, auf die man sich setzen kann. Klar tuts auch eine Jacke, aber die möchte ich manchmal gerne anbehalten oder der Boden ist feucht und kalt und eine Unterlage, die etwas isoliert, wäre ganz nett. Früher, als ich noch ohne Kinder stundenlang irgendwo draußen saß und gemalt habe, hatte ich in meiner Farbentasche immer eine kleine Matte aus Schaumstoff, die wasserabweisend und auch isolierend war.

In all diesen Jahren hat diese Matte aber sehr gelitten und da wir sowieso mehr als eine Sitzgelegenheit brauchen, habe ich mich nach Alternativen umgesehen, die auch leicht sind und wenig Platz im Rucksack einnehmen.

Da ich sehr zufrieden war mit der Woll- Krabbeldecke , beschloss ich also, auch die Sitzkissen aus Filzwollresten zu häkeln.

Die meiste Arbeit kostete mich das Sammeln von diversen Filzwollresten, die ich auf Tausch- und Verschenkebörsen im Internet zusammengesammelt habe. Gehäkelt ist so ein rundes Kissen dann recht schnell. Einen Kreis zu häkeln geht recht einfach. Zuerst wird in jede Masche doppelt gehäkelt, in der nächsten Reihe häkle ich nur in jede zweite Masche doppelt, dann nur in jede dritte usw… Trotz allem häkle ich aber nach Gefühl, da es auch immer auf die Art und Dicke der Wolle ankommt. Wichtig ist, den Kreis immer wieder flach auf den Boden zu legen, um rechtzeitig zu erkennen, wenn das Stück sich zu wellen beginnt.

Nach ein paar Runden in der Waschmaschine ist das Kissen so verdichtet, dass es kaum Nässe oder Kälte mehr durchlässt.

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Zusammengerollt passt es gut in den Rucksack oder die Handtasche, und es wiegt nicht viel mehr als mein vorheriges Schaumstoffkissen.

Sogar im Sommer hat uns das Kissen bereits gute Dienste geleistet, und auch bei großer Hitze blieb es angenehm und um einiges gemütlicher als auf den Drahtsitzen.

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Die Restekissen wandern natürlich zur grünen Blogparade {EiNab}.

Gut beschuht…

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Beim Campen habe ich immer gerne ein Paar Schlappen dabei, in die ich jederzeit schnell schlupfen kann. Bereits recht lange begleiten mich meine alten Schuhe, die aber immer noch super bequem sind und auch einen nächtlichen Toilettengang bei Regen ohne Probleme mitmachen.
Bis mich beim letzten Gang ein Schlammloch überrascht hat, in dem sich der Schuh so wohl fühlte, dass er einfach dort bleiben wollte. Da ich allerdings weiter wollte, gab das Material nach und der Riemen riss. Ohne diesen Riemen ist ein normales Laufen nicht möglich.
Mein erster Gedanke war, wo ich wohl mitten im Nichts neue Schuhe herbekomme… Nirgends, das war klar. Ich war bereits kurz davor, die Schuhe in den Müll zu werfen und mich damit abzufinden, die nächsten Tage jedes Mal in die Wanderschuhe zu schlüpfen, wenn ich kurz das Zelt verlasse, als mir mein Häkelzeug in den Blick kam.
Da wir natürlich nichts dabei hatten, womit ich den Schuh reparieren konnte, blieb nur das Häkelzeug.
Und so hat der Schuh nun einen neuen angehäkelten Riemen, der sich bereits mehrfach nicht nur als kurzfristige Notlösung bewährt hat.
Diese Schlappen dürfen auf jeden Fall auch zum nächste Campingausflug mit!
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Mit diesem Beitrag nehme ich an Marias Linkparty „fix it“ teil:
https://widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/2015/04/01/fix-it-reparieren-ist-nachhaltig-3/

Jahrestag

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Gruenezwerge gibt es schon mehr als ein Jahr!
Ich habe laaaaange überlegt und darüber nachgedacht, ob ich einen eigenen Blog schreiben sollte oder nicht… und letztendlich habe ich mich dafür entschieden!
Und ich bin nach wie vor sehr zufrieden mit dieser Entscheidung:-) Dieser Blog hat mich immer wieder dazu gebracht, Neues auszuprobieren und ich habe viele tolle Anregungen bekommen.
Und weil ich nun schon 100 Blogeinträge geschafft habe, möchte ich das auch feiern!
Und wie könnte man etwas besser feiern als mit einem Geschenk, das selbst schon ausprobiert und für gut befunden wurde!
Die Zwergin liebt ihre Meerjungfrau ( https://gruenezwerge.wordpress.com/2014/05/12/noch-mal-davon-gekommen/ ), und auch ihre Freundinnen haben zu diversen Anlässen mittlerweile eine Meerjungfrau bekommen. Immer wieder, wenn sie auf einer Feier eingeladen ist oder ein Geschenk braucht, kommt der Wunsch von ihr, doch eine Meerjungfrau zu häkeln…
Und weil sie soo begeistert von der Dame ist, möchte ich zum 100sten Eintrag eine Meerjungfrau verschenken. Wenn also eine Meerjungfrau bei euch einziehen soll, dann schreibt mir einen kurzen Kommentar, warum sie bei euch gut aufgehoben ist.
Ende der Woche werden wir dann einen Gewinner oder eine Gewinnerin auslosen, die eine Grüenezwerge- Meerjungfrau nach eigenen Farbwünschen bekommt!
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Sooo…
Lange hats dank Erkältung gedauert, aber der Zwerg hat sich als Glücksfee betätigt und einen Namenszettel aus dem Loskörbchen gezogen…

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Glückwunsch, Chrischi, bei dir darf bald eine Meerjungfrau einziehen!

Was lange währt…

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Seit langem wünscht sich die Zwergin einen Puppenhochstuhl. Und gemeinsam haben wir schon viele viele Flohmärkte durchforstet auf der Suche nach einem schönen Hochstuhl, der nicht aus Plastik ist.
Fast habe ich die Hoffnung schon aufgegeben und mich damit abgefunden, für Weihnachten etwas Neues zu kaufen, als uns dieses Schmuckstück zwischen die Finger geriet!
Zwar brauchte der Stuhl eine Komplettreinigung und ein bischen Leim, dafür erstraht er nun in seinem ganzen Glanz im Kinderzimmer! Und für 3€ konnte sich eine überglückliche Zwergin das gute Stück sogar direkt vom Ersparten kaufen.
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Und weil die stolze Puppenmami noch einiges anderes für die Puppe brauchte, habe ich mich direkt an die Nadel gesetzt und versucht, die dringendsten Wünsche zu erfüllen. Jetzt kann die Puppe also in ihren wohlverdienten Puppenurlaub fahren und ist dabei gut versorgt mit Lippenstift, Sonnencreme und Creme, denn ihre Koffer sind von der Zwergin sicherheitshalber schon mal gepackt! Zum Campen in die Sonne solls gehen 😉
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Hundefutter

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Die Zwergin hat sich schon lange Zubehör für ihren Stoffhund gewünscht, der gerade überall hin mitgeht.
Aus verschiedenen Wollresten habe ich ihr Wasser- und Futternapf und einige Hundekekse gehäkelt, so dass sie nun ihr Zubehör in einem kleinen Beutel nitnehmen kann und der Hund jederzeit zu Trinken und zu Fressen bekommt.
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Noch mal davon gekommen…

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Noch mal davon gekommen bin ich diesmal gerade so ! Um eine dieser fürchterlichen grinsenden Plastikdamen, mit denen kleine Mädchen so spielen…
Die Zwergin wünscht sich schon seit längerem eine Barbie- eine ganz bestimmte. So eine, wie ihre Freundin hat… mit Glitzer im Haar und einem Meerjungfrauenschwanz.
Eine Meerjungfrau aus Plastik also! Und das ist ein wirklich starker Wunsch… immer und immer wieder erinnert sie mich daran, dass sie sich die Meerjungfrau auch immer noch wünscht… Ich vertröste sie auf einen glücklichen Flohmarktfund und fühle mich schrecklich, weil ich ziemlich sicher bin, dass wir niemals eine Meerjungfrau auf dem Flohmarkt finden werden… So ging das nun einige Zeit – bis ich die Idee hatte, ihr eine zu häkeln.
Aus Wollresten entstand so eine kleine Meerjungfrau. Gefüllt ist die Dame mit Fetzen eines alten Shirts. Da ich auf gut Glück und ohne Anleitung gearbeitet habe, hat es mich etwas mehr Zeit gekostet, da ich immer wieder auftrennen musste, wenn etwas nicht passte, und an manchen Stellen bin ich immer noch nicht so ganz zufrieden, aber ich finde, die Dame kann sich durchaus sehen lassen!
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Findet übrigens auch die Zwergin, die superstolz ihre Meerjungfrau gleich mal mit in den Kindergarten genommen hat und seitdem nicht ein einziges Mal mehr nach der Plastikvariante gefragt hat! Gerade noch mal davon gekommen!

Kleine Müllvermeider III

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Da wir so gut wie keine Wegwerfprodukte mehr verwenden, mussten für viele Gebrauchsdinge des täglichen Lebens Alternativen her.
Für ein Wegwerfprodukt habe ich bereits vor nun bald 4 Jahren eine Alternative gefunden und bin immer noch zufrieden damit.
Den Praxis Test haben meine waschbaren Wattepads also mit Auszeichnung bestanden.
Die ersten waschbaren Wattepads waren gekaufte von Love the Planet, Baumwollpads mit Polyesterfüllung, waschbar bis 90° und trocknergeeignet. Bald darauf kamen selbst genähte dazu, ähnlich den gekauften. Außen eine Hülle aus einem alten Baumwollhandtuch, innen gefüllt mit alten Baumwoll-Tshirt-Fetzen.
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Seit ein paar Wochen habe ich nun auch noch gehäkelte Pads aus Baumwoll-Wollresten.
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Alle Pads wandern bei uns direkt in den Windeleimer und damit in die 60°-Wäsche. Bisher haben das alle Varianten sehr gut überstanden und ich freue mich jedes mal über kuschelige, saubere Pads.

Verschiedene Varianten gibt es hier zu kaufen: http://www.blumenkinder.eu
, schnell und günstig sind die Pads aber eben auch selbst genäht oder gehäkelt.