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3.Woche, müllfreie Neuigkeiten

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Die dritte Woche meines Müllsammelmonats ist vorbei, und auch diese Woche ist wieder einiges an Verpackung angefallen.

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Wir hatten vor einigen Tagen Freunde zu Besuch. Aus diesem Abend resultieren die Kronkorken und Flaschenhülsen der Weinflaschen.

Die Zwergin hat zum Schulbeginn eine Packung Schokolinsen bekommen. Die Verpackung selbst besteht zwar aus Karton, der Deckel jedoch war aus Plastik. Diese Woche nun hat sie die letzten aufgegessen.

Beim Mischen meines Deos ist mir diese Woche ein ätherisches Öl aus gegangen. Die Flasche selbst bestand aus Glas, allerdings hatte das Fläschchen einen Ausgießer und einen Deckel aus Plastik. Ebenfalls diese Woche ausgegangen ist ein Körperöl, dessen Deckel auch aus Plastik war.

Und dann haben wir das Wohnzimmer umgeräumt und dabei einige Dübel aus der Wand gezogen, die nicht mehr benutzbar waren.

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Eine Plastiktüte stammt noch aus der Woche Urlaub an Weihnachten… die Zwerge wollten dort unbedingt genau diese holländischen Cornflakes. Die letzte Portion wurde diese Woche gegessen. Die Verpackung der Bananenchips liegt ebenfalls schon seit letzten Sommer im Schrank… Von einem Ausflug mit Oma haben die beiden eine halbe Packung mitgebracht, die sie nun endgültig gegessen haben.

Der Zwergenonkel hat einen Bauernhof, auf dem einige Kühe leben. Zum Eigenbedarf wird einmal im Jahr eine dieser Kühe geschlachtet, und wir nehmen jedes Mal auch etwas vom Fleisch. Da das Fleisch direkt portioniert und eingeschweißt wird, entsteht auch hier Plastikmüll.

Und dann wollten die Zwerge und der Zwergenpapa unbedingt Pistazien essen und unverpackt habe ich keine bekommen…

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Eine Schokokekspackung hat diese Woche auch nicht überstanden… Ich hatte die Packung in der Arbeit im Schreibtisch liegen und habe immer wieder mal einen Keks gegessen.

Die Zahnpaste der Zwerge war diese Woche alle, und da die Zwerge nicht auf  meine selbstgemachte Zahncreme umsteigen wollen, wird es auch diese Verpackung leider auch in Zukunft geben.

Das Plastikteil stammt von unserem Staubsauger und ist vor ein paar Tagen abgebrochen.

Und dann gab es leider auch diese Woche wieder neues Plastik…

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In der Gemüsekiste gibt es immer wieder leckere Käseaktionen mit neuen, besonderen Käsesorten… diese Woche haben wir an der Aktion teil genommen, da sich die Auswahl sehr interessant anhörte. Leider sind die Käse aber in mit einer dünnen Plastikfolie beschichtetes Papier gewickelt.

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Und 3 Tüten sind angefallen beim Verarbeiten des Hunde- und Katzenfutters. Ich hole mir regelmäsig das Aballfleisch beim Metzger ums Eck, portioniere das und friere es in alten Tüten ein.

Ansonsten gab es diese Woche wenig neue Entdeckungen…

Ich war im Unverpacktladen einkaufen und habe unsere Vorräte wieder aufgestockt, die so langsam auch immer mehr plastikfrei werden, je mehr wir die alten Vorräte aufbrauchen…

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Und dann habe ich mit Sylvia von Gruener wird’s nimmer einen Workshop zum Herstellen von plastikfreien  Putzmitteln veranstaltet, bei dem ich selbst auch wieder viele Anregungen bekam, wir neue Erfahrungen und Ideen ausgetauscht haben und selbstverständlich mit den Teilnehmern unsere Putzmittel selbst hergestellt haben.

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2. Woche, ganz schön haarig…

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Die zweite Woche ist vorbei, und wir haben natürlich fleißig weiter gesammelt.

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Auch diese Woche haben sich ein paar Sachen angesammelt, obwohl wenn wir wirklich versucht haben, keinen Müll zu verursachen.

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Aber der Reihe nach…

Der Zwerg hat sich eine Packung Salzstangen geschnappt, die seit längerem im Schrank liegt.

Wir haben diese Woche 4 Bier getrunken und die Deckel landeten selbstverständlich in meiner Sammelkiste.

Beim Putzmittel- machen habe ich eine Flasche Essigessenz verbraucht, deren Plastikdeckel natürlich mitgezählt wird.

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Auch über diverse andere Reste haben sich die Zwerge hergemacht… Die Reste einer Packung Marzipan- Schoko- Früchte, die noch übrig waren von einem Geschenk des Zwergenpapas zu seinem Geburtstag und eine halbe Packung Gummibärchen, die von der Silvesterparty liegen blieben, mussten diese Woche dran glauben.

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Auch der Wauz war diese Woche nicht ganz unbeteiligt. So hat er sich eine Packung veganer Kekse geschnappt, die ich am nächsten Morgen für eine Kollegin mit in die Arbeit nehmen wollte… Übrig blieb leider nur die Plastikfolie… Zwei weitere Folien waren noch dem Einkauf von letzter Woche geschuldet, als wir ohne Behältnisse einkaufen waren… die Folien von zwei Stücken Hartkäse sowie eines Stückes Wurst kommen leider auch auf meinen Haufen.

In das letzte kleine Tütchen war unser Paprikagewürz verpackt, das ich letzten Herbst aus Mangel an verpackungsfreien Gewürzen in Plastik gekauft habe. Da wir nun aber einen verpackungsfreien Laden in der Stadt haben, wird das nächste Paprikapulver hoffentlich ohne Tütchen zu uns kommen.

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Die große Dose Ziegenkäse steht ebenfalls schon eine gefühlte Ewigkeit im Kühlschrank… Da die Großpackungen weniger Müll verursachen, haben wir das letzte Mal eine große Dose gekauft… nun war der Käse aufgegessen und sowohl Dose wie auch Plastikdeckel landen in meiner Sammelkiste.

Und weil Dinge immer dann passieren, wenn man sie nicht gebrauchen kann, ist ausgerechnet diese Woche mein seit langem gehütetes Gesichtspuder endgültig aufgebraucht worden… Die Verpackung besteht aus einem Plastikdöschen und einem Alunapf.

Auch der Schaumfestiger, den ich wirklich sehr sparsam benutzte, ist nun endgültig leer.

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Da ich im jedes Jahr gegen Ende des Winters Probleme bekomme mit der trockenen Luft und dringend meine Haare im Zaum halten muss, damit sie nicht zu elektrisiert sind, benutze ich hin und wieder Schaumfestiger. Die meiste Zeit im Jahr komme ich jedoch wunderbar ohne klar, weshalb die Flasche nun schon einige Zeit überdauert hat. Diese Woche nun war sie aber endgültig leer, und da noch kein Ende der trockenen Zeit in Sicht ist, in der meine Haare mir ohne Hilfsmittel nicht zu Berge stehen, musste Nachschub her.

Dass ich keine neue Flasche kaufe, war klar, Schaumfestiger gibt es nur in Alu mit Plastik oder eben in reiner Plastikverpackung. Ich habe mich auf die Suche nach alternativen Möglichkeiten gemacht und eine wunderbare Möglichkeit gefunden, meinen Schaumfestiger zu ersetzen: Bier.

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Bier scheint nass in die Haare geknetet, tatsächlich eine gute Alternative zu herkömmlichen Stylingprodukten zu sein.

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Ich habe es nur als Hilfe, um meine aufgeladenen Haare zu bändigen verwendet, bin jedoch begeistert.

Etwas Bier in eine kleine Sprühflasche gefüllt und auf die Haare gesprüht, wirkt Wunder! Zwar ist es etwas gewöhnungsbedürftig, sich frühmorgens die Haare mit Bierduft einzusprühen, jedoch verfliegt der Geruch innerhalb kürzester Zeit, und auch für andere ist er nicht mehr wahrnehmbar.

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Bier als Haarfestiger funktioniert bei meinen Haaren wunderbar, sie fliegen auch bei trockener Luft nicht, und ich habe tatsächlich das Gefühl, das Bier gibt ihnen zusätzlich mehr Volumen.

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In Zukunft werde ich also, statt mir diverse Produkte für die Haare zu kaufen, einfach hin und wieder etwas Bier abfüllen, wenn der Zwergenpapa sich sowieso eines aufmacht.

Mit diesem Beitrag nehme ich an unserer grünen Blogparade {EiNab} teil.

 

 

 

 

Schulanfang

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Nächste Woche beginnt für die Zwergin die Schule. Endlich! Neben einigen anderen Dingen ist ihr natürlich Ihre Schultüte sehr wichtig. Als wir vor ein paar Monaten anfingen, darüber zu sprechen, wie ihre Schultüte wohl aussehen sollte, kam sie mit meiner alten Schultüte von Oma zurück. Die hatte mein altes Ding doch tatsächlich aufgehoben…

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Ziemlich schnell waren wir beide uns einig, dass sie meine Schultüte nehmen möchte, nachdem ich sie etwas gepimpt hätte…

Die Tüte selbst ist mit rot gepunktetem Stoff bezogen, der bleiben durfte. Die roten Bordüren, das Bild und den Stoff oben zum Verschließen, der leider nicht mehr schön war, habe ich abgemacht.

Da die Zwergin sich ein Einhorn auf der Tüte gewünscht hat, habe ich einen Stoffaufnäher besorgt, der nun mittig die Tüte ziert.

Im Stoff-Fundus fand ich einen alten roten Stoffrest, der recht gut zum gepunkteten der Tüte passte. Daraus habe ich einen Überzug für die recht ramponierte Spitze genäht und auch an den oberen Rand dürfte dieser Stoff. Der Rest dient nun dem Einhorn als Unterlage.

 

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Die weiße Rüschenborte stammt vom Flohmarkt und hat schon recht lange auf einen passenden Einsatz gewartet.

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Zum Verschließen gab es früher eine Kordel mit Pappherzen daran. Die durften bleiben, allerdings habe ich die „Schleife“ noch aufgehübscht durch eine weitere Kordel mit gehäkelten Herzen daran und einigen farbigen Holzperlen mit Zwergins Namen. Die rote Borte, die früher auf der Tüte klebte, dient nun als Verschluss, aus einem Stückchen des alten Stoffes habe ich Knöpfe gemacht, mit deren Hilfe das ganze zugeknotet und schnell geöffnet werden kann.

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Nun ist meine alte Schultüte also bereit für die nächste Runde und darf nächste Woche, 30 Jahre später ein zweites Mal mit in die Schule. Die Zwergin zumindest ist glücklich über ihre Schultüte und kann ihren ersten Schultag kaum erwarten.

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Und weil ich das Bild auf meiner alten Tüte wirklich toll fand und es nicht entsorgen wollte, habe ich es kurzerhand auf eine Eckspannmappe geklebt. So wurde aus einer bereits vorhandenen einfachen Mappe eine individuelle und mädchenhafte Hausaufgabenmappe.

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Ich bin diesen Monat Gastgeberin unserer Blogparade „EiNab- Einfach nachhaltig besser leben“ und freue mich deshalb über eure Beiträge, die ihr hier auf unserem Blog verlinken könnt.

{EiNab} im März

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Unsere Blogparade gibt es nun schon ein Jahr. Viele von euch haben mit ihren Beiträgen zum Gelingen dieser Blogparade beigetragen und es gab sehr viele interessante Ideen, Tipps und Themen.

Nun haben wir uns dazu entschieden, den Geburtstag von #EiNaB gebührend zu feiern und zwar mit einem eigenen, gemeinsamen Blog!

Ich habe nun die große Ehre, den Blog als Gastgeberin der Blogparade im März offiziell zu eröffnen.

Wenn du dich an der Blogparade beteiligen willst, findest du hier alle Informationen.

Bitte setze in deinem Beitrag einen Backlink. Das bedeutet, dass Dein Beitrag den Link einfachnachhaltigbesserleben.blogspot.de enthalten muss, damit Deine Verlinkung über Inlinkz angenommen wird.

Wenn du möchtest, kannst Du auch gerne das tolle Banner von Marlene mitnehmen!

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Hiermit erkläre ich nun also die Bloparade für eröffnet und starte direkt mit einem Geburtstagsgeschenk!

Die Zwergin ist momentan ja ein rießengroßer Frozen-Fan und einer ihrer Geburtstagswünsche waren die Weichgummi-Spielfiguren zu diesem Film.

Allerdings habe ich die Erlaubnis von ihr bekommen zuerst selbst zu versuchen, welche zu basteln, bevor ich welche kaufe.

Nach anfänglicher Ratlosigkeit bekam ich von einer Freundin den tollen Tipp, es mit Holzrohlingen, sogenannten „Pegdolls“ zu versuchen.

Die Rohlinge gibt es in Bastelläden in allen möglichen Größen und Formen zu kaufen.

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Bemalt habe ich die Figuren mit herkömmlicher Dispersionsfarbe und anschließend lackiert, um sie widerstandsfähiger zu machen.

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Elsa und Anna haben zuletzt noch ein Frisur aus Märchenwolle bekommen und Umhänge aus Resten von altem Geschenkband.

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Die Zwergin ist total begeistert und der Wunsch nach den Plastikspielfiguren ist vollkommen vom Tisch.

Nun kann ihr Geburtstag also kommen!

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{EiNab} im Februar

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Ein neuer Monat- eine neue Blogparty.

Diesen Monat findet die Party für eine grünere Welt bei Zora von Foolfashion statt, die auch gleich mal ein leckeres Rezept für selbstgemachten Pudding beigetragen hat.

Wer noch einmal genauer nachlesen will, was {EiNab} ist, warum es entstanden ist, wie es im Detail funktioniert und wer alles dahintersteckt, der kann sich hier die Teilnahmebedingungen und alle vorherigen monatlichen Paraden noch einmal genauer ansehen.

Die Beiträge werden von Zora wieder mit Inlinks verlinkt und auf einer Pinterest- Pinnwand gesammelt:

 

Ich bin auf jeden Fall wieder einmal unheimlich gespannt auf eure Beiträge für eine grünere

Zukunft.

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Schneespaß

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Normalerweise fahren wir mit unseren Holzschlitten zum rodeln. Beide Schlitten dürfen nun bereits in der zweiten Generation Kinder den Berg hinunter begleiten.

Zufällig hat die Zwergin nun aber beim Opa im Keller einen alten Plastikbob gefunden… und musste ihn natürlich ausprobieren!

Der Griff hat sich auf einer Seite bereits vor einigen Jahren verabschiedet, und damit die Zwergin trotzdem sicher den Hang hinunterkommt, hat der Zwergenopa aus einem stabilen Seil einen neuen Griff gemacht, indem er das Seil einfach durch die Löcher für den abgebrochenen Griff fädelte und fest verknotet hat.

Die Zwergin hatte viel Spaß mit ihrem „neuen“ Gefährt, und trotz Plastik habe ich hier ein gutes Gefühl, da eben nichts Neues gekauft wurde, sondern das bereits Vorhandene einfach und effektiv repariert wurde.

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Bob mit repariertem Griff

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Bob mit repariertem Griff

Mit diesem Beitrag nehme ich bei der Blogparade {EiNab} im Januar und bei Marias Fix it teil.

Verschnupft

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Ich versuche bereits seit langem, Wegwerfprodukte soweit wie möglich zu vermeiden. Gerade im Bereich der Körperpflege gibt es viele Wegwerfprodukte, ohne die es meist auch geht. In der Erkältungszeit waren früher die Mülleimer regelmäßig randvoll mit Taschentüchern. Im Frühling, wenn die Pollen unterwegs sind, waren die Eimer dann ein zweites Mal voll. Im Schrank meiner Mama habe ich dann vor ein paar Jahren die Stofftaschentücher entdeckt, die ich selbst als Kind benutzt habe. Nach und nach kamen noch weitere Taschentücher vom Flohmarkt hinzu, so dass wir nun auch in Starkschnupfzeiten genug Vorrat haben. In der Waschmaschine bei 60 Grad werden die Tüchlein wieder wunderbar sauber.

Unterwegs haben wir kleine Taschentuchtaschen, in die ich die gefalteten Taschentücher stecke, so dass so ein Täschchen genausoviel Platz braucht wie eine herkömmliche Taschentuckpackung.

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Stofftaschentuchtaschen

Und für besonders starken Schnupfen, wenn das Tuch nach dem Schneuzen wirklich entsorgt werden will, gibt es eine Tücherbox aus Recyclingpapier, die tatsächlich komplett plastikfrei kommt. Auch diese Tücher können passend in eine Taschentuchtasche gefaltet werden.

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Stofftaschentuchtaschen

So sind also immer für alle Fälle in Handtaschen, Handschuhfächern, Rucksäcken und Kindergartentaschen kleine Taschentuchpäckchen dabei.

Mit diesem Beitrag nehme ich bei der Blogparade Praktisch. Plastikfrei. Leben zum Thema Körperpflege und {EiNab} im Januar teil.

30-Tage-Wegwerf-Challenge

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Ich bin kein Minimalist, und höchstwahrscheinlich werde ich nie einer werden. Aber mich reizt der Gedanke, nur das zu haben, was man auch wirklich braucht.

Ich lasse mich gerne immer wieder von Minimalisten ispirieren und dazu anregen, Dinge loszuwerden, die ich eigentlich nicht brauche und die nur Balast darstellen.

In gewisser Weise passt der Minimalismusgedanke auch gut zu mir, denn Minimalismus und unnötiger Konsum wiedersprechen sich doch sehr. Im Laufe der letzten Jahre habe ich einiges extrem reduziert, das früher in Mengen in meinem Haushalt zu finden war.

Kosmetikartikel, Putzmittel oder Plastikschüsseln- im Zuge der Plastikverweigerung zogen die Massen an Billigprodukten aus und wurden durch einige wenige qualitativ hochwertige ersetzt.

Trotz allem bin ich aber doch wirklich Welten davon entfernt, unseren Haushalt minimalistisch zu nennen.

Und gerade deswegen wird es mal wieder Zeit, auszusortieren. Vor einigen Tagen habe ich auf Facebook die 30-Tage-Wegwerfchallenge entdeckt. Ab dem 10. Januar sortieren alle Teilnehmer jeden Tag 10 Dinge aus. Die Idee hat mich sofort angesprochen, und so habe ich entschieden, teil zu nehmen.

Allerdings wiederspricht mir der Gedanke, Dinge, die noch gut zu gebrauchen sind, einfach wegzuwerfen, ganz enorm! Mein Ökoherz wehrt sich dagegen, etwas zu entsorgen, während woanders vielleicht für genau diesen Gegenstand Ressourcen verbraucht werden, um ihn neu herzustellen.

Ich glaube nicht, dass ich jemanden davon abhalten kann, sich etwas zu kaufen, das er gerne möchte. Aber vielleicht findet jemand an einer Blumenvase, die ich nicht mehr brauche, Interesse und kauft sich stattdessen keine neue.

Also habe ich die Wegwerfchallenge für mich etwas abgeändert und beschlossen, nur Dinge zu zählen, die noch gut zu gebrauchen sind. Kaputtes, Altpapier, einzelne Socken oder ähnliches dürfen bei der Gelegenheit zwar gleich mit ausziehen, zählen aber nicht zu den täglichen 10 Dingen. Gerechnet wird alles, das ich tauschen, verkaufen oder verschenken kann.

Ich bin wirklich gespannt, wie viel ich schaffe und ob es möglich ist, alles sinnvoll weiterzugeben.

Auf jeden Fall bin ich bereits Feuer und Flamme, und die ersten Kisten sind bereits gepackt und eine Tüte mit diverser Weihnachtsdeko wurde dank einer Verschenkegruppe bereits abgeholt.

Aussortiertes Weihnachtszeug

Aussortiertes

Und natürlich versuche ich die Chance zu nutzen, weiteres Plastik los zu werden.

Vielleicht hat der eine oder andere nun auch Lust bekommen, etwas auszusortieren und ungenutze gute Dinge weiterzugeben. Ich würde mich freuen, von euren Erfolgen zu hören.

Da das Weitergeben von Dingen, die ansonsten nur ungenutzt im Regal stehen auch viel mit dem Gedanken der Nachhaltigkeit zu tun hat, nehme ich mit diesem Beitrag an der grünen Blogparade EiNab teil.

 

 

{EiNab} im Januar

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Unsere Blogparade EiNab zu den Themen “grünes Leben, DIY und Nachhaltigkeit” geht im Janur bereits in die zehnte Runde!

Du bist herzlich dazu eingeladen mit dabei zu sein!

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Wenn Du Dich auch mit grünen Themen beschäftigst, dann zeig uns Deine Texte! Teile Deinen Link und vernetze Dich mit anderen Blogs in unserer Blogparade. Alles, was uns in Richtung Nachhaltigkeit führt, was im Kleinen doch große Veränderung bringt, ist hier willkommen.

Alle Details zur Blogparade und alle bisherigen Paraden sind hier zu finden.

 

Diesen Monat findet die Parade bei Maria statt. Alle Beiträge werden über Inlinks und auf einer Pinterest- Pinnwand gesammelt:

Stein auf Stein

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Die Zwerge lieben es, Häuser, Türme, Städte oder ganze Spiellandschaften zu bauen. Aus diesem Grund haben wir eine große Kiste voller Bauklötze.

Die bunten Holzbausteine sind noch aus meiner Kindheit, und ich kann mich sogar noch daran erinnern, wie ich einige mit meinem Papa zusammen in Gold und Silber bemalt habe, da ich unbedingt Schlossbausteine brauchte…  Die finden natürlich auch die Zwerge ganz toll 🙂

Bauklötze

Vom Schreiner ums Eck habe ich einen großen Beutel Holzstücke bekommen, viele mit den gleichen Maßen, so dass gut damit gebaut werden kann. Da es sich um Abfallstücke handelte, bekamen wir so viele tolle Bauklötze für ganz wenig Geld.

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Auch zu Hause in den Holzwerkstätten von Familie und Freunden fallen immer wieder Holzstücke ab, die, glatt geschliffen, wunderbar in die Baukiste passen. Durch die verschiedenen Reste haben sich in der Kiste mitlerweile auch die unterschiedlichsten Holzsorten angesammelt, mit verschiedenen Strukturen, Farben und sogar unterschiedlichem Gewicht.

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Besonders fantasievoll baut die Zwergin aber mit ihren Ast- Bausteinen. Verschiedene Aststücke und Baumscheiben lassen viele Möglichkeiten des Kombinierens mit den Bauklötzen zu.

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Mit diesem Beitrag nehme ich an der Blogparade EiNab, Einfach Nachhaltig besser leben teil.